Was würdet ihr davon halten, wenn jeder reiche Mensch dazu verpflichtet ist, armen Menschen zu helfen?

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20 Antworten

  • Und wer legt fest wofür Geld ausgegeben wird?
  • Wie viele Kosten entstehen dabei?
  • Wer prüft, dass da nichts veruntreut wird?

Reiche Menschen zahlen einen Beitrag zum Allgemeinwohl, nennt sich Steuern.

Wenn man Zwang braucht, sollte man mal überlegen ob die Ideee wirklich so gut ist.

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Wäre ich dagegen. Nicht, weil ich es so toll finde wenn es Menschen gibt die mehr verdienen als sie Wert sein können (blablubb), sondern weil ich es bevorzugen würde wenn sie einfach ihre Steuern zahlen wie jeder Andere auch und zwar in voller Höhe und zwar im eigenen Staat. Ich denke, damit wäre das Sozialsystem gesichert. Darüber hinaus müsste keiner beurteilen/entscheiden WER jetzt was bekommt, sondern es wandert einfach in die Steuerkasse und der Staat verteilt es wie er es bis jetzt gemacht hat. Direkte Hilfe finde ich nicht gut.
auch von "gemeinschaftliche Organisationen" halte ich nicht viel - da geht zu viel Geld verloren an Kosten und letztendlich landet nichts dort wo es gebraucht wird. Hat man ja auch in Griechenland gut gesehen. Die "Schulden" bei Deutschen Firmen wurden mit Steuergeldern der deutschen Wirtschaft bezahlt. Griechenland hat keine Schulden mehr bei Deutschland, die deutsche Wirtschaft hat sich daran gesund gestoßen und der griechische "MENSCH" hat nichts davon gesehen. Gratuliere zu solch menschlichen Systemen.
Sämtliches Geld sollte in das Steuersystem einfließen und damit unser Sozialsystem decken. Und zwar nicht im Ausland, sondern hier. Extra Fördern kann wer will persönlich. Unser Staat sollte sich bei so etwas nicht einmischen - er hat genug damit zu tun für sein Land zuständig zu sein wenn er seine Arbeit mal machen würde.

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Hallo,

ich glaube jeder Bürger wird eh schon in vieles "hinein gezwungen", was er eigentlich nicht möchte. Egal ob reich oder nicht- das nur nebenbei.

Auch reiche Menschen , außer Papis Söhnchen , haben sich ihr Geld erarbeitet. Einfach über andere zu bestimmen, sie müssen davon Geld abgeben, weil sie eben sehr viel verdienen, dass wäre überhaupt nicht richtig.

Es ist das selbe, wenn ich sagen würde, ach, Du hast ja zwei Autos. Du brauchst doch bloß eines, das andere nehmen wir Dir jetzt weg, das bekommt jetzt jemand, der keines hat.

Vom Wert her, wäre dies natürich für Dich "schmerzhafter", aber vom grundsätzlichen her, ist es nichts anderes.

Jeder soll frei bestimmen was er mit seinem Eigentum macht, ob reich oder nicht. 

Was Deinen Hinweis auf den Erhalt des Artenschutzes usw. betrifft, wäre auch schon ganz viel geholfen, wenn nur jeder Bürger 1,-- geben würde. Nur viele interessiert es nicht .

Außerdem, egal bei was, es fehlt ja schon an den Ansätzen, da muss man beginnen.

Was die armen Länder betrifft. Es gehen Milliarden dort hin, um etwas zu bewirken - eigentlich -. Meist landet aber nur ein Teil dort, wo es soll. - Das stell ich jetzt einfach mal so in den Raum.

Es ist der Mensch, der alles kaputt macht. Egal ob abgeholzte Regenwälder, die Meere verunreinigen usw., usw..

Jeder könnte einen Beitrag leisten, auch wenn er nicht reich ist und damit meine ich nicht inform von Geld.

Viele Grüsse!

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Für so etwas gibt es das progressive Steuersystem. Da gibst Du als Gutverdienender schon mal 50% Deines Einkommens ab, damit der Staat sich um solche Dinge kümmert.

Außerdem tun viele der Reichen das auch. Bill Gates hat mehrere Milliarden gespendet, Christiano Ronaldo spendet seine Champions-League-Siegprämien und auch sonst regelmäßig große Geldsummen etc etc etc.

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Wo kämen wir denn da hin wenn plötzlich die Interessen aller über die Interessen weniger gestellt werden ?  Am ende kann man gar keinen Profit mehr aus Armut und Unfreiheit schlagen, und wer will das schon? Wir wollen doch nicht das der Sozialismus über den Kapitalismus siegt? Denk doch nur an all das viele Geld was einige Leute verdienen, das wäre dann viel weniger. Wie bitte schön soll man den von nur 60.000.000€ im Jahr leben ? Da kann man ja gleich in eine winzige 200 Zimmer Villa ziehen und nur noch mit 60 Ferraris rumfahren, da fühlt man sich ja voll Arm. 

Ne dass lassen wir lieber so wie es ist. 

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Ja das müsste mit einer demokratischen Abstimmung zu erwirken sein, wären die Politiker nicht alle irgendwie korrupt. Gebundenes Geld ist wie gebundene bereits verrichtete Arbeit die unserem Wohl nicht zu gute kommt!!!

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Den Grundsatz gibt es bereits, im Grundgesetz der Deutschen, an der Stelle wo es heißt "Eigentum verpflichtet, es soll zugleich dem Gemeinwohl dienen".
Auch Sozialbindung des Eigentums genannt.

Problem daran ist, dass die Politiker diesen Grundsatz nicht durchsetzen.
Vorgeblich weil "Kapital gar flüchtig sei".

Nun reicht das Grundgesetz sicher nicht, gar die Welt zu verbessern oder sonstig zu beglücken.
Insoweit muss Deine Idee noch eine ganze Weile warten, wenn nicht gar ewig.

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Artus01 03.10.2017, 07:48

Problem daran ist, dass die Politiker diesen Grundsatz nicht durchsetzen.

Das ist Unsinn, das kann nicht durchgesetzt werden, denn im GG Art. 14, Abs. 2 steht:

(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen

Soll heißt eben nicht muß.

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soissesPDF 03.10.2017, 18:47
@Artus01

Das BverfG urteilte mehrfach zur Sozialbindung des Eigentums.
z.B. bei der Erbschafts- und Vermögenssteuer, nur Politik schafft es nicht, Gesetze vorzulegen, die den Vorgaben des BverfG standhalten.

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Artus01 03.10.2017, 20:03
@soissesPDF

DFas BVerfG gibt nicht vor, das ist nicht seine Aufgabe. Die Verfassung gibt vor, nach dieser Vorgabe urteilt das BVerfG.

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Das tun sie bereits in dem sie nicht nur bei uns sondern in anderen Ländern oft vielmals mehr höher besteuert werden. Von daher ist dein 10% Beispiel nichts sagend.

Natürlich gibt es trotzdem ein Ungleichgewicht zwischen reich und arm was ich selber nicht gut heiße. Doch deine Fragestellung klingt für mich zu simpel bzw. undifferenziert. Falls du das Thema, auch wenn ich dein Alter nicht kenne wirklich vertiefen willst musst doch wesentlich konkreter werden. 

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DortmundLove 03.10.2017, 04:51

Weiss nicht ich hab einfach nur gedacht ob dass dann nicht etwas bringen würde ob die Welt dann nicht ein wenig besser wird 

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Ab wann ist man bei dir reich?

Wer überprüft das und wohin willst du deine Zwangsabgaben schicken??

Hört sich eher an wie der Einfall eines naiven Kindes.. 

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Nein! Die Welt wäre nicht besser! 

Warum sollen Menschen, die sich auch oft hart etwas erarbeitet haben, nun noch extra deswegen bestraft werden? Wo fängt man da an...Ab 5000 € monatlich? Ab 10000 € monatlich? Oder erst ab 100000 €? Wohin geht das Geld? Was werden Menschen, die solche Abgaben zahlen sollen, zuerst überlegen...Stichwort Steuerflucht! 

Das ist also Blödsinn! 

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Reiche Menschen wie Bill Gates, Warren Buffett, Mark Zuckerberg, Elon Musk spenden Milliarden Dollar für Organisationen wie z.B Bill & Melinda Gates Foundation.

Ich selber spende auch immer höhere Summen. 

Ich und viele andere Unternehmer stellen euch Leuten auf der ganzen Welt Arbeitsplätze zur verfügung. Ich z.B gebe jedem eine Chance auf Arbeit wenn er nur will. 

Wieso sollten wir dann noch verpflichtet sein zu spenden wenn wir es eh tun?

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Bescheuerte Idee! Definiere "reich". Und welche Organisationen bekommen denn das Geld, wer sucht die aus?

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Gute Idee.

Es würde ja schon reichen, wenn sie ihre Steuern ordnungsgemäß zahlen würden.

Im großen und ganzen halte ich die soziale Ungerechtigkeit und die immer größer werdenden Abstand zwischen Arm und Reich für die größte Bedrohung in diesem Land.

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Würde man die reichen zu einer sozialen Sonderabgabe verpflichten, dann würde ein System aus korrupten und dummen Politikern nur dafür sorgen, dass das Geld bei bei Monsanto landet.

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Ja, das ließe sich prima über eine Vermögensteuer regeln - leider gibt es die nicht mehr

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Es gibt bereits einige reiche Menschen, die jährlich viel Geld spenden oder Spenden-Galas für Projekte veranstalten.

Man müsste Reiche halt etwas deutlicher besteuern als Niedriglohnarbeiter.

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DortmundLove 03.10.2017, 04:50

Ich weiß das es schon welche gibt die das machen aber ich rede hier von allen 

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Ja das wäre toll nur leider sind viele reiche Menschen arrogant und hochnäsig und schauen nur auf sich selber. Ich habe es ja im Urlaub in Jersey erlebt. Da verkehrte fast ausschließlich nur die Oberschicht. Während meine Mutter und ich (wir sind aus der Mittelschicht) immer beim Hotelrestaurant immer gutes Trinkgeld hergaben, gaben die reichen Gäste fast garkeines bzw. überhaupt garkeines her. Wir hatten uns dann mit dem Kellnerpersonal angefreundet und die erzählten uns, dass mal eine schwerreiche Familie drei Monate im Hotel Gast gewesen ist und die ganzen drei Monate nur ein Pfund Trinkgeld hergaben. Das muss man sich mal geben!!

Also soviel zu den reichen Menschen. Sicher sind nicht alle so aber ich denke mal viele. So eine Zwangssteuer wo man an arme Menschen spenden muss finde ich auch nicht schlecht aber die reichen werden das verhindern weil sie gute Kontakte in die Politik haben leider. Aber was schonmal ein Anfang wäre Menschen die eine super Pension/Rente bekommen sprich mindestens 4k Euro netto/Monat müssen 10 % ihrer Pension an Menschen mit geringer Pension geben. Das wird schon automatisch vom Staat abgezogen.

Dafür aber die Mindestpension in Österreich von ca. 800 Euro auf 1,2k netto erhöhen. Alle anderen die 900 usw. bekommen bekommen dann auch die neue Mindestpension von 1,2k Euro. In Deutschland sollte man das auch machen und endlich eine Mindestpension einführen von mindestens 1,2k Euro netto egal was man vorher gemacht hatte.

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Hardware02 03.10.2017, 06:54

Du bist doch selbst arrogant und hochnäsig! Wie kommst du dazu, so über andere Menschen zu reden und ihnen vorschreiben zu wollen, wie viel Trinkgeld sie zu geben haben?

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Knoerf 03.10.2017, 07:15
@Hardware02

Findest du ein Pfund für drei Monate Aufenthalt und täglichem Essen für eine reiche Familie normal? Zahlst du etwa kein Trinkgeld wenn man dich beim Cafe oder Restaurant gut bedient?

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amkarmievoreva 07.10.2017, 17:24
@Knoerf

Wie viel Trinkgeld ich zahle ist einzig und allein meine Entscheidung. Niemand kann mich dazu verpflichten mehr als die erbrachten Dienstleistung bzw konsumierten Waren  zu bezahlen. 

und viel sinnvoller als eine Zwangsspendenaktion währe eine effektive Bekämpfung von Steuerhinterziehung.

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Stockholder 03.10.2017, 08:26

Ja das wäre toll nur leider sind viele reiche Menschen arrogant und hochnäsig und schauen nur auf sich selber.

Es beteiligen sich ja nur sehr viele Unternehmer und Reiche in der USA. Sie spenden Milliarden siehe meinen Beitrag.

Und was spendest du?

Ich selber spende sehr viel Geld und andere Unternehmer und Investoren die ich kenne auch. 

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ja schon gut da man unter dem aspekt das wenn sein bewusstsein auf der erde wieder kommt auch sich selber irgendwann mal hilft. wer die welt verbessert wird sich irgentwann mal selber geholfen haben.

jedoch geht es nicht nur um geld. nach afrika zb braucht man erstmal wege. also durch kriegerische zonen. man bekommt keine waren rein da man überfallen wird.

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Dann wärs ja kein Kapitalismus mehr.

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