Was ist eine homöopathische Behandlung?

6 Antworten

Hallo city18402,

vorsicht: In den Beschreibungen hier haben sich ein paar sehr weit verbreitete Irrtümer über die Homöopathie eingeschlichen.

Die Homöopathie ist keine Naturheilkunde. Sie ist auch keine Pflanzenheilkunde. Und das, obwohl sie tatsächlich oft unter diesen Bezeichnungen beworben wird. Weil der Verbraucher diese Begriffe positiv sieht.

Was ist Homöopathie wirklich?

Homöopathie ist ein vor gut 200 Jahren von dem sächsischen Arzt Samuel Hahnemann auf Basis der damaligen Vorstellungen erdachtes Verfahren.

Dieses Verfahren steht auf folgenden Säulen:

1) Ähnlichkeitsprinzip

Hahnemann glaubte an einem Selbstversuch mit Chinarinde erkannt zu haben, dass Substanzen beim Gesunden Symptome verursachen, die ähnlich sind zu denen, die sie beim Kranken heilen können. Er nannte das "Ähnlichkeitsprinzip" und hielt es für ein allgemein gültiges Naturprinzip.

Es gab der Homöopathie ihren Namen: Homöo kommt vom griechischen Wort für "ähnlich", Homöopathie bedeutet "ähnliches Leiden".

Wissenschaftliche Einschätzung:

Heute wissen wir, dass diese Überlegungen nicht richtig sind. Das Ähnlichkeitsprinzip ist entgegen Hahnemanns Vorstellung kein allgemeines Prinzip. Dennoch liegt es bis heute JEDER homöopathischen Behandlung zugrunde.

2) Arzneimittelprüfung am Gesunden

Nach der homöopathischen Lehre wird eine Arznei nicht nach bekannten Heilwirkungen angewendet, sondern allein nach dem Ähnlichkeitsprinzip. Dafür muss man nun aber wissen, welche Symptome diese Arznei beim Gesunden auslösen soll.

Das testen Homöopathen, indem gesunde Personen Homöopathika über längere Zeiträume einnehmen... und alles aufschreiben, was ihnen an sich an Symptomen auffällt. Die so gesammelten Symptome tragen Homöopathen in lange Listen (genannt Repertorien oder Materie Medica, je nachdem, wie sie geordnet sind) ein.

Die gesamte Liste an Symptomen für ein Mittel nennen Homöopathen das Arzneimittelbild. Beschreibt ein Patient nun seine Symptome, wird das Mittel ausgesucht, dessen Arzneimittelbild am ähnlichsten zu der vom Patienten genannten Symptomatik ist.

Wissenschaftliche Einschätzung:

Die "Prüfungen am Gesunden" liefern willkürliche Ergebnisse, weil einfach alles aufgeschrieben wird, was nach der Einnahme der Mittel passiert... ohne dass es unbedingt deshalb passieren muss. Die homöopathische "Arzneimittelprüfung am Gesunden" ist anfällig für systematische bekannte Fehlerquellen und versagt nachweislich, wenn man diese Fehlerquellen durch Vergleichsgruppen herausrechnet: Bekommt ein Teil der Prüfer ohne ihr Wissen Placebos (Scheinmedikamente) statt Placebos, so streuen die Symptome, von denen diese Prüfer erzählen über dieselben Aussagen, wie die der Prüfer, die das echte Homöopathikum bekommen. (Hier nachlesbar: http://www.homöopedia.eu/index.php/Artikel:Homöopathische_Arzneimittelprüfung#Ergebnisse_verblindeter_placebo-kontrollierter_Arzneimittelprüfungen)

Die Listen, mit denen Homöopathen das passende Mittel auswählen, sind also Zufallsprodukte, die mit einem nichtaussagekräftigen Testverfahren zustandekamen und nach denen wegen eines widerlegten Prinzips (Ähnlichkeitsprinzip) verordnet wird.

3) Potenzierung

Hahnemann verwendete alle möglichen zu seiner Zeit bekannten Arzneistoffe, darunter auch einige hochgiftige wie Arsen oder Tollkirsche. Weil sie schwere Vergiftungen erzeugten, begann Hahnemann, seine Mittel zu verdünnen.

Dabei entwickelte er eine Mischung aus schrittweiser Verdünnung und Verschütteln der Lösung, die er "Potenzieren" nannte und die bis heute in der Homöopathie Anwendung findet.

Die Verdünnung erfolgt meist entweder in Schritten 1:10 (sogenannte D-Potenzen) oder in Schritten 1:100 (sogenannte C-Potenzen, C wie "centum"). Die Zahl dahinter gibt die Anzahl der Verdünnungsschritte.

Beispiel: D6 bedeutet also 6x im Verhältnis 1:10 verdünnt, also 1:10^6 =1:1000 000, also 1 einziges Wirkstoffmolekül auf 1 Million Moleküle Lösungsmittel (Wasser oder Wasser/Alkohol). D12 wäre 1:10^12 =1:1 000 000 000 000, also nur ein Wirkstoffmolekül auf eine Billion Lösungsmittelatome.

Hahnemann glaubte, mit diesem Verfahren eine Wirksamkeit der Ausgangsstoffe in den Arzneien erhalten zu können, obwohl er sie extrem stark verdünnte.

Wissenschaftliche Einschätzung:

Die Potenzierung ist mit unserem heutigen naturwissenschaftlichen Wissen nicht mehr vereinbar: Seit Hahnemann hat die Physik wichtige Erkenntnisse über die Welt der Atome gefunden, die wir im Alltag ständig anwenden und die sich dabei bestens bestätigen... und die aber der Potenzierung widersprechen.

Bereist ab sehr niedrigen "Potenzen" (Verdünnungsgraden) von C12 oder D24 enthalten Homöopathika einfach überhaupt GAR KEINEN Wirkstoff mehr. Die Mittel sind einfach nur reiner Zucker.

Hahnemann wusste das zu seiner Zeit noch nicht. Seine Vorstellung, durch Schütteln könnte irgendwie eine Eigenschaft des Wirkstoffes auf das Lösungsmittel übertragen werden ist heute mit unserem Wissen über die Eigenschaften der atomaren Welt widerlegt.

In der homöopathischen Literatur findet man gerade zu diesem Punkt leider sehr viel pseudowissenschaftliche "Erklärkrücken": Schwingungen, nicht näher erklärte "Informationen", Quanten, Nanopartikel, elektromagnetische Wellen... alles Mögliche soll für eine Wirksamkeit trotz naturwissenschaftlicher Unplausibilität verantwortlich sein. Keiner dieser Erkläransätze ist ein in sich plausibles echtes Erklärmodell.

Wegen diesen Widersprüchen zum bestens gesicherten naturwissenschaftlichen Wissen, wurde die Homöopathie schon von Anfang an von Wissenschaftlern und Ärzten kritisiert. Sie wurde seit ihrem Bestehen auch in hunderten sauberer Studien untersucht. In der Gesamtsicht dieser praktischen Tests bestätigt sich die naturwissenschaftliche Einschätzung: Homöopathika sind nichts anderes als Placebos, also Scheinmedikamente ohne eine gezielte Wirksamkeit.

Nachlesen kannst Du das zum Beispiel hier in der Stellungnahme der EASAC (einer Dachorganisation Europäischer Wissenschaftsakademien):

https://easac.eu/fileadmin/PDF_s/reports_statements/EASAC_Homepathy_statement_web_final.pdf

Und hier wäre eine Übersetzung zu finden:

https://www.netzwerk-homoeopathie.eu/neuigkeiten/248-aktuell-urteil-des-wissenschaftlichen-beirats-der-europaeischen-akademien-zur-homoeopathie

Wie läuft jetzt eine homöopathische Behandlung ab?

Anders als beim wissenschaftlich arbeitenden Arzt, bekommt der Homöopath die Zeit, die er sich für seinen Patienten nimmt ("Anamnesegespräch") sehr gut bezahlt. Entsprechend ausführlich ist dieses Gespräch dann auch.

Der Patient kann in aller Ausfürhlichkeit seine Beschwerden schildern, der Homöopath fragt gezielt nach, um möglichst alle Aspekte abzudecken, anhand derer er die Aussagen des Patienten mit den Arzneimittelbildern vergleicht.

Viele Patienten schätzen an der Homöopathie genau diese langen Gespräche und die einfühlsame Zuwendung des Therapeuten, während sie sich beim Arzt oft wie am Fließband vorkommen.

Nicht vergessen sollte man allerdings, dass die vielen Fragen des Homöopathen eben dem Abgleich mit einer wissenschaftlich betrachtet unsinnigen Symptomliste dienen ... und medizinisch keinen echten Sinn ergeben. Homöopathen ergründen keineswegs die Ursache einer Erkrankung, sondern klopfen Symptomlisten ab.

Der Patient bekommt dann ein Mittel mit, das "für ihn individuell ausgewählte ähnlichste Mittel". Auch diese Individualität schätzen Patienten an der Homöopathie.

Nicht vergessen sollte man allerdings, dass die Aufdrucke der Mittel zwar unterschiedlich sind, gerade bei den höheren Potenzen der Inhalt aber nicht. Die "individuell ausgewählten Mittel" sind alle gleich und alle Placebos ohne eigene Wirksamkeit.

Trotzdem berichten Patienten oft über Besserungen unter homöopathischer Behandlung. Wie erklärt sich das?

Bereits das einfühlsame Gespräch "bewirkt" beim Patienten etwas: er fühlt sich verstanden, angenommen und hat sich aussprechen dürfen. Er trägt eine Erwartung von Besserung und vielleicht auch einen anderen Blick auf seine Beschwerden mit nach Hause.

Weitere Faktoren sind

  • die natürlichen Krankheitsverläufe (homöopathische Behandlungen dauern oft über Wochen und Monate, Zeiträume also, in denen sich viele Krankheitsbilder verändern oder bessern)
  • statistische Schwankungen (wenn man zum Arzt gegangen ist, als es gerade einmal wirklich ungewöhnlich schlecht war)
  • Effekte anderer Behandlungen (wenn Homöopathie zusätzlich engewendet wird
  • Effekte von Verhaltensänderungen (Diät, Bettruhe,...: Wer Kopfschmerz hat, ein Homöopathikum einnimmt und sich etwas hinlegt, der hat gute Chancen auf Besserung... aber halt nicht wegen einer Wirksamkeit des Mittels, sondern weil die Ruhe gut ist für die Situation)

Viele Patienten, die solche Besserungen erlebt haben, können gar nicht glauben, dass das wissenschaftliche Ergebnis, dass Homöopathika Placebos sind, so eindeutig ist. Das liegt aber daran, dass die wenigsten dieser Patienten ihre Erfahrungen vergleichen mit Erfahrungen von Patienten, die keine Homöopathika einnahmen und ebenfalls Besserungen erlebten.

Nach bestem Wissen und Gewissen ist die Homöopathie eine Placebobehandlung, wegen der man keine medizinische saubere Diagnose (die die Homöopathie nicht bietet) und ggf. notwendige nachweislich wirksame Behandlung unterlassen sollte, weil das gefährlich werden kann für den Patienten.

Grüße

P.S.: Weil Du in einem Kommentar gefragt hast:

Lachesis ist Buschmeisterschlange, eine Giftschlange.

Symptome, die den Homöopath auf dieses Mittel führen, sind etwa

scharfzüngig, schlagfertig, taktlos, Neigung zum Sarkasmus; wissbegierig, ehrgeizig; eifersüchtig; entweder übergewichtig oder sehr schlank bis abgemagert; rötlicher Teint

Wissenschaftlich betrachtet... handelt es sich bei homöopathisch dosierter Lachesis um ein Placebo.

P.P.S.: Weil Du in einem anderen Kommentar schreibst, Du hättest seit Jahren(!) Alpträume: Das würde ich erstens nicht weiter auf die lange Bank schieben... und zweitens nach so langer Zeit nicht mit Placebos selber daran herumdoktern. Hier würde sich der Gang zu einem erfahrenen Psychologen (kein Heilpraktiker) anbieten. Am besten vorab mit dem Hausarzt abklären, an wen er weiterempfehlen kann.

Gute Besserung!

Das lesen die Gesundbeter und Esoteriker bestimmt nicht gerne ;-)

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Na ja, Du hast einen großen Vorteil der Homöopathie übersehen: Sie erspart der GKV Kosten. So oder so.

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@TomRichter
Du hast einen großen Vorteil der Homöopathie übersehen: Sie erspart der GKV Kosten.

Vorsicht! Das ist so nicht richtig.

Homöopathische Selektivverträge erzeugen hohe Zusatzbelastungen - so das Ergebnis einer Untersuchung an über 44 000 Kunden der TK

Ostermann JK, Reinhold T, Witt CM: Can additional homeopathic treatment save costs? A retrospective cost analysis based on 44 500 insured persons, PloS one 10.7 (2015): e0134657 http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0134657

Auch in der Schweiz ergab eine erste Auswertung nach der 2009 beschlossenen Kostenerstattung hohe Zusatzkosten für die Solidargemeinschaft von rund 30 Millionen im Jahr.

https://www.blick.ch/news/schweiz/homoeopathie-kostet-viel-aber-bringt-nichts-die-globuli-illusion-id8272316.html

Ähnliche Untersuchungen gibt es auch aus anderen Ländern.

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Bei einer Homöopathischen Behandlung wird nach deinen Symphtomen gesucht. Anhand der Auflistung wird nach jener Pflanze, Gift, Mineral gesucht, welches bei Dir das gleiche (ähnliche) auslösen würde.

Je nach Therapeut wird dann z.B. auch noch gefragt, ob dir kälte oder wärme besser tut. Anhand von solchen Infos kann dann auch die herkunft es "giftes" gesucht werden.

wärme irgendwas am rande des Äquators, kälte Nordpol oder so.

Jene Gifte werden zu einer Urtinktur verarbeitet, welche dann "Potenziert" wird.

(Verdünnen)

In der Klassischen Homöopathie wird hauptsächlich mit C-Potenzen gearbeitet.

C-1 wäre 1 Teil Urtinktur, 100 Teile Wasser (etwas zum verdünnen)

Dies wird 100 x geschüttelt.

Um an eine C-2 Potenz zu kommen, wird das ganze wiederholt.

Oft werden "Medikamente" in einer Potenz von C-100 oder höher verschrieben.

Je Höher die Potenzierung, desto stärker die Wirkung-

Es gibt auch noch D-Potenzen, das sind jene Präparate welche noch "wirkstoffe" enthalten. Meist jedoch nicht vom Homöopathen verschrieben, sondern in jenen Freiverkäuflichen Medikamenten aus der Apotheke, Drogerie, welche mehr als nur ein Mittel enthalten. Vom Homöopathen bekommst Du ein einziges Gift.

Desweiteren gibt es noch Q-potenzen. meinte dies müsste dann im verhältniss 1:50.000 sein...

Im normalfall sind nur bei den verkäuflichen Medikamenten mit D-Potenzen noch wirkstoffe der Ursubstanz nachweisbar.

kann ich schelchtes Konzentartion mit diese behandlen?

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@city18402

Es steht mir nicht zu darüber zu urteilen was du kannst und was nicht. Ich traue Dir jedoch zu, mehrmals Täglich ein paar Globuli zu Dir zu nehmen.

Zählen, so nehme ich mal an, wirst du in der Schule gelernt haben.

Ob du erfolg haben wirst, das berde mit dem Homöopathen.

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@city18402

angeblich wenn du das richtige mittel gefunden hast, soll es helfen.

vielleicht bin ich nicht auf dem neusten stand, jedoch gibt es keine studien welche wirksamkeit über placebo bestägiten.

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@BumBamBim

ich habe praktikum verlassen, denn ich vergesse viel und schlecht Konzentriere, macht mich traurig und wütend

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wa ist eine homöopathische Behandlung mit Lachesis?

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@city18402

auch dies solltest du lieber mit einer gelernten fachperson bereden.

Weisst Du, es wird nicht nur deine "krankheit" sondern auch dein allgemeiner zustand mit in die wahl des medikamentes einbezogen.

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@BumBamBim

ich dachte für Konzentration, , ich soll Neurologe? oder nicht

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@city18402

für einen schulmedizinischen rat, könnte der neurologe die bessere wahl sein, für etwas alternatives, geh zum homöopathen.

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@BumBamBim

seit 2 oder 3 jahren leide unter schlaflösigkeit, albträume, schrecklich

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@city18402

wenn nix anderes hilft, die pillen vom doc auch nicht- versuch es. ich meinte wird von der kasse übernommen.

schaden kannst du dir damit bestimmt nicht, wenn du eine fachperson dran lässt.

Auf videos wirst du da nix sehen. und wie so ein medikament hergestellt wird, habe ich dir so gut wie möglich beschrieben.

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Bei D30 ist auch kein Molekül der Ursubstanz mehr zu erwarten.

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Warum reagieren so viele Leute aggressiv auf Homöopathie und andere „Alternativmedizin“?

Damit meine ich nicht, warum man diese Methoden kritisiert; ich halte sie auch ganz meh­rheit­lich für Schar­la­ta­nerie; bei chi­ne­si­schen oder in­di­schen Heil­kräu­tern ist eine Wirk­sam­keit zu­min­dest nicht aus­geschlos­sen, aber Homöo­pathie, Bach­blüten und Reiki-Medi­tatio­nen sind offen­sicht­liche Pseudowissenschaft.

Andererseits verstehe ich die Emotionen nicht, die bei vielen „Skeptikern“ hoch­kochen. Es ist Kon­sens, daß jeder voll­jähri­ge Patient eine stan­dard­medi­zini­sche (und vermut­lich wirk­same) Be­hand­lung ver­wei­gern darf. Warum soll er sich nicht auch zu­sätz­lich eine wir­kungs­lose wünschen dürfen?

Nun kann man argumentieren, daß Unsinn als Geschäftsmodell nicht tragbar sei, und daß die Pa­tien­ten durch Werbe­kampa­gnen aktiv getäuscht würden. Das stimmt viel­leicht, aber in dieser Hin­sicht nimmt der Alter­nativ­medi­zini­sche Komplex keine Son­der­stel­lung ein: Jeder kann so ziem­lich alles be­wer­ben, und muß für seine Werbe­verspre­chen nicht ge­rade­stehen (das gilt auch für Phar­ma-Kon­zerne, und hat denen schon mehr als ein­mal den Hals gerettet). Um­gekehrt kann sich jeder Pa­tient im Internet über den natur­wissen­schaft­lichen Hinter­grund der Homöo­pathie in­for­mie­ren und darf sich mit Grausen ab­wenden. Oder auch nicht, nach Belieben.

Warum also die Aufregung?

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Kann man aber als gesunder Mensch durch die Einnahme von Hochpotenzen tatsächlich krank werden?

Falls ja - gibt es konkrete Beispiele für homöopathische Mittel, die schwere Erkrankungen bei Gesunden auslösen können.

Falls nein:

Wären nicht die verursachten Symptome aus homöopathischer Sicht etwas, was ein anderer Homöopath behandeln würde?

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