Wäre zuhause eine zusätzliche "Niederspannungssteckdose" sinnvoll?

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6 Antworten

Ja, das wäre sinnvoll und es wird auch daran geforscht. Das Fraunhofer Institut für integrierte Systeme und Bauelementetechnologie verfolgt einen solchen Ansatz. Da gibt es ein gebäudeinternes DC-Netz aus dem dann die ganzen DC-Verbraucher auf ihrer jeweiligen Spannung versorgt werden können.

http://www.iisb.fraunhofer.de/en/press_media/press_releases/pressearchiv/archiv_2014/PCIM_2014.html

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Zunächst zur Begrifflichkeit: Als Niederspannung bezeichnet man Wechselspannungen bis 1000 Volt und Gleichspannungen bis 1500 Volt. Der Bereich der Niederspannung umfasst neben Kleinspannungen zum Beispiel auch die 230/400 Volt-Netze. Kleinspannung bezeichnet Wechselspannungen (AC) bis 50 V und für Gleichspannungen (DC) bis 120 V. Was Du hier meinst, könnte etwa Funktionskleinspannung sein.

Für Deinen Vorschlag sehe ich zunächst gar keinen Bedarf für ein heimisches Netz für kleine Spannungen. Mir fällt auf Anhieb gar kein handelsübliches netzgebundenes Gerät dafür ein. Die modernen Kommunikationsgeräte und Taschenlampen sind durchweg mobil. Wozu taugen da Steckdosen? Netzgebundene Geräte arbeiten fast ausnahmslos mit der Netzspannung von 230 V. Warum auch nicht?

Zweitens würde bei gegebenem Bedarf ein derartiges heimisches Netz erst einmal eine technische Normung voraussetzen bezüglich Stromart, Polung (bei Gleichspannung) und Spannung. Da herrscht noch ein breites Chaos.

Auf die wirtschaftlichen Hemmnisse eines solchen Vorhabens (Kupfer/Querschnitt, Spannungsabfall) bist Du ja schon selbst gestoßen.

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Zum einen musst du in der Tat dickere Leitungen verlegen, weil bei niedrigeren Spannungen der Verlust in den Leitungen höher ist.

Des weiteren müsste der Trafo einiges an Leistung bringen können um bei Bedarf alle Geräte versorgen zu können. Man könnte hier ein Schaltnetzteil einsetzen, das ist sehr effektiv.
Das dritte Problem ist, dass die einzelnen Geräte unterschiedliche Spannungen benötgen. Handies brauchen z.B. 5V zum laden,. Laptops in der Regel 19V, Lautsprechersysteme 12V usw.

Nimmt man hier eine Versorgungsspannung, sageb wir 24V, dann muss in den Geräten doch wieder eine Teil eingebaut werden das diese Spannung in die benötigte Spannung umwandelt. Also im Endeffekt eher ein Verlust als ein Gewinn.
Wobei die Idee an sich nicht schlecht ist...

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lange leitungswege führen zum spannungsabfall.dann hast sehr verschiedene spannungen und es gibt geräte die einen brauchen gleichspannung die andern wechselspannung.weiter er müsste eine größere leistung wie normal haben falls mal mehr verbraucher eingesteckt sind.also völlig unrealistisch so etwas zu bauen

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Du brauchst ja nicht immer die gleiche Spannung und ein Poti an jeder Dose ist auch nicht praktikabel. Zudem Brauchen manche Geräte AC und manche DC!

Und man bedenke die induktive Blindleistung die dann immer das Netz belastet!

Also nein, macht keinen Sinn.

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Ein Zusatz noch, es gibt Steckdosen mit 5V USB, was heute schon eine Menge Gräte abdeckt.

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