Wachhund und Familienhund

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Persönlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit meinem 4. Dobermann, der hier bereits wie seine drei Vorgänger als Wachhund für den Grundbesitz und Beschützer der Kinder und übrigen Familienmitglieder jeweils hervorragende Dienste leistet. Imposante Erscheinung, schnell, kompromißlos und auf Zeichen wie Zuruf absolut zuverlässig! - Bedingt aber eine Menge Training, Zeitaufwand und Geduld, bis so ein Hund soweit ist!

Vom Dobermann würde ich abraten. Das sind tolle Hunde - meine Lieblingshunde. Hatte selbst einen. Es können tolle Familienhunde sein, Schutz hat er auch und von der Erscheinung her bekommt man erst gar keinen Ärger mit anderen. Aber ein Dobi hat so viel Power und wenn man den nicht auspowert, dann kann es heftig werden. Auch die konsequente Erziehung ist nicht wirklich einfach. Dobermann sollte nur sich jemand holen, der genau weiß was er sich da holt. Es ist einfach viel Arbeit in der Erziehung.

Ich selbst bin nun kein Freund vom Schäfer, aber ich kenne einige und die wachen, beschützen und sind Familienhunde. Von dem her wäre das schon eine Möglichkeit. Allerdings wachen Schäfer schon - d. h. sie bellen auch ! Aber mit der richtigen Erziehung und wenn er Aufgaben bekommt, kann das toll werden.

Ich denke auch, daß ein Schäfer mehr Eindruck macht als ein Labi und am besten ist ja, wenn der Hund gar nicht schützen muß, da die Leute einfach schon Abstand halten, weil Hundi dabei ist. Vor einem Labi haben die meisten allerdings nicht so viel Respekt.

Ich habe eine American Bulldogg Hündin. Sie ist der Hammer. Sie ist super Kinderlieb, eine tolle Familienhündin, wacht zu Hause und in der Firma gar nicht - aber sie schützt mich. Wenn ich zu ihr sage "paß auf" dann geht sie in Vorstellung und keiner kommt an mich ran. Wenn ich nichts sage, mag sie alle Menschen - außer ich schrei oder so. Genial ist, daß die "normalen" Menschen alle keine Angst vor ihr haben. Immer wieder höre ich "boh hat die liebe Augen", "ach was für eine Liebe". Es haben schon Leute angehalten um zu fragen, was sie denn für eine Rasse ist. Die etwas seltsamen Menschen (die Prolligen etc.) haben alle einen heiden Respekt vor ihr und gehen uns extrem aus dem Weg. Und das finde ich super. Ich habe allerdings keine American Bulldogg mit Unterbeißergebiss sondern eine normale - sieht aus wie Dogo Argentino aber gefleckt. Allerdings steht die American Bulldogg in NW auf der Liste - sonst nirgens.

Das Grundstück sollte für einen Dobermann tatsächlich nicht kleiner als ca. 1.500 m² sein, und auch über Rückzugsbereiche verfügen, aus denen heraus er lauert, damit der sich auch ordentlich auslaufen und bewegen kann; - das ist bei Gott kein Stubenhund! Von daher sollte auch die Höhe der Begrenzung vorsorglich auf 2m festgelegt werden. Im Übrigen bedarf ein solcher vor Power strotzender Hund, damit er wie ein Uhrwerk funktioniert, eines besonderen Trainings, was leider nicht jedermanns Sache ist. Eine Wohnungshaltung ist für jeden größeren Hund eine reine Qual und müßte vom Gesetzgeber verboten werden!

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Schäferhunde und Dobermänner sind auch Familienhunde die im Haus mitleben :) Ich würde dir auch zu einem Schäferhund raten. Ich denke auch, dass fremde Menschen mehr Respekt vor einem Schäferhund haben, als vor einem Labrador. Schäferhunde gelten eher als Aufpasser als ein Labrador. So ist das äußere Bild.. Aber ich muss sagen, egal welchen Hund man hat, jeder Hund würde seinen Besitzer beschützen. Sogar ein kleiner Chihuahua, aber den müsste man ja nur anpusten, schon ist er weg :P

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