Vtaerschaft beenden

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16 Antworten

Du brauchst dir da gar keine Gedanken machen. Jupiter18 hat mit seiner Antwort Recht. Und ich kann sie bestätigen.

Ich bin 90 % schwerbehindert. Nicht mehr vermittelbar.

Ich habe zwei Söhne. Einer ist 29 Jahre und selbständig. Verheiratet mit einer Ärztin.

Der zweite ist 26 Jahre alt und leitender Angestellte. Verdient um die 5000,- Brutto im Monat.

Und beide brauchen nicht für mich zahlen. Denn sie haben kein Jahreseinkommen, das über 100000,- € liegt.

Ich bin ihnen aber in keiner Weise böse. Denn wir haben ein sehr gutes Verhältnis.

Ich werde bald auf Rente gehen. Und bis dahin hat der Staat für mich zu zahlen. Ohne irgend welche Auflagen. Keine Bewerbungen. Nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. u.a.m.

Und ich sage das ist ok. Den ich habe auch 40 Jahre meine Sozialabgaben in die Staatskasse eingezahlt.

Also mach dir mal keine Gedanken. Erst wenn du im Monat über 8000,- € verdienst, wirst du für deinen Vater etwas zahlen müssen.

Das heist nicht das die anderen Beispiele hier falsch sind. Nur wer sich mit den gesetzlichen Bestimmungen und seinen Rechten nicht auskennt, der muß nicht vom Staat darüber aufgeklärt werden.

Und daher zahlen viele, nach Aufforderung des Staates. Weil sie denken sie können dagegen nichts machen. Und der Staat freut sich und spart dabei.

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Kommentar von Axomonster
11.07.2011, 14:11

Ich hoffe du hast recht, werde mich mit Händen und Füßen gegen Zahlungsaufforderungen wehren^^

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Kommentar von Axomonster
11.07.2011, 14:11

Ich hoffe du hast recht, werde mich mit Händen und Füßen gegen Zahlungsaufforderungen wehren^^

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Ich habe einmal gehört, dass es so was gibt. Der Sozialstaat würde dich aber auf jeden Fall erst einmal in die Pflicht nehmen, es gibt aber eine Möglichkeit, sich da abzusichern. Das wäre mir zumindest so viel wert, dass ich ein Beratungsgespräch beim Anwalt darüber führen würde. Ich habe leider nur sehr oberflächlich darüber gehört und bezweifle, dass du hier jemanden finden wirst, der dir da kompetent Auskunft geben kann. Da würde ich auf Nummer sicher gehen, mir die Gebühren für ein Beratungsgespräch durchgeben lassen (Notare machen so was im übrigen auch) und mich dann absichern.

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Nein, Du bist verpflichtet deinem Vater zu unterstützen. Dabei ist es egal ob Dein Vater dich lediglich 3 Monate unterstützt hat. Familie ist Familie auch wenn der Vater sich niemals blicken lassen hat, da wird kein Unterschied gemacht!

Dabei gilt das "Nachrangigkeitsverhältnis" in der die "Subsidarität" einzug hält. D.h. heißt im Klartext: Der Staat übernimmt die Kosten erst dann, wenn der Bedarf nicht durch den Betroffenen selbst, deren nahen Anhörigen (Familie) bzw. freie Träger gedeckt werden kann.

Das bezieht sich auf dein Einkommen wo es eine Pfändungsfreigrenze gibt. Verdienst du zu wenig brauchst du nix zahlen... wie hoch die Grenze is, weiß ich leider net mehr... aba irgendwo bei 1260€ wenn ich mich net irre.

Tja, verdienst du zu viel wirste da kaum drum rum kommen einen Anteil zahlen zu müssen...

Gruß Chauvie

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Ob du Unterhaltspflichtig für dein Vater wirst,liegt an deinem Einkommen.Wenn du weniger als 100 000,00€ im Jahr verdienst dann sowieso nicht.Dann liegt es am Einkommen deines Vaters ob er vom Sozialamt was bekommt.Die Pflegeversicherung muß auch zahlen da dein Vater bestimmt da auch eingezahlt hat.Ob dein Vater sich um dich damals gekümmert hat oder nicht spielt da keine Rolle.

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Solltest D u Deinem "Vater" gegenüber unterhaltspflichtig werden, stehen Dir als Mindestselbstbehalt knapp über 1400 € zu. Da können aber noch viele Dinge, nur als ein Beispiel genannt, Altersvorsorgen und sonst viele eingegangene Verpflichungen hinzu kommen, also dem Mindestselbstbehalt hinzu gerechnet werden, ehe Du zu Unterhaltszahlungen herangezogen werden kannst.

Sich aus in der Frage genanntem Grundaus der Unterhaltspficht befreien zu können, ist zwar möglich, aber da muss in der Vergangenheit was vorgefallen sein, was z.B. auch im Umkehrfall zu einer Enterbung führen könnte, sonst nicht.

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hi, wenn nachweisbar ist, dass er nie für dich gezahlt hat etc. (du musst es aber beweisen können) brauchst du unter diesen umständen nicht zahlen. 1400 € monatl. müssen dir eh auf jedem fall bleiben.

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Kommentar von LonoMisa
09.07.2011, 11:26

Das ist Wunschdenken!>

wenn nachweisbar ist, dass er nie für dich gezahlt hat etc. (du musst es aber beweisen können) brauchst du unter diesen umständen nicht zahlen.

Hast du dafür irgendeine Grundlage? Dann nenne sie mal bitte hier!

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Aus BGH-Urteil XII ZR 148/09 - Urteil vom 15. September 2010

Die Stadt hatte als Sozialhilfeträger die Heimkosten zunächst übernommen. Der Sohn weigerte sich jedoch, die aufgelaufene Summe als sogenannten Elternunterhalt zu zahlen, weil die an Schizophrenie leidende Mutter ihn als Kind "nie gut behandelt" habe. Für ihn wäre es eine "unbillige Härte", wenn er gegenüber der Stadt für den Unterhalt der Mutter aufkommen müsse, argumentierte er. In der Vorinstanz war er damit gescheitert. Der BGH wies nun die Revision des Mannes zurück Quelle: Spiegel TV

Das dürfte das jüngste BGH-Urteil in dieser Sache sein

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Kommentar von LonoMisa
09.07.2011, 15:34

Das bedeutet, er mußte zahlen!

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Das spielt leider keine Rolle welchen Kontakt du zu deinem Vater hast oder hattest. Wenn das so einfach wäre würde sich dem jeder fast jeder Angehörige entziehen wenn einer zum Pflegefall wird.

Hatte so einen Fall im Bekanntenkreis. Da hat keiner Nach gefragt. Es hieß nur das ist Ihr Vater und Sie müssen dafür aufkommen. Es gab ja zuschüsse von der Pfelgekasse, die haben die Kosten allerdings nicht gedeckt. Diese Person musste also jeden Monat Geld für eine Person abdrücken zu der nie ein Kontakt bestand. Es kam nur ein Anschreiben, Pflegafall, das Heim, du bist verwand und musst zahlen. Da war auch nach der Beratung mit einem Anwalt nichts zu machen.

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Kommentar von Yentl51
09.07.2011, 15:31

Nur weil Ämter bzw. Staat es erst einmal so versuchen, muss es nicht richtig sein. Man ist durchaus nicht in jedem Fall verpflichtet, für einen Blutsverwandten aufzukommen. Und es gibt einen Unterschied zwischen Erzeugern und Vätern, die ihrem Kind ein anständiges Leben ermöglicht haben. Man ist auch nicht verpflichtet, für Onkel, Tanten und andere Verwandte aufzukommen.

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kenne das problem aus dem bekanntenkreis. es gibt da auch gerichtsurteile... was das einkommen angeht müssen mind. 1400 € bleiben zzgl. diverse zuschläge.....

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noch zur ergänzung : die vaterschaft wird man natürlich nicht los...das ist ja wohl logisch !! aber zahlen muss man nicht in jedem fall...das ist wohl auch logisch !!!!!

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Das geht nicht. Dein Vater ist und bleibt nun mal dein Vater. Da kann man NICHTS beenden.

Allerdings gibt es auch für dich Freibeträge, ehe du für einen Pflegefall bezahlen mußt.

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hm gute frage wird auch ma auf mich zukommen XD...naja aber ich werde mich weigern bis zum schluss wenn dann soll sich meine schwester drum kümmern die hat am meisten kontakt... kommt aber drauf an ob du wenn es mal soweit ist flüssig bist...wenn du nicht genug geld hast wirst du deinem vater nichts geben müssen aber darauf kann man sich ja nicht verlassen ;)

So bin mal gespannt ob da eine gute - hilfreiche antwort kommt

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Wenn es dein leiblicher Vater ist und du ihm nicht untergeschoben wurdest (was ja auch vorkommen soll) geht das nicht, sich zu entziehen.

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Ruf mal im Jugendamt an, die können dir bestimmt weiterhelfen.

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Kommentar von fraule
09.07.2011, 11:25

was hat das mit dem jugendamt zu tun ???

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Da gibt es Grundsatzurteile vom Bundessozialgericht die sind eindeutig, aus der Kiste kommst Du nicht raus. Da wurde eine Frau zu Unterhalt verurteilt, die vom Vater misshandelt wurde und ihn 45 Jahre nicht gesehen hatte.

Tut mir leid für Dich

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Kommentar von Diamondstar
09.07.2011, 11:26

grml schweinerei sowas

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Kommentar von antnschnobe
09.07.2011, 11:27

Das ist jetzt bitte aber nicht wahr, oder doch? Nein, bitte nicht!

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Kommentar von LonoMisa
09.07.2011, 11:30

grml schweinerei sowas

So etwas geschieht immer im Namen des Volkes, also auch in deinem Namen!

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Kommentar von Lela123
09.07.2011, 11:32

Na da habe ich noch was gefunden, das macht Hoffnung, aber Vaterschaft wirst Du dadurch nicht los:

Dabei wird in der Praxis häufig nicht erkannt, dass das Gegenseitigkeitsprinzip wesentlich weiter geht als der Verwirkungseinwand des § 1611 BGB. Während § 1611 BGB in den dort normierten Fällen der Bedürftigkeit durch eigenes sittliches Verschulden, Vernachlässigung der eigenen Unterhaltspflicht gegen den jetzt Unterhaltspflichtigen und einer schweren Verfehlung gegen den Unterhaltspflichtigen oder einen von dessen nahen Angehörigen eine Einwendung gibt, die der Pflichtige dem Berechtigten entgegenhalten kann, und der Anspruch dann, wenn die Tatbestandsmerkmale erwiesen sind, herabgesetzt werden oder ganz in Wegfall kommen kann, erlischt der Unterhaltsanspruch bei Verletzung des Gegenseitigkeitsprinzips vollständig.

http://www.forum-elternunterhalt.de/euforum/vorschriften-rund-elternunterhalt/b%C3%BCrgerliches-gesetzbuch-bgb/elternunterhalt-verwandtenunterhalt/917-%C2%A7-1618a-bgb-pflicht-beistand-r%C3%BCcksicht/

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kennst Du nicht jemanden der Dich adoptiert? Dann bist Du raus aus der Geschichte.

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