Vorzeitiger Auszug des Mieters vor Ablauf der Eigenbedarfskündigung?

3 Antworten

Also du bist der Vermieter. Das war zunächst nicht klar. Das ist dein Eigentum und du kannst damit machen was du willst. Sei froh dass die alten Mieter ohne Ärger ausziehen denn das ist nicht immer so. Vermiete die Sache erneut. Schreibe rein dass du in x Monaten/Jahren Eigenbedarf ankündigen wirst aber begründe das warum nachvollziehbar und nicht nur blabla (für den Richter später,  wenn was ist). Also zB mein Sohn mit Familie kommt dann aus Australien zurück und will bei uns einziehen oder sowas. Ansonsten brauchst du nix machen. Wenn die neuen Mieter das nicht mögen sollen sie woanders hingehen. So ist das.

Das musst du den Mietern mitteilen, ansonsten hätten sie eventuell einen Schadensersatzanspruch an dich, wenn sie wegen einer nicht berechtigten Eigenbedarfskündigung ausgezogen sind und dann mitbekommen, dass der Eigenbedarf gar nicht eingetreten ist.

Der Eigenbedarf tritt ja ein, nur durch besondere Umstände etwas später als zuerst angenommen. Dies hat sich aber erst herausgestellt, als der Mieter bereits eine andere Wohnung gefunden hatte und vorzeitig gekündigt hat.

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Das würde ich unbedingt mitteilen, und zwar am besten durch einen Rechtsanwalt professionell formulieren lassen. Die paar Euro für dieses eine Schreiben sollte es Dir als Vermieter wert sein. Denn der Verdacht, dass die Eigenbedarfskündigung nur vorgetäuscht war und Du Dich wegen Betruges (§ 263 StGB) strafbar gemacht hast, steht hier im Raum. Wenn Du nichts machst oder es unbeholfen mitteilst, riskierst Du eine Strafanzeige. Hier hilft nur die Vorwärtsverteidigung: Die Karten müssen auf den Tisch. Unter Umständen würde ich mir sogar überlegen, ob Du Deinen Mietern, die aufgrund des von Dir behaupteten Eigenbedarfs eigene Bemühungen nach der Suche auf Ersatzwohnraum getätigt, etwas anderes gefunden und nun selbst gekündigt haben, eine Kompensation in Geld für die Umzugskosten oder die u. U. teurere Miete in der Nachfolgewohnung anbietest. Denn auch zivilrechtlich könntest Du Dich schadensersatzpflichtig gemacht haben.

Wie gesagt: Damit ist nicht zu spaßen. Geh zum Anwalt, am besten zu einem Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht.

Danke, das werde ich auf jeden Fall tun, mich von einem Anwalt beraten lassen.

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Hallo, folgendes Problem: kann man ein vermietetes Haus an seine Eltern verschenken?

folgendes Problem: Ich habe eine Tante die dringend ein Haus zum mieten sucht. Nun habe ich ein vermietetes Reihenhaus. Eigenbedarf kann ich aber bei meiner Tante nicht geltend machen. Jetzt überlege ich wie ich das trotzdem hinbekomme. Meine Überlegung ist folgende: Ist es möglich meinem Vater dieses Haus zu schenken oder zu verkaufen, damit der für seine Schwester Eigenbedarf anmeldet? Normalerweise würde ich sowas nicht in Betracht ziehen, aber mit diesen Mietern bin ich eh nicht glücklich und würde somit gleich zwei Probleme lösen. Ich sehe Probleme beim Vorkaufsrecht des Mieters ( bei Schenkung ), Steuern, usw.

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Rücktritt vom Mietkaufvertrag

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Da diese "Abmachung" getroffen wurde ist dieser Vertrag bei einem nicht zu stande kommendem Notarvertrag ohne Wirkung bzw Tritt so erst nach Abschluss des Notarvertrags in Kraft.

Sehe ich das so richtig oder lieg ich da falsch...

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Eigenbedarfskündigung in diesem Fall möglich?

Hallo zusammen,

wenn man eine 3 Zimmer Eigentumswohnung kauft in der sich noch Mieter befinden, kann man diese dann per Eigenbedarf kündigen wenn man als Einzelperson in die besagte 3 Zimmerwohnung zieht ?

Danke im Voraus

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Klausel im Mietvertrag zu Schönheitsreparaturen wirksam?

Hallo! Ich würde mich freuen, von Euch zu meiner folgenden Frage eine Einschätzung zu erhalten, und zwar: ich wohne in einer Mietwohnung, Start Mietvertrag 01. März 2011, Einzug erfolgte auch Anfang März 2011.

Nun habe ich die Wohnung auf Ende November 2013 gekündigt. Da ich weniger als drei Jahre dort gewohnt habe, wüsste ich gerne, ob die Quotenregelung meines Vertrags wirksam ist. Die Wände sind noch in einem sehr guten Zustand!

"Der Mieter ist verpflichtet, die notwendigen Schönheitsreparaturen fachgerecht durchzuführen. Die Schönheitsreparaturen umfassen das Streichen der Wände und Decken. Weiter das Reinigen von Laminat- und Fliesenböden. Die Schönheitsreparaturen sind üblicherweise in folgenden Zeitabständen, gerechnet ab Beginn des Mietverhältnisses, auszuführen. Wand- und Deckenanstriche in Küchen, Bädern und Duschen alle drei Jahre, in Wohn- und Schlafräumen, Dielen und Toiletten alle fünf Jahre, in anderen Räumen alle sieben Jahre. Endet das Mietverhältnis vor Ablauf dieser Fristen, so hat der Mieter die bis dahin nach dem Grad der Abnutzung erforderlichen Schönheitsreparaturen auszuführen. Der Vermieter kann auch wahlweise einen prozentualen Anteil der Renovierungskosten geltend machen. Dieser bemisst sich nach der seit der letzten Renovierung verstrichenen Zeit im Verhältnis zum vollen Renovierungsturnus. Ist seit dem Einzug des Mieters noch kein voller Turnus verstrichen, berechnet sich der Renovierungskostenanteil ab dem Datum des Einzugs. Liegen die letzten Schönheitsreparaturen während der Mietzeit länger als ein Jahr zurück, zahlt der Mieter 20% Renovierungskosten, länger als zwei Jahre 40%, länger als drei Jahre 60% und länger als vier Jahre 80%. Die Renovierungskosten werden im Zweifel nach dem Kostenvoranschlag eines vom Vermieter benannten Malerfachgeschäfts ermittelt. Die Selbstdurchführung der erforderlichen Schönheitsreparaturen bleibt dem Mieter unbenommen."

Vielen Dank vorab!!!

Viele Grüße Cornelia

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Eigenbedarf - Mieter gehen nicht raus.

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