vorweggenommene Erbfolge

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5 Antworten

Normalerweise werden ganau diese Unwägbarkeiten im Schenkungsvertrag in sog. Rückauflassungsvormerkungen vorgenommen :-O

Jeder halbwegs tüchtige Notar hat bei der Vertragsgestaltung bestimmt darauf hingewiesen, dass durch Scheidung oder Insolvenz die Verfügung nicht mehr dem Willen des Schenkungsgebers entsprechen kann und rückgängig gemacht werden will :-O

Wurde das versäumt, kann allenfalls nach § 530 BGB Widerruf der Schenkung unter den strikten Voraussetzungen einer schwere Verfehlung gegen den Schenker oder einen nahen Angehörigen des Schenkers wegem groben Undank versucht werden.

Versucht, da die Anforderungen dafür sind recht hoch und nicht zu unterschätzen sind und durcaus auch ausgeschlossen sein können (vgl. § 532 BGB, Verzeihung). Wenigstens die weiter noch erforderliche Jahresfrist wäre noch eingehalten.

Auch eine bereits 6 Monate später unvermittelt eingetretene Verarmung dürft schwerlich nachzuweisen sein :-(

Gleichwohl kann sie natürlich das Haus verkaufen oder unsaniert lassen, um einer **dadurch bedingten Insolvenz zu entgehen.**

G imager761

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Wird das dann nicht in diese Insolvenz mit aufgenommen?So einfach wird es nicht sein.Als das Grundstück überschrieben wurde waren diese Menschen ja schliesslich beim Notar,also alles Rechtskräftig und abgeschlossen.Um genaueres zu erfahren sollten sie sich vielleicht einen Beratungstermin bei einem Anwalt für Erbrecht machen.

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Nehmen wir mal an ca. 1/2 Jahr später droht Tochter Insolvenz, da die auf sie zukommenden Sanierungsarbeiten nicht finanzierbar sind.

Etwas nicht finanzieren zu können und Insolvent zu sein sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Insolvenz heißt, das die Tochter zahlungsunfähig bzw. überschuldet ist.

da die auf sie zukommenden Sanierungsarbeiten nicht finanzierbar sind.

Hier wäre eine Insolvenz nur gegeben, wenn die Sanierungsabreiten rechtlich zwingend sind, weil z.B. der Boden verseucht wurde. Sanierung und Modernisierung von Gebäuden wären etwas ganz Anders. Auch wenn sie sich das nicht leisten kann, ist sie damit noch nicht insolvent, sie könnte das Grundstück / Gebäude auch einfach brach liegen lassen.

Kann das Grundstück dann wieder an die Eltern zurückübertragen werden, sodass das Erbe als noch nicht angetreten gilt ?

Das kommt darauf an, wer das will und wer dagegen ist. Wenn sich Eltern und Tochter einig sind, und es keine Drittgläubiger gibt, ist das natürlich möglich.

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wenn nicht im Grundbuch steht kräht da kein Hahn nach

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Kommentar von bienetriene
06.10.2011, 16:43

ist schon im grundbuch umgeschrieben auf tochter

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was meint denn der notar und rechtsanwalt dazu?

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Kommentar von bienetriene
06.10.2011, 16:14

Da habe ich nächste Woche einen Termin, um genaueres zu erfahren. Dachte nur erst einmal hieran, da es hier immer so hilfreiche Antworten gibt.

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