Vorzeitige Wohnungskündigung (Aufhebungsvertrag)?

11 Antworten

Frühestens kann jedoch nach dem Monatsletzten gekündigt werden, der ein Jahr nach dem Vertragsbeginn liegt.

Das soll wohl einen gegenseitigen (?) Kündigungsverzicht darstellen. Was im E-Fall auch ein Richter so sehen würde.

Für die Ausstellung des Aufhebungsvertrages kann der Vermieter keine Kosten geltend machen. Allerdings könnte er eine Gewisse Entschädigung zur Bedingung machen Dich früher aus dem Vertrag zu entlassen.

Den "gestellten" muß er nicht akzeptieren.

Die Formulierung zu den Fristen bedeutet einen beiderseitigen Kündigungsverzicht von 1 Jahr. Der Mietvertrag läuft also regulär mindestens 15 Monate.

Mit dem kostenpflichtigen Aufhebungsvertrag ist vermutlich gemeint, dass der Vermieter bereit ist, gegen eine Abstandszahlung eine frühere Kündigung zu akzeptieren. Das ist gerechtfertigt und in Anbetracht der Tatsache, dass seit Juni d. J. der Vermieter einen Makler auch bezahlen muss, wenn er einen beauftragt, geh schon mal davon aus, dass er Dir die Kosten eines Maklers und ein paar Nebengeräusche in Rechnung stellen wird.

Ob Du einen geeigneten Nachmieter stellst, kannst Du gar nicht beurteilen. Diese Beurteilung musst Du dem Vermieter überlassen und er kann jeden Nachmieter, den Du vorschlägst, ablehnen. Sollte er aber den Nachmieter akzeptieren und er spart sich somit den Makler, fallen allenfalls noch Kosten im Zusammenhang mit der Erstellung des Mietvertrags, der Nebenkostenabrechnung und solche (eher) Kleinigkeiten an. Sei froh, wenn er dann mit einem kleineren 3-stelligen Betrag zufrieden ist.

Und betrachte die andere Seite: Niemand hat Dich gezwungen, in die Schweiz zu gehen. Vermutlich verdienst Du dort viel mehr als hier und somit wird der Vorteil, die finanziellen Nachteile in der Mietsache doch schon bald überwiegen. Sonst hättest Du das doch nicht gemacht, oder?

Sei doch froh, wenn der Vermieter dir einen Aufhebungsvertrag anbietet. Er könnte auch auf die Einhaltung des Vertrags bestehen. Eine Gebühr zahlst du auch nicht direkt für den Aufhebungsvertrag, viel mehr wird in dem Vertrag wohl eine Art Entschädigungszahlung vereinbart. Einen Nachmieter muss der Vermieter auch nicht akzeptieren und dafür muss er auch keine Gründe nennen. Nutze das friedliche Angebot des Vermieters, bevor er wirklich auf stur schaltet und es sich anders überlegt!

Ich höre mir erstmal an was er als entschädigung verlangt....
aber wie ist es denn, ich ziehe ja aus beruflichen Gründen in die Schweiz, ich ziehe ja nicht innerhalb der selben Stadt um, könnte mir das nicht acuh hilfreich sein?
Ich finde nicht das das ein friedliches Angebot ist, ich beschere ihm ja keine Verluste oder dergleichen!

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@Carlo1986

ich ziehe ja aus beruflichen Gründen in die Schweiz, 

Freiwillig oder weil Du vom Arbeitgeber dahin versetzt wurdest?

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