Während Einzelhandelsausbildung einen Nebenjob?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Wenn Dein Ausbildungsbetrieb zugestimmt hat dass Du dort arbeiten darfst ist das in Ordnung.

Wichtig ist aber auch dass die Arbeitszeitgesetze eingehalten werden. Wie alt bist Du denn? Wenn Du noch nicht volljährig bist, darfst Du nicht mehr als 8 Stunden/Tag und 40 Stunden/Woche arbeiten. Außerdem muss die Ruhezeit von mindestens 12 Stunden eingehalten werden.

Bist Du volljährig beträgt die maximale Wochenarbeitszeit 48 Stunden und die Ruhezeit muss mindestens 11 Stunden betragen. Die Arbeitszeiten von Ausbildung und Nebenjob an einem Tag werden zusammen gerechnet und die Ruhezeit beginnt nach dem Nebenjob und endet mit Beginn der Ausbildung am Folgetag.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Entgegen der weit verbreiteten Meinung können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern durch Standard-Formulierungen im Arbeitsvertrag  (z.B. Nebentätigkeitsverbot) nicht generell die Aufnahme von Nebenjobs verbieten. Der Chef kann dem Mitarbeiter daher nicht einfach eine Nebentätigkeit verbieten, auch wenn das im Arbeitsvertrag steht. Auch die Formulierung "Eine Nebentätigkeit darf nur dann ausgeübt werden, wenn sie vom Arbeitgeber vorher genehmigt wurde" verstößt gegen das Grundrecht auf freie Berufswahl.

Grundsätzlich gilt: Ein vertraglich vereinbartes generelles Verbot von Nebentätigkeiten ist unwirksam, und der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer nicht kündigen, nur weil er auch noch woanders arbeitet. Ein Arbeitnehmer kann daher grundsätzlich in seiner Freizeit einem Nebenjob nachgehen. Sofern aber anzunehmen ist, dass die Nebentätigkeit ggf. mit der Haupttätigkeit kollidiert, besteht eine Anzeigepflicht gegenüber dem Arbeitgeber. Wenn dann ein berechtigtes Interesse des Arbeitgebers nicht vorliegt, besteht ein Anspruch des Arbeitnehmers auf Genehmigung der Nebentätigkeit.

Folglich :

Der Arbeitgeber kann zwar verlangen, dass der Arbeitnehmer während der vereinbarten Arbeitszeit die ganze Arbeitskraft zur Verfügung stellt. Aber was der Arbeitnehmer nach der Arbeit in der Freizeit macht, geht ihn nichts an. Allerdings darf durch die Ausübung der Nebentätigkeit die Haupttätigkeit nicht beeinträchtigt werden. So darf kein Nebenjob zum Nachteil des Hauptarbeitgebers ausgeübt werden und folglich ist die Ausübung von Tätigkeiten untersagt, an deren Unterlassung der Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse hat.

Außerdem darf durch den Nebenjob auch nicht die gesetzliche Höchstarbeitszeit überschritten werden. Nach dem Arbeitszeitgesetz (§ 3 ArbZG) darf die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann aber in Ausnahmefällen auf bis zu zehn Stunden verlängert werden. Nebenjobs sind daher in erster Linie etwas für Teilzeitbeschäftige. "Nebenjobber" und Aushilfen wird daher auch der Artikel Recht auf Teilzeitarbeit empfohlen.

Ist der Arbeitnehmer krankgeschrieben, darf er keine Tätigkeit ausüben, die den Heilungsprozess beeinträchtigt. Er hat sich einen Muskelfaserriss am Bein zugezogen und ist trotzdem abends im Nebenjob als Kellner tätig. Eine zeitlich angemessene Tätigkeit am Computer zu Hause würde nicht hierunter fallen. Während des Erholungsurlaubes darf ebenfalls keine Nebentätigkeit ausgeübt werden, die den Erholungszweck beeinträchtigt



Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/nebenjob/#ixzz4Gqk01Al0



Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn dein Ausbilder zugestimmt hat, darfst du das.

Auf Basis geringfügiger Beschäftigung musst du nicht viel beachten. Wenn es auf eine andere Beschäftigungsart hinausläuft, musst du dich wegen der Steuerpflicht, Krankenversicherung und dem Kindergeld nochmal gesondert informieren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Alles ist erlaubt, sofern der Arbeitgeber zustimmt und die einschlägigen Gesetze (Arbeitszeitgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz)  eingehalten werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Grundsätzlich kann ein Arbeitgeber einen Nebenjob erstmal nicht untersagen. Erst wenn entweder deine Arbeitsleistung dadurch sinkt oder Firmengeheimnisse gefährdet sind, kann er nein sagen. Dazu reicht es nicht, dass der Nebenjob in der gleichen Branche ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Thommy9270
09.08.2016, 17:34

Genau :)

0

Selbstverständlich darfst Du das.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du darfst, denn nur deinen Arbeitgeber könntest es etwas angehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?