Vortrag zum Thema Physiker und Philosophen: Grosse Denker?

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5 Antworten

Kant kennt man als Philosophen - er war aber auch Physiker.

Viele Physiker - Heisenberg etwa - haben sich nach ihrer aktiven Zeit auch mit philosophischen Fragen befasst (bezogen auf das, was sie vorher als Physiker gelernt hatten).

Sie auch alle Links hinter https://www.google.de/search?q=Physiker+und+Philosophen .

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Kommentar von grtgrt
19.02.2016, 14:12

Insbesondere die Grenze zwischen Theoretischer Physik und Philosophie stellt sich mehr und mehr als fließend dar.

Eben erst erschien z.B. ein Buch, in dem es um die Frage nach der wahren Natur der Zeit geht: Einer der Autoren (Smolin) ist Physiker, der andere (Unger) aber Philosoph:

http://www.amazon.de/The-Singular-Universe-Reality-Time/dp/1107074061 

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Kommentar von grtgrt
19.02.2016, 14:22

Was man heute als Physik bezeichnet, war lange Zeit (genauer: bis Galieo Galilei) ein Teilgebiet der Philosophie.

Erst Galieo Galilei hat entdeckt, wie gut sich das Verhalten der Natur mit Hilfe sehr einfacher mathematischer Formeln beschreiben lässt. Damit war, so sagt man heute, die Physik als Wissenschaft geboren.

Etwa 60 Jahre später hat Isaac Newton sein Gravitationstheorie formuliert, und ihr Erfolg gilt als der erst gewaltige Erfolg dieser neuen Wissenschaft Physik.

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  • Welche Bedeutung hat die Philosophie in der Physik? (z.B. http://www.spektrum.de/news/auch-physiker-sind-philosophen/1353710)
  • Welche Bedeutung hat die Physik in der Philosophie?
  • Gibt es Unterschiede in den Denkmustern?
  • Welche Physiker waren auch Philosophen? Inwiefern hat es ihnen geholfen, die Philosophie mit in ihre Denkprozesse einzugliedern oder inwiefern wurden sie von der Philosophie beeinflusst
  • War die Philosophie der Startpunkt einer These oder die Physik? (Ich nehme an = Philosophie, dann beweise ich = Physik, oder andersrum)

Ich denke, als Beispiel kannst du dir Albert Einstein heranziehen. Zeitlebens wurde er durch seinen kindlichen Glauben angetrieben. Das soll nun keine Gleichsetzung mit Philosophie sein, doch evt. entdeckst du bei ihm auch eine philosophische Antriebskraft.

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Schau die derarts und John locke an.
Und schaue was die beiden sagen und was sie so gedacht haben. Wann sie lebten etc.

Auch Aristoteles kann sehr interessant sein. Du kannst die die ja mal anschauen und dann zu jedem einen Steckbrief erstellen.
Wann und wo er lebte und was er mit der Philosophie zu tun hatte etc.

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Es gibt einige Phsiker, die sich ernstzunehmende philosophische Gedanken gemacht haben, bzw. ueber philosophische Konsequenzen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse nachgedacht haben. Die meisten Antworten hier helfen leider ueberhaupt nicht weiter. Zwei Ausnahmen:

-Dank an 'Hamburger02' fuer den Verweis auf Ilya Prigogine.

-Dank an 'grtgrt' fuer den Verweis auf Heisenberg.

Ich moechte noch auf einen Schueler und langjaehrigen Mitarbeiter Heisenbergs verweisen: Hans-Peter Duerr. Seine sehr interessanten Vortraege findet man auch auf Youtube und das ist wahrscheinlich der beste Einstieg ins Thema.

Der Verweis auf Einstein verwirrt sicherlich eher. Der Mann war ein genialer Physiker, aber ueber philosophische Konsequenzen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse (sowohl seiner eigenen, als auch seiner ebenfalls Nobelpreis-gekroenten Kollegen) war er entsetzt und konnte sie nie akzeptieren.

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Viele Physiker haben sich auch als Philosophen betätigt, um ihre theoretischen Erkenntnisse incl. deren Auswirkungen einem breiten Publikum vorzustellen.

Eines der aktuellsten Beispiele ist Ilya Prigogine, der 1977 bfür seine Theorie Dissipativer Strukturen den Nobelpreis erhielt. Diese Zjeorie hat in der Wissenschaft eine Revolution ausgelöst, wie es sie seit Newton nicht mehr gab. Seine Theorie könnte man auch als die Physik des Lebens bezeichnen. 

Zusammen mit der Philosophin Isabell Stengers hat er dann in seinem Buch "Das Paradox der Zeit" seine Theorie philosophisch betrachtet. Nachzulesen hier:

http://www.schlaefendorf.de/literatur/prigogine/

Das weiter unten empfohlene Buch über die Zeit "The-Singular-Universe-Reality-Time" bezieht sich auf die Arbeiten Prigogines.

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