Vortrag über die Antike

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4 Antworten

Ich finde die Aufgabenstellung nicht gerade leicht, besonders deshalb, weil die Antike ein sehr begrenzes Umweltbewusstsein hatte, und man sich relativ gut auskennen muss, um zu wissen, in welchen Texten man suchen kann. (Im Übrigen gehen mir Leute auf die Nerven, die die Fragesteller nur beschimpfen.) Vielleicht versuchst du einfach einmal, das Ganze von der anderen Richtung anzugehen: Versuch doch ein paar Texte zu finden, die das antike Umweltbewusstsein beschreiben könnten, und leite davon selbst deine Schlüsse ab. Du könntest z.B. versuchen zu erklären, wie der antike Mensch sich das Verhältnis zwischen Mensch und Natur vorstellte. Als Texte könntest du dir z.B. De partibus animalium von Aristoteles anschauen, evtl. auch Fabeln (zum Verhältnis Mensch-Tier). Alternativ kannst du versuchen, aus den Fakten, die du recherchiert hast, die Essenz zu extrahieren, und nachzusehen, inwiefern sich das antike Umweltverständnis von unserem unterscheidet, bzw. welche Entwicklung es genommen hat.

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Äh... wo hast du denn bei der Antike "Fakten" her? Da gibts keine, das sind alles nur Thesen. Bei den Sachen, die du gelesen hast, steht doch bestimmt nur "wahrscheinlich war es so und so" und dann ne Begründung? Außer bei den Primärquellen, da stellen die das sicher als Fakten hin, weil die Geschichtsschreiber damals noch nicht alle im heutigen Sinne wissenschaftlich waren ;) Thesen stellst du auf, indem du über deine "Fakten" mal selbst nachdenkst, überlegst, ob du das so glaubst oder ob dir was komisch vorkommt. Du kannst natürlich auch das was du gefunden hast, übernehmen, nur es geht darum, dass das eben Thesen sind. "Wie es war" kann man bei Geschichte nicht sagen, bei der Antike auf keinen Fall. Deshalb ist das ja so spannend. Also alles was du findest, sind nur Thesen ;)

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Danke, das war schon ganz hilfreich. Aber ich brauche so etwas wie eine Leitfrage, eine Hypothese, die ich verwerfen oder belegen kann.

Also ich habe Fakten, z.B. das durch die Kriege zur See die ganzen Wälder für den Flottenbau abgeholzt wurden und sich dadurch das Klima veränderte, dann habe ich die Einstellung verschiedener antiker Schriftsteller zu dem Thema Mensch--Natur und dass die "Umweltprobleme" jeweils nur regional waren und nicht global wie heute, es also Umweltschutz in dem Sinne nicht gab.

Es fehlt mir so ein bisschen an Gedanken, was ich jetzt mit den Informationen anfangen soll. Wie extrahiere ich die Essenz? Wie kann ich daraus neue Erkenntnisse gewinnen?

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Kommentar von Water2112
12.10.2010, 18:24

Naja, boah ist das schwer... :( Zu den Wäldern z.B.: du könntest gucken, welche Kriege. Dann in den Quellen suchen, wieviele Schiffe die z.B. gebaut haben. Dann dich fragen, wie glaubwürdig das ist (bei der Zahl von Schiffen und Waffen usw. wird sehr oft etwas übetrieben ;)) und erstmal gucken, welche Zahl du dir so vorstellen könntest. Und dann überlegen, wieviele Bäume da wachsen (da hörts schon auf, wie willst du das denn rauskriegen? Vielleich in einer Quelle, die Zahl abgeholzter Bäume angibt?) und ob das nur wirklich sooo viele Bäume waren... also du kannst nur mit dem was du hast und logischem Denken vorgehen und bei vielem musst du einfach sagen: "Bei XY steht ein bisschen was, aber wirklich viel sagen kann man dazu nicht..." :(

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Also ich habe jetzt rausgefunden, dass zur Kaiserzeit die Natur dem Menschen dienen sollte und die Bezwingung der Natur als Idea galt..

Ich finde aber keine Textstellen dazu. Allgemein: Kennt jemand Textstellen, die zur Thematik passen?

bitte bitte helft mir

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