Wächst die Population der Menschen immer weiter oder gibt es irgendwann mal einen Rückgang?

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9 Antworten

Irgendwann hört auch die Zunahme der Weltbevölkerung auf; das kann man jetzt schon feststellen; sie steigt noch kurz an, wird sich aber dann stabilisieren.

Je höher die Bildung und das Einkommen und je fortschrittlicher ein Staat ist, desto weniger Kinder gibt es. Das ist fast ein Naturgesetz, weil niemand mehr viele Kinder braucht, um zu "überleben".

"Liebe ist/war das Brot der Armen" gilt so heutzutage nicht mehr.

Schau mal hier nach:

http://www.gapminder.org/tools/#_locale_id=en;&chart-type=bubbles

Du kannst auf beiden Achsen verschiedene Daten abfragen; einfach mal rumspielen, z. B. Anzahl der Kinder pro Frau 1800 bis heute (oder dem Zeitpunkt, zu dem die besten verfügbaren Daten vorlagen) oder den Anstieg des Lebensalters abhängig vom Einkommen usw. 

gapminder.org nutzt offizielle Daten der UN, der Weltbank, der OECD usw. und stellt sie als Kreise oder Linien dar. Gapminder wurde von einem schwedischen Arzt ins Leben gerufen, der lange Zeit wirklich "an der Front" gearbeitet hat (Afrika, Asien) und sich über die falschen Behauptungen, die oft kursieren (bewusst oder aus Unkenntnis) geärgert hatte.

Die Schweden halte ich persönlich jetzt mal für unverdächtig bezüglich der Manipulation von Statistiken.

Deshalb die Überraschung: Viele (die meisten) Daten sind anders (und besser), als uns (grüne, rote, sonstige?) Politiker oft verkaufen wollen. Ob Überbevölkerung, CO2-Ausstoß, Durchschnittseinkommen oder Ressourcenverbrauch: Kaum eine Aussage stimmt mit der Realität überein.

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Da unterscheiden wir uns in nichts von den Populationsraten von Tieren, da wird die Population durch Nachrungsmittelknappheit oder Krankheitsanfälligkeit aufgrund erhöhtem sozialen Stress. Bei Menschen ist das nicht viel anders. Wenn es zu viele werden, kommt die nächste Seuche, Hungersnot oder der nächste Krieg, weil um Nahrung und Rohstoffe konkurriert wird. Das darf man in unserer zivilisierten Welt nicht allzu laut sagen, letztendlich ist es jedoch so.

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Kommentar von oliver78
11.08.2017, 10:31

Das ist beängstigend was du da schreibst, ich hoffe du hast unrecht.

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Es wird vorausgesehen, dass es ab 10 Milliarden stagnieren wird, aufgrund der derzeitigen Fruchtbarkeitsraten in der Welt (2,4 Kinder pro Frau zur Zeit im Durchschnitt auf die ganze Welt, nur wenige Länder sind heute noch über 3)...

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Die Geburtenrate in Deutschland geht zurück, und die in Afrika (zusammengefasst) steigt. In Australien ist sie auch einbisschen gestiegen. Generell würde ich sagen, das die Population steigt. Doch wie in Deutschland der Fall ist, möchten viele lieber Karriere machen, als Kinder bekommen. Oder sind an Kinder desinteressiert. Wiederum in Armen Ländern werden mehr Kinder geboren. Da sie später arbeiten können und somit der Familie Geld einbringen und für die Älteren eine Hilfe sind.

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Glücklicherweise wächst keine Population grenzenlos. Es gibt immer begrenzende Faktoren, wie Nahrungsressourcen oder spätestens Platz. Wenn wir eine Billiarde Menschen sind, stehen auf jedem Quadratmeter zwei Leute. Spätestens dann ist Sense :-)

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Da die Erde nicht mitwächst und Ressourcen nicht unendlich zur Verfügung stehen, wird jedes Populationsswachstum irgendwann ein - mitunter auch lokales - Maximum erreichen müssen.

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Irgendwann wird es wohl heißen: "rien ne va plus"

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Ich Betreibe Aquaristik und Halte Guppys welche sich wie verrückt Vermehren wenn es mal zu viele Werden gibt es eine Epedemi und dadurch ein Massensterben...

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Solange täglich mehr Kinder geboren werden als Menschen sterben, wächst die Population.

Momentan ist das der Fall und es war auch noch nie anders.

Platz gibt es noch genug, aber auf kurz oder lang werden wir das Universum besiedeln.

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