Während der Stillzeit Haare färben?

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2 Antworten

Es ist erwiesen, dass minimale Bestandteile der Chemikalien über die Kopfhaut in die Blutbahn -und somit auch in die Muttermilch- gelangen können. Ich würde also lieber darauf verzichten, allenfalls noch auf Pflanzenfarben zurückgreifen, wie auch NadineDo schreibt. Am aggressivsten sind bleichende Substanzen wie Wasserstoffperoxid, davon würde ich in jedem Fall die Finger lassen. Dass Beipackzettel hierüber nicht informieren, lässt sich leicht erklären. Solange Hersteller nicht gesetzlich dazu verpflichtet werden, machen sie selten auf mögliche Risiken ihrer Produkte aufmerksam. Das scheint ein Gesetz in unserer Marktwirtschaft zu sein. Wer verhindert schon gern den eigenen Erfolg/Profit zugunsten der Gesundheit seiner Kunden?

Ich habs gemacht. Auch in der Schwangerschaft. Meine Kinder sind kerngesund.Habe da damals garnicht drüber nachgedacht, und bin erst hinterher darauf aufmerksam gemacht worden, dass es da irgendwelche Risiken geben soll. Ich glaube daran nicht! Steht im Beipackzettel, dass man es nicht darf? Nein!Wenn es wirklich ein RIsiko gäbe, würde es das aber. Wenn Du aber trotzdem auf Nummer sicher gehen willst, nimm `ne Pflanzenfarbe!

Liebe Nadine, nicht alles, was Risiken birgt, wird auf Beipackzetteln vermerkt, wenn es nicht gesetzlich verlangt wird! da wäre ich mal nicht so gutgläubig und würde mich zum Wohl des Kindes unabhängig informieren.

Meine Oma sprühte auch mal beim Mittagessen Paral (Insektengift), als eine Biene ins Zimmer flog. Alle regten sich auf, ihre Rechtfertigung aber war: "Wäre ich so alt geworden, wenn das schädlich wäre?"

Ich hab es damals auf Altersstarrsinn geschoben, aber diese Einstellung scheint sich auch weiterzuvererben... ("meine Kinder sind kergesund, ich glaube daran nicht")

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