Wachbatallion- Ausbildung und deren inhalte?

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5 Antworten

Da ich aber Angst davor habe in den Krieg zu ziehen dachte ich ich mache es repräsentativ.

Jeder, der sich für 12 Monate oder länger verpflichtet, muss seine grundsätzliche Bereitschaft zu Auslandseinsätzen erklären. Punkt. Im Kriegsfall (Verteidigungsfall) muss sowieso jeder Soldat - unabhängig von Ausbildungsdauer oder Verwendung - in den Einsatz. Zwar ist es so, dass rav3ry völlig recht hat - Freiwillig Wehrdienstleistende gehen mit größter Wahrscheinlichkeit nicht in Einsätze -, aber grundsätzlich ist Soldat heutzutage mit der Prämisse "Will nicht in den Einsatz" definitiv die falsche Berufswahl.

Ich sag's gern immer so: Wer Bäcker wird, muss damit rechnen, dass er auch irgendwann Semmeln backen muss.

Übrigens bist Du auch im Wachbataillon nicht vor Einsätzen gefeit - seit Ende der Wehrpflicht hat sich das geändert. Früher war der Anteil von Wehrdienstleistenden im WBtl extrem hoch (ca. 80%), sodass so gut wie keine Auslandseinsätze möglich waren. Mittlerweile ist das nicht mehr so absolut, ich habe vor ein paar Monaten eine Reportage über den Kosovo-Einsatz gelesen, da war die Rede von einem Trupp des Wachbataillons, der dort im Einsatz war.


Wie sieht die Ausbildung aus?

Grundausbildung wie bei der Jägertruppe (allerdings mit Schwerpunkt Formaldienst), danach 40tägige Protokollausbildung. Diese ist - entgegen einer weit verbreiteten Meinung - körperlich äußerst anstregend, weil die Griffe mit dem 4 kg schweren Karabiner buchstäblich tausende Male wiederholt werden müssen, bis sie sitzen - und das bei absoluter Konzentration und Körperspannung. Wer keine Freude an der, ich sag mal, "Ästhetik des Exerzierens", hat, ist beim WBtl definitiv falsch. Formale Disziplin, extremer Drill und strikter Korpsgeist sind heutzutage nicht mehr jedermanns Sache.


Darf ich als Ausländer auch zum Wachbatallion?

Du musst grundsätzlich deutscher Staatsbürger sein, wenn Du der Bundeswehr beitreten willst. Das Wachbataillon ist nicht anders als andere Truppenteile der Bundeswehr.

Der Verdienst liegt als Soldat auf Zeit zu Beginn bei rund 1.500 Euro netto, als Freiwillig Wehrdienstleistender bei rund 800 Euro. Ansonsten erfolgt Bezahlung nach Dienstgrad und Altersstufe. Da gibt es genügend Tabellen im Internet (Bundesbesoldungsordnung).

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Kommentar von ponter
09.04.2016, 13:08

Hier gibt es nichts hinzuzufügen, ich schließe mich an. 👍🏻

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Du darfst überallhin bei der BW sofern du nen dt. Pass hast.

Ich will dir nichts vorschreiben, aber wenn du dich bei der BW länger verpflichten willst  >= 4 Jahre dann ises schon ziemlich schwach zu sagen, dass man nicht in Einsatz will. (Persönliche Meinung)

Solltest du den FWD machen wirst du eh nicht in Einsatz gehen. zu 99%

Verdienst beginnt bei FWD bei 777 EUR in den ersten 3 Monaten wobei durch Nachhausefahren am Wochende 15 EUR pro Wochenende daheim draufkommt. + Essen / Zug ist bezahlt

bei SaZ gehts mit der Besoldungstabelle und Steuerklasse los. Ich glaub der ungefähre Durchschnitt war bei 1.700 EUR ab Diensteintritt.

Mfg

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Kommentar von ponter
09.04.2016, 13:11

Ich betone es erneut.:

wer eine Antwort positiv bewertet, ist der gleichen Meinung und hätte die Antwort in ähnlicher Form selbst gegeben.

Wer eine negative Bewertung abgibt, sollte auch die E...r  haben und ein Statement dazu abgeben.

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Naja, wer zur Bundeswehr geht, Soldat wird, der muss eben mal in den Einsatz. Und in den Krieg geht jeder Soldaten, der sich verpflichtet hat, ob er nun will oder nicht, das spielt keine Rolle. Du hast dich verpflichtet und musst auch die Pflichten eingehen. Und die Pflicht ist eben Deutschland zu verteidigen. Wer mit der Einstellung zur Bundeswehr geht: Ich will nicht in den Krieg oder im notfall nicht auf Menschen schießen zu müssen, der hat definitiv die falsche Berufswahl getroffen. Das sind eben Sachen, die der Beruf Soldat mit sich bringt.

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Mit deiner einstellung hast du eigendlich nichts bei der Bundeswehr zu suchen.

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Das Wachbataillon ist langweilig, haha. Zuerst wahrscheinlich die AGA, dann wohl Waffen drehen üben. ;)

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Kommentar von navynavy
09.04.2016, 10:35

Dieses "Waffen drehen üben" ist körperlich extrem anstrengend - ja, das wird gerne etwas belächelt, aber völlig zu Unrecht. Das ist eine der anspruchsvollsten Spezialausbildungen in der Bundeswehr.

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Kommentar von Krabapell
09.04.2016, 10:56

Das soll mir jetzt sagen?

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Kommentar von Krabapell
09.04.2016, 12:49

Ich weiß wies beim Wachbataillon läuft... für mich ist es nur langweilig.

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Kommentar von Krabapell
09.04.2016, 13:21

Hab Kollegen die dort waren...

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