Während Schwangerschaft rausfinden ob Kind behindert wird und dann Abtreibung?

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17 Antworten

Es gibt einige Behinderungen, die man vorher feststellen kann, und andere eben nicht.

Ob ein Kind Trisomie hat, lässt sich eben erst feststellen, wenn es normalerweise zu spät für eine Abtreibung ist. Oder Das Ulrich Turner-Syndrom. Aber in diesem Fall ist es eine Ausnahmeregelung und legal, wenn man ein behindertes Kind nicht haben möchte, es abzutreiben. Das ist dann die Entscheidung der Mutter.

An euch alle da draußen, die ihr so moralisch entrüstet seid: Habt ihr eigentlich nur den HAUCH einer Ahnung, was es bedeutet, ein behindertes Kind aufzuziehen???!!!

Ich habe ein Jahr lang ein 8 jähriges Mädchen mit Williams-Beuren-Syndrom betreut, denn die Mutter hätte sich sonst nicht um ihre anderen Kinder kümmern können. Das Behinderte Kind musste auf Schritt und Tritt überwacht werden. Es hatte einen IQ von 60, einen Herzfehler, konnte nicht sprechen und trug eine Windel. Wenn sie es schaffte, die Windel zu öffnen, schmierte sie ihre Fäkalien überall hin. Das Spezialbett ,die Spezialwindeln und die Extrabetreuung kosteten die Familie monatlich Unsummen. In den Urlaub fahren konnte die ganze Familie nicht - weil das Kind außerhalb des Elternhauses Schreikrämpfe bekam und nichts mehr aß und trank. Bei vielen Geräuschen bekam das Kind panische Angst und weinte fürchterlich, wenn z.B. nur der Staubsauger gelaufen war. Einem Kind mit einem IQ von 60 kann man leider auch nicht erklären, dass es davor keine Angst haben muss. Usw.

Seid ihr bereit, für den Rest eures Lebens so zu leben?!

LG

Ja, es stimmt von dieser Seite betrachtet man es nie und gebe dir auch recht. Ich habe halt so ein denken, weil ich damals nur diese eine Chance hatte, eine künstliche Befruchtung, ein Retortenbaby. Lg

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@blumenFee47

Liebe Blumenfee, in so einer Situation hätte ich es wahrscheinlich genauso gehalten. Mein Bruder und meine Schwägerin hatten damals auch nur diese eine Chance... Und hatten Glück. Mein Neffe ist heute ein gesundes, niedliches KInd... Ist auch nicht selbstverständlich!

LG!

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Kann man während der Schwangershaft schon herausfinden, ob das Kind bheindert sein wird

Ja, das kann man.

Aber nur dann darf man abtreiben:

"Besteht ein medizinischer Grund für den Schwangerschaftsabbruch, weil nur durch ihn eine Gefahr für das Leben der Schwangeren oder die Gefahr einer körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung ihres Gesundheitszustandes gegeben ist, so ist die Abtreibung während der gesamten Schwangerschaft straffrei (§218a II StGB)."

http://seismart.de/schwangerschaft/wie-lange-kann-man-abtreiben-rechtliche-situation-in-deutschland-_147.html

Rein theoretisch geht das, es ist jedoch schwierig dann einen Arzt zu finden, der das macht.

Es gibt Behinderungen, die sich mit KEINER pränatalen Untersuchung feststellen lassen.

Zudem besteht auch Jahrzehnte nach der Geburt die Möglichkeit einer Behinderung.

Wird eine Behinderung festgestellt, kann - soweit ich weiß - um die 20. Woche rum noch "abgetrieben" werden. Wobei es dann aber zu einer "normalen" Geburt kommt. Im 6. Monat kann ich mir das nur schwer vorstellen.

Meine Tochter ist Autistin, was damals mit keiner von mir gemachten Untersuchung (auch Fruchtwasseruntersuchung) festgestellt werden konnte.

Das beste wäre, würdest gar nicht schwanger werden. Dann besteht auch nicht das Risiko ein behindertes Kind zu bekommen!

Ich weiß zwar nicht ob das geht, aber ich fände das ethisch und moralisch, nicht sehr vertretbar. Aber Menschen sollten machen, was sie für richtig halten, solange es keinen Einfluss auf größere Bevölkerungsgruppen nimmt....

ist nur meine Meinung

Ich weiß zwar nicht ob das geht, aber ich fände das ethisch und moralisch, nicht sehr vertretbar

Ansichtssache

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Man kann am Anfang eine Wahrscheinlichkeit des down syntroms testen lassen. Das kostet.oder man erkennt grobe Fehlbildungen im Ultraschall. Aber im6Monat? Das ist Mord.da frühchen wenn sie dann geboren werden oft überleben. Außerdem geht es nicht darum ob DU damit leben kannst.da Baby hat auch Rechte und niemand würde in Deutschland legal dann antreiben.bzw. morden.sie h dir mal Videos an Von Babys in dem Alter ! und autismus kann auch so gering sein bei einem Kind das man es nicht merkt.und selbst wenn... wenn das Kind lacht ist dir das egal

Natürlich kann man das herausfinden.-mit Hilfe einer Fruchtwasseruntersuchung... Ich habe das bei meinen Schwangerschaften nie machen lassen, Was hätte es mir gebracht? Es ist mein Kind.... egal ob behindert oder nicht... ich würde es immer lieben. Ich hatte übrigens zwei FG in der 12. Woche... Da denkt man dann noch einmal völlig anders über dieses Thema!

Hallo Ostseemuschel, ich bin voll und ganz deiner Meinung, denn man kann doch auch nicht eine Ehe 20 Jahre vorausschauend beurteilen ob sie auch Glücklich wird. Wo kommen wir denn da hin. Alles nach unsern Wunsch ist nicht möglich.LG.KH.

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Bei einer Fruchtwasseruntersuchung gibt es auch immer noch Risiken für das ungeborene Kind. Ich habe ein Retortenkind, die Fruchtwasseruntersuchung habe ich abgelehnt, mein Kind (Tochter 16 J.) hätte ich mit allen Behinderungen angenommen und geliebt. Lg

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Du kannst eine Fruchtwasseruntersuchung machen. Wenn dabei etwas gravierendes festgestellt wird wäre eine Abtreibung noch möglich.

ja das könnte man. durch fruchtwasseruntersuchung meine ich.

aber ich würde sowas niemals wissen wollen vor der geburt, eher hoffen, dass alles gut geht.

könnte niemals damit zurecht kommen, einem ungeborenen das licht der welt nicht erblicken zu lassen.

ich finde sowas sehr makaber.

Manche Behinderungen - aber nicht jede.

Hinzu kommt noch, dass Untersuchungen das Risiko falscher Ergebnisse bergen.

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Geht's noch???

Mein Sohn hat Autismus. Würdest Du Dein Kind in dem Fall dann weg geben und ein neues machen?

Auf dem Ultraschall sieht man so etwas nicht und wenn ein Kind erstmal auf der Welt ist, kann man es nicht mal eben entsorgen, weil es fehlerhaft ist!!

DESWEGEN FRAGE ICH JA, ob man schon in der Schangerschaft herausfinden kann, ob das Kind eine Bheinderung haben wird. Ich könnte mit einem Autiste nicht leben sry

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@solarstrahl

Wieso? Hat ein Kind kein Recht auf Leben, nur weil es in irgendeiner Form nicht dem gesellschaftlichen Idel entspricht?

Mit "was" könntest du denn überhaupt leben?

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@solarstrahl

NEIN, das lässt sich nicht während der Schwangerschaft feststellen.

Ansonsten empfehle ich dir erstmal trocken hinter den Ohren zu werden und dich RICHTIG über Autismus zu informieren. Aber nicht, indem du den Film "Rainman" schaust. Der vermittelt nämlich ein komplett falsches Bild über das Thema.

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Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, mein Kind wegen irgendwelchen Krankheiten wegmachen zulassen.

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Im 6. Monat würde ich nicht von "Abtreibung" reden, sondern eher von Mord. Da hätte man ein perfekt ausgebildetes Kind vor sich, nur eben noch nicht reif genug für die Geburt.

Nachdem ich deine Fragen mit dem neuen Account die ganze Zeit schon verfolge, hoffe ich, daß du nur auf Punktesammeln aus bist und keine deiner Fragen dich selber betrifft, z. B. auch die mit der Adoption.

Ganz ehrlich: Während der Schwangerschaft überprüfen, ob das Kind behindert sein wird, ist eine Sache. Aber es wegen einer Behinderung abtreiben zu wollen, das geht echt gar nicht! Auch ein behinderter Mensch hat das Recht auf ein Leben, und er ist genauso viel wert wie jeder nicht-behinderte Mensch auch!

Ein Kind ist kein Gegenstand, den man einfach wegschmeißen kann, wenn er einem nicht gefällt.

OMG :( Im 6. Monat sicher nicht !!! http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=98262.html

Was soll mir der Link sagen ?

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@solarstrahl

Di 17.09.2013 Schwangerschaftsabbruch nach § 218 Strafgesetzbuch

Nach der in Deutschland geltenden Beratungsregelung ist der Schwangerschaftsabbruch zwar grundsätzlich rechtswidrig, er bleibt aber unter bestimmten Voraussetzungen (§ 218 a Abs.1, § 219 Strafgesetzbuch -StGB-) straffrei. Rechtsgrundlagen für den Schwangerschaftsabbruch

Ein Schwangerschaftsabbruch ist nicht strafbar, wenn nach der sogenannten Beratungsregelung vorgegangen wird. Hierfür ist von der Schwangeren, die den Eingriff verlangt, dem Arzt eine Bescheinigung nachzuweisen, dass mindestens drei Tage vor dem Eingriff in einer staatlich anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle ein Beratungsgespräch stattgefunden hat. Darüber hinaus ist der Schwangerschaftsabbruch innerhalb von 12 Wochen nach der Empfängnis von einem Arzt vorzunehmen, der nicht an der Beratung teilgenommen hat.

Die Rechtswidrigkeit eines Schwangerschaftsabbruchs ist ausgeschlossen im Falle der medizinischen Indikation (§ 218 a Abs. 2 StGB), um Lebensgefahr oder die Gefahr einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes der Schwangeren abzuwenden, und im Falle der kriminologischen Indikation, weil die Schwangerschaft auf einem Sexualdelikt (§§ 176 bis 179 StGB) beruht. Regelungen zur Kostenübernahme eines Schwangerschaftsabbruchs

Bei der Frage, wer die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs zu tragen hat, st zu unterscheiden, ob es sich um einen rechtmäßigen Schwangerschaftsabbruch aufgrund einer Indikation oder um einen Abbruch nach der Beratungsregelung handelt. Die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs aufgrund einer medizinischen oder kriminologischen Indikation werden bei krankenversicherten Frauen von ihrer Krankenkasse getragen.

Die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch nach der Beratungsregelung sind grundsätzlich von der Frau zu tragen. Für Frauen in

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Naja... "ohne Probleme"... das ist so ne Sache. Wenn sich herausstellt, dass das Kind wirklich SCHWER behindert wird, ist es auch möglich, selbst nach der 12. Woche abzutreiben

Ja aber die 12. Woche ist grad mal nur im 3. Monat. Wie sieht es mit 6 Monaten aus ?

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Nein kann man nicht heraus finden. Im 6. Monat sowieso kein legaler Abbruch mehr möglich.

Da gibt es Fristenregelungen, die bequem zu ergoogeln sind.

Was Frsitenregelungen ob man herausfinden kann. ob das Kind behindert sein wird ß

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@solarstrahl
Was Frsitenregelungen

Fristenregelungen, die dir sagen, in welchem Zeitrahmen und unter welchen Umständen eine Abtreibung möglich ist.

ob man herausfinden kann. ob das Kind behindert sein wird

Einige Behinderungen kann man schon im Mutterleib feststellen. Das heißt aber nicht, dass danach nichts passieren kann, einige Behinderungen entstehen auch erst später.

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Soweit ich weiß, ist es rechtlich erlaubt.

Aber ich halte es für ethisch nicht vertretbar. Auch behinderte Kinder haben ein Recht auf Leben - und ein Recht darauf, geliebt und angenommen zu werden.

Für eine Mutter, die ihr Kind abtreiben lässt, nur weil es behindert ist, habe ich nur 1 Wort:

P F U I

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