Wählen in Berlin?

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2 Antworten

Können die das nachher überhaupt umsetzen

Dazu fehlt der Wille. Behaupte ich jetzt mal nicht so einfach, sondern stelle ich fest. Könnte ich sehr weit ausführen, Beispiele anführen und so fort. 

wie ernst sind denen einzelne Punkte

Eine pauschale Antwort kann hier nicht gegeben werden. Den sogenannten Volksparteien darf aber mit Sicherheit unterstellt werden, dass ihnen ihre Wahlversprechen nicht sonderlich ernst sind. 

Wo kann man sich noch gut informieren.

Am Werbestand der Parteien. Es lohnt, da einfach mal einige Zeit zu investieren und sich erst mal in Ruhe anzusehen, wie da die Werbetreibenden so auftreten. Lasse dieses Erlebnis einfach auf Dich wirken. 

Danach macht es Sinn, eine Person zu einem Dir am Herzen liegenden Thema näher bis detailreich zu befragen. Empfehlenswert ist, hier einige Kenntnis mitzubringen. Sonst ist es für das Gegenüber leicht, Dich mit Plattitüden abzuspeisen. 

Nö. Thema spielt wirklich keine große Rolle. Jedenfalls dann nicht, wenn Dir klar ist, dass internationale Politik nun mal kein Thema für Gemeinde- oder Landespolitik sein muss. Je enger aber das Thema eingrenzbar ist, je anschaulicher für Dich die Reaktion des Gegenübers. 

Ich höre Deutschlandfunk. Unter Umständen nutze ich deren Archiv. Dann nutze ich youtube. Da gebe ich in die Suchmaske des Browsers das Thema selbst ein oder 

ard doku thema

arte doku thema

doku thema

Und suche dort und auf anderen solchen Plattformen bei Bedarf nach Nachrichten, Neuigkeiten, Personen die mich interessieren - nie Parteien - 

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Eine Wahl ist eine Sache. Der Arbeitgeber wählt einen Arbeitnehmer aus. Dann verabschiedet sich aber kein Arbeitgeber und lässt den lieben Gott einen guten Mann sein. Der Arbeitgeber überzeugt sich immer wieder, ob sein Arbeitnehmer gute Leistung erbringt. 

Erbringt der Arbeitnehmer gute Leistung, dann lobt ein guter Arbeitgeber auch mal. Erbringt der Arbeitnehmer schlechte Leistung, dann hinterfragt der Arbeitgeber, woran es liegt. 

In der Politik wie auf sogenannter normaler Arbeit gibt es Gründe, die zu schlechter Arbeitsleistung führen, die ein Arbeitgeber abstellen kann. In dem Fall der Wähler. Nämlich, indem er seine Anwesenheit und Aufmerksamkeit zeigt, seinen tatsächlichen Willen auch öffentlich kund tut, Störfaktoren öffentlich als solche darstellt und einfordert, dass sie abgestellt werden. 

Liegt die schlechte Arbeitsleistung in der Politik an der Person selbst, die da von unseren Steuergeldern bezahlt wird, dann kann öffentlicher Druck erzeugt werden um sie womöglich vor Ende der Zeitarbeit auszutauschen, oder sie wird das nächste Mal nicht mehr ausgewählt. 

Mal sehr einfach ausgedrückt von meiner Seite. 

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Ich hoffe, ich habe Dir deutlich machen können, dass es tatsächlich nicht ausreicht, alle paar Jahre zur Wahl zu gehen. Die sogenannten Volksvertreter sind gehalten, dem Wohl des Volkes zu dienen. Von diesem werden sie ja schließlich bezahlt. 

Wenn das Volk aber keine Meinung äußert, dann ist es wie mit der Katze und den Mäusen: 

Ist die Katze, der Wähler, abwesend, tanzen die Mäuse, die Politiker, auf den Tischen. 

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Also ich hab den Wahl-O-Mat und den Bezirk-O-Mat vom tagesspiegel gemacht. Ich wusste aber schon vorher welche Partei ich wähle (ich hab auch schon gewählt), aber wenn man unschlüssig ist, ist das ein guter Einstieg.

Zu 100% umsetzen lässt sich kein Wahlprogramm. Erstens weil Koalitionen Kompromisse erfordern und zweitens weil größtenteils aus finanziellen Gründen nicht alles umgesetzt werden kann. Man kann aber davon ausgehen, das die Parteien zumindest in die Richtung gehen. Das heißt mit den Linken wirds dann eben Verbesserungen im Wohnungsmarkt geben, auch wenn natürlich nicht jede*r ne günstige Wohnung bekommen wird und die Armut in Berlin sicher auch nicht abgeschafft wird. Mit der CDU wirds an einigen Orten Videoüberwachung geben, aber sicherlich auch nicht in der ganzen Stadt so wie Henkel sich das vorstellt. So ähnlich wird das mit allen Parteien sein.

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