Während der Arbeitszeit Knie verdreht, BG will den Fall nicht übernehmen!?

2 Antworten

Danke, aber wenn Verschleiss, dann hätt ich doch auch schon vorher "wehwechen " gehabt.. ?! und ich hatte bis zu dem Tag nichts.

Vermutlich wirst Du bei der BG nicht durchkommen mit dem Fall. Denn zur Anerkennung als Berufskrankheit bzw. Arbeitsunfall akzeptieren die nur Krankheiten/Schäden, die ausschließlich bzw. überwiegend durch die berufliche Tätigkeit oder einen während der Arbeitszeit aufgetretenen Unfall zurückzuführen sind. Und wenn selbst die Ärzte sagen: Verschleiß, dann war das Verdrehen nur noch der letzte Auslöser, aber für die BG nicht die alleinige Ursache.

Tut mir leid, aber ich habe etwas ähnliches mit der BG wegen eines Bandscheibenvorfalls auch schon hinter mir.

BG-Arzt will Arbeitsbelastungserprobung trotz Schmerzen

Hallo Zusammen,

ich hatte im März einen Arbeitsunfall als Gerüstbauer und zog mir dabei einen Meniskusschaden, welcher im April operiert wurde, zu. Bis heute habe ich trotz Physio- und Physikalischertherapie(Massage, Kühlung, Reizstrom, Magnetwellen, Muskelübungen) weiterhin Schmerzen im Knie und kann dieses nicht richtig belasten. Mittlerweile habe ich auch schon Schmerzen im anderen Knie, was nach Aussage meines HA an der Doppelbelastung liegt. Eine zweite Kernspin wurde durchgeführt mit folgendem radiologischen Ergebnis

  1. Postoperativ bei Zustand nach Innenmeniskusteilresektion noch zentraler Riß im Hinterhorn erkennbar, bis an die tibialseitige Basis reichend, hier ohne sichere Oberfläschendurchtrennung

  2. Spongiosaödem im medialen femorotibialen Kompartiment, tibiakopfseitig betont am ehesten reaktiv/überlastungsbedingt

  3. Diskrete fibrovaskuläre Reaktion um den Innenmeniskus mit Bursitis anserina. Reizerguß

Ich war bei meinem HA, welcher auch die OP durchgeführt hatte, der wollte die Diagnose der Radiologie nicht bestätigen. Ich habe mir dann in einem BG-Krankenhaus eine Zweitmeinung eingeholt. Der dortige Arzt wollte die radiologische Diagnose auch nicht bestätigen. Der BG-Arzt sagte mir daß ich in 1 Woche mit Arbeitsbelastungserprobungen beginnen soll, obwohl ich weiterhin Schmerzen habe.

Die Motivation der beiden Ärzte liegt für mich natürlich auf der Hand, der eine will natürlich seine Arbeit(OP) nicht schlechtreden und der andere Arzt ist natürlich als BG-Arzt in der Motivation mich schnell aus den Leistungen der BG rauszudrücken.

Was kann ich nun tun? Ich habe weiterhin Schmerzen und kann so sicher nicht als Gerüstbauer arbeiten

Danke für Eure Hilfe !

Der Malocher

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