Vorwahlen USA?

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4 Antworten

In den USA gibt es ja sozusagen nur zwei Parteien (natürlich mehr, aber nur zwei, die so groß sind, dass sie auch wirklich eine Rolle spielen): die Demokraten und die Republikaner (auch: GOP).

Bei den Vorwahlen ermitteln jetzt beide Parteien, welchen Kandidaten sie in den echten Wahlkampf um's Weiße Haus schicken wollen. (Momentan hat Donald Trump de facto erreicht, der republikanische Kandidat zu werden - bei den Demokraten "kämpfen" noch Bernie Sanders und Hillary Clinton gegeneinander.)

Es wird in den einzelnen Bundesstaaten (zum Beispiel Vermont oder California) gewählt und je nach dem, welches Ergebnis dann die Kandidaten der entsprechenden Partei haben, werden Delegierte an diese verteilt. Die Art und Weise der Wahlen ist unterschiedlich, manchmal dürfen zum Beispiel nur Parteimitglieder wählen, manchmal alle Bürger des jeweiligen Staates; manchmal sind es Caucus-Wahlen (da treffen sich die Wähler in Gruppen, diskutieren und stimmen offen ab), manchmal auch Primaries (wie bei Wahlen sonst auch üblich: der Gang an die Urne). Bei den Republikanern gibt es noch so etwas wie "Winner Takes All" oder "Winner Takes Most" - das bedeutet dann, dass die Delegierten eben nicht fair nach den Wählerstimmen vergeben werden. Dafür haben die Demokraten auch "Superdelegierte", die nicht gewählt werden.

Beide Parteien haben dann im Juni - also bald - einen Parteitag, wo die beauftragten Delegierten abstimmen. Dann entscheidet sich, welcher Demokrat gegen welchen Republikaner antritt. Einer von beiden wird im November dann wahrscheinlich zum neuen Präsidenten gewählt.

Hier noch zwei Links:
https://www.tagesschau.de/ausland/us-vorwahlen-101.html
http://www.nytimes.com/interactive/2016/us/elections/primary-calendar-and-results.html?\_r=0

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Bei den Vorwahlen wählt jede Partei parteinintern einen Kandidaten, den sie zur Präsidentschaftswahl aufstellt. Die Aufstellung durch eine der beiden großen Parteien ist zwar nicht formale Voraussetzung um bei der Präsidentschaftswahl anzutreten, allerdings haben diese beiden Kandidaten die mit Abstand größte Aussicht auf Erfolg bei der Präsidentschaftswahl.

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Bevor die Amerikaner im November ihren Präsidenten wählen, müssen die beiden großen Parteien, die Demokraten und die Republikaner, in den Vorwahlen ihre Präsidentschaftskandidaten nominieren. Dadurch beginnt der Wahlkampf schon lange vor der Präsidentenwahl. Die Primaries wurden eingeführt, um die Transparenz innerhalb der Parteien zu fördern. Sie finden normalerweise in der Zeit von Januar (diesmal ab Februar) bis Juni des Wahljahres statt. Anders als bei dem Wahlmännerverfahren für die Wahl des Präsidenten ist das Verfahren zur Nominierung der Präsidentschaftskandidaten nicht in der amerikanischen Verfassung verankert. Die Vorwahlen beginnen mit dem Caucus am 1. Februar in Iowa, gefolgt von der Primary in New Hampshire am 9. Februar. Der Sieger wird im Spätsommer auf nationalen Parteitagen von den Delegierten offiziell nominiert. Der Kandidat präsentiert dann auch seinen Stellvertreter, den Anwärter auf das Amt des Vize-Präsidenten.

Das hättest Du auch selbst googlen können!!!

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