während Bewährung erneut eine anzeige

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Als "Alt" eingestuft wird es schoooon.... Die Frage ist nur, was Du schon für eine Strafe hast und was Du neues verbockt hast. Aus Deiner jetzigen Bewährungsstrafe und der neuen (alten) Sache ist eine Gesamtstrafe zu bilden. Wenn die am Ende über 2 Jahre liegt, kann man die Strafe nicht mehr zur Bewährung aussetzen. Auch wenn es "alt" ist.

Sollte es zu einer erneuten Verhandlung kommen, dann ist aber ohnehin zu prüfen, ob die neue Gesamtstrafe zur Bewährung ausgesetzt werden kann.

Der Regelfall ist aber, daß 1. alte Taten, die in neuen Verfahren ans Licht kommen, nach § 154 StPO eingestellt werden und 2. neue Verhandlungen auch wieder mit einer Bewährung enden.

Jedenfalls hast Du mit dem neuen Verfhahren nicht gegen Deine Auflagen verstoßen. Den die sagen ja: Keine neuen Straftaten INNERHALB der Bewährungszeit. Entsprechend kann das auch nicht zu einem Widerruf der Bewährung führen.

Habe bereits ne gesammt freiheitsstrafe von 9 Monaten bekommen nun die auf bewährung läuft, Bewährungszeit 3 jahre, hab noch net mal einen Beschluss schrifftlich erhalten, ist alles erst 2 wochen her die verhandlung.

Aber das was sie nun geschrieben haben lässt hoffen.

Das neue ist ne Sache von 100,-€.

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@Smaragt

Dann würde es mich seeehr wundern, wenn das nicht nach § 154 StPO im Hinblick auf die neue Verhandlung eingestellt wird. Das könnte man sogar noch in einer neuen Gerichtsverhandlung beantragen.

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@skyfly71

Danke für ihre Tolle und Hoffnungsvolle Antwort :)

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Wahren Betrug schreibt man nicht zusammen und außerdem ist es ein Paradox. Deine "Sommerbeschäftigung" wird zunächst gesondert behandelt und dann unter Berücksichtigung des rechtskräftigen Urteils beurteilt.

Wieso schreibe ich dir eigentlich? Ist das schon Resozialisierung?

warenbetrug schreibt man zusammen, was mehr sinn macht als "wahren betrug".

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@rednblack

das ist lustig, dass du das schreibst, weil selber liest du offensichtlich nicht zwischen den zeilen. denn eigentlich verbessere ich nicht so häufig rechtschreibfehler, was in diesem forum ja ein vollzeit-job für mehrere personen wäre. bei dir hatte es aber einen bestimmten grund, den ich dir aber gern auch direkt nochmal aufschreibe, da du nicht zu den blitzmerkern zählst: deine erste antwort fand einfach nur aufgeblasen. die zweite übrigens auch: es wirkt jämmerlich, wenn einer meint, mit seinem mickrigen schulenglisch prahlen zu können oder subtil damit verwechselt, feige etwas in einer sprache zu sagen/schreiben, von der er glaubt, andere könnten sie nicht verstehen. ich glaube, bevor du andere zu resozialisieren anfängst, lasse dir selbst noch etwas erziehung angedeihen.

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Nee, das ist ein neuer Fall, für den musst du genauso gerade stehen.

Kann aber sein dass du immer noch mit deiner Bewährung davon kommst weil es eben ein alter, minderschwerer Fall ist und du dir hoffentlich seit Sommer nichts mehr zu Schulden kommen lassen hast.

Die Frage ist natürlich - warum hast du wenn du alles bereust nicht auch dieses Opfer angeschrieben und bei der Polizei erwähnt? Oder hast du dich schon längst entschuldigt und eine Ratenzahlung angeboten, aber der Typ stellt sich jetzt plötzlich quer?

Mit den paar infos kanns alles sein :)

Gleiche Straftat in der laufenden Bewährung

Hallo mein Mann ist seit einem Monat in Haft, wegen der gleichen Straftat die er schon mal zur Bewährung ausgesetzt bekommen hat. Jetzt stellt sich mir nur die Frage, da er die Tat in der laufenden Bewährung begangen hat wird da die Bewährung noch widerrufen? Da er ja schon Inhaftiert ist???? Im Beschluss stand lediglich das er ein Bewährungsversager ist, aber ob das bedeutet das die Bewährung widerrufen ist, weiß ich leider nicht. Oder wie lange dauert der widerruf???... Danke für eure Antworten im Vorraus

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Bewährung wieder entzogen - was erwartet den Angeklagten A?

Es ist sehr schwierig, mein Anliegen in Form einer Frage darzustellen.

Ich beginne mal "ganz vorne"

Angeklagter A hat 10/2012 eine Bewährungsstrafe von einem Jahr + sechs monate auf zwei Jahre Bewährung erhalten. ( Betrug )

Angeklagter A fällt 08/2013 erneut einschlägig Strafrechtlich mit mehreren Taten auf >

Bekommt im 05/2014 Eine Freiheitsstrafe von einem Jahr + zehn Monate ohne Bewährung.

Angeklagter geht in Berufung >

Angeklagter A bekommt im 09/2014 im Berufungsverfahren eine Freiheitsstrafe von einem Jahr + Zehn Monate die auf 4 Jahre zur Bewährung ausgesetzt werden. Ein Bewährungshelfer wird diesmal erteilt, der Regelmäßig Kontakt Pflegt.

Die Freiheitsstrafe vom 10/2012 wird nicht wiederrufen, sondern verlängert.

Angeklagter A hat bis zum heutigen Zeitpunkt, keine Straftaten mehr begangen.

Vom Fall 08/2013 wurden nicht alle Taten zusammen verhandelt und so bleibt Ein Fall übrig, der einzeln verhandelt wurde (warum auch immer) somit bekommt Angeklagter A im 08/2015 eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten, ohne Bewährung - sprich, das Urteil vom Landgericht wird gekippt und die Bewährung quasi entzogen (trotz positiver Analyse vom Bewährungshelfer und generellem positiven Auftreten).

Angeklagter A geht erneut in Berufung (ausstehend, Termin 07.01.2016)

Ich hoffe ihr könnt mir soweit folgen. Ich weiß, dass das Ganze sehr komplex aussieht, aber aus eurer objektiven Sicht, inwiefern macht es Sinn, nachdem man eine Bewährung ausgesprochen hat, diese wieder zu kippen weil aus der selben Tatzeit, ein Fall nicht mitverhandelt wurde?

Inzwischen hat sich Angeklagter A komplett gewandelt, führt ein normales, geordnetes Leben.

Was erwartet den Angeklagten A?

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