vorzeitige erbschaftsauszahlung

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Bei der gegenseitigen Einsetzung der Ehepartner als Erben werden deren Abkömmlinge von der Erbfolge ausgeschlossen, bis auch der überlebende Ehegatte stirbt. Den Abkömmlingen steht jedoch zum Zeitpunkt des Versterbens des ersten Ehegatten noch der (nur in wenigen Fällen durch Pflichtteilsentziehung ausschließbare) Pflichtteilsanspruch aus § 2303 Abs. 1 Satz 1

BGB zu. Der Pflichtteilsanspruch ist auf Geldzahlung gerichtet. Das ist oftmals problematisch, besonders wenn der Nachlass vorwiegend aus Immobilien etc. besteht, die eigentlich dem überlebenden Ehegatten erhalten bleiben sollten. Deshalb nimmt man so genannte Pflichtteilsstrafklauseln in das gemeinschaftliche Testament auf, um die Geltendmachung der Ansprüche möglichst zu unterbinden.

Nach der Pflichtteilsstrafklausel wird ein Abkömmling, der beim Tode des Erstversterbenden den Pflichtteil fordert, auch beim Tod des Letztversterbenden nur den Pflichtteil bekommen. Der Abkömmling soll damit von der Forderung des Pflichtteils abgehalten werden.

quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jastrowsche_Formel

nein...deine eltern können dein"pflichtteil" noch zu ihren lebzeiten verbrassen...

Aber wirklich! Ich sage meiner Mutter immer, sie soll ihre Penunzen selber verjubeln und selber die Fruechte ihrer Arbeit geniessen und nicht an ein moegliches Erbe denken.

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wo wäre da der sinn?solange die eltern ja noch leben, werden sie das geld wohl brauchen...klingt als wär da jemand knapp bei kasse und wollte möglichst bequem an geld kommen

Erbteil, vor dem Tod der Eltern

Ist es möglich sein Pflichtteil von Erbe "vor" dem Tod der Eltern, oder eines Elternteils zu verlangen. Ist das nach derzeitiger Rechtsprechung möglich, oder nur eine verbreitete, nicht haltbare Meinung. Ähnlich wie es im Bibelgleichnis vom verlorenen Sohn beschrieben ist (Lukas 15,11). Damals hatte man das Recht auf Auszahlung seines Erbteils noch zu Lebzeiten der Eltern. Danke.

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Kann ein Sohn zu Lebzeiten des Vaters schon seinen Pflicht-Erbteil fordern?

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Darf ein Vermieter von einer Toten weiterhin miete Kassieren und hat eine Tote eine Kündigungsfrist des Mietvertrages einzuhalten?

Hallo Meine Oma ist am 29.05.2016 verstorben.

Mein Onkel Ihr Vermieter ist der Ansicht das sie trotz dem sie nicht mehr unter uns weilt die Kündigungsfrist von 3 Monaten einzuhalten hat und er bis dahin von dem Konto welches er von Ihr verwaltet weiterhin Miete im wert von über 600 euro jeden Monat Kassieren darf und die Wohnung erst nach seinem Urlaub ende August räumen brauch und einen Nachvermieter suchen muss und vorher auch noch Geld für Modernisierung zusätzlich abziehen darf . So macht er also noch Reibach an seiner Toten Mutter was ich persönlich weder ethisch noch moralisch in Ordnung finde.

Das heißt also seine Geschwister erhalten kaum noch was von dem Betrag der übrig ist zumal sie es leider auch versäumt hat ein Testament zu machen und er muß sie seiner Meinung nach auch erst ab Oktober auszahlen dann ist warscheinlich nichts mehr da da er alles verprasst hat .

Daher meine Fragen.

  1. Hat seine Tote Mutter wirklich eine Kündigungsfrist von drei Monaten und darf er weiterhin Miete kassieren von Ihrem Konto ?

  2. Hätte das Konto nicht direkt bei Tot der Mutter gespeert werden müßen von der Bank so das er nicht mehr an das Geld dran kommt ?

  3. Darf er tatsächlich Unkosten noch abziehen für Modernisierung ? Sie hat 9 Jahre ca dort gewohnt

  4. Darf er die Wohnung wirklich erst ab ende August räumen und erst dann sich auf die Suche nach einem Nachmieter machen ?

  5. Er hat eine e-mail versendet das jeder sich melden soll wer noch was haben will doch wenn zwei das gleiche wollen von Ihr soll der Höchtbietende Betrag entscheiden sprich er will da also noch mal zusätzlich kassieren was vor allem für viele aufgrund Rente eh nicht in Frage kommt darf er das ?

  6. Wenn es kein Testament gibt muss der Betrag der übrig bleibt unter allen Gewschwistern zu gleichen teilen aufgeteilt werden , stimmt es ?

Ich finde sein vorgehen unterste Schublade und ich denke ihr gebt mir recht daher interesiert mich und meine Eltern die Rechtslage für diese Fragen und ich hoffe ihr könnt uns helfen. Danke LG Tend4

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Wir haben eine geizige, aber reiche, sehr reiche Oma. Außerdem ist sie nicht sehr nett und niemand möchte sie gerne besuchen. Sie schreit oft rum und ist nicht nett.

Sie hat ein Vermögen von 2.000.000€ in Aktien, Fonds, Anleihen, Pfandbriefe, Sparbücher, etc.. Außerdem mehrere Immobilien, die sie vermietet und eine selbst bewohnt.

Ihr Mann lebt nicht mehr was sie so griesgrämig lassen lässt.

Sie hatte vier Söhne und zwei Töchter zur Welt gebracht. Ein Sohn ist schon verstoben und hat ein Kind hinterlassen. Insgesamt hat sie noch 5 lebende Kinder, 11 Enkelkinder und 4 Urenkel.

Wenn Oma endlich stirbt wer kriegt wie viel wenn sie kein Testament hat und wie viel Pflichtanteil, wenn sie uns als Familie möglichst wenig geben möchte?

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meine schwester hat einen gemeinsamen erbschein,doch bis jetzt weiß ich nichts über den nachlaß meiner mama! muß sie mir darüber auskunft geben,bzw. wo bekomme ich auskunft! was ist,wenn sie die sachen meiner mama verkauft hat,oder selbst einbehält?

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