Vorteile von Franchising?

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8 Antworten

Hey Mari, du wirst wahrscheinlich immer Vorteile und Nachteile dabei finden (wie bei allem). Ich denke, dass es bei so einem Vorhaben wohl eher auf die persönlichen Umstände ankommt und auf die eigenen Vorlieben. Viele Leute sind damit zufrieden, keine komplett neue Existenz zu gründen (das is ja auch nicht gerade billig), aber trotzdem Entscheidungen zu treffen und die Organisation über das Ganze zu haben. Natürlich ist Franchising ein wenig anders als die eigene Gründunge eines Unternehmens, aber das ist eben Geschmackssache. Die Vorteile würde ich persönlich darin sehen, dass es nicht so teuer ist wie etwas komplett Neues und dass einem ja auch viele Dinge (Vertrieb, Marketing etc.) vom F-Geber abgenommen werden um die man sich dann nicht selber kümmern muss. Ich weiß von meinem Nachbarn, dass er sich vor zwei Jahren mit diesem Modell selbständig gemacht hat und er hat damals sehr viele Infos von Subway bekommen. Und Franchising bedeutet ja auch nicht, dass man kein wirtschaftliches oder kaufmännisches Verständnis hat, das sollte man sehr wohl auch mitbringen. Also wie gesagt, da lassen sich immer unterschiedliche Sichtweisen finden :-)

Hallo Mari,

der größte Vorteil im Franchising für den Franchisenehmer liegt darin, dass das Geschäftskonzept bereits erprobt wurde. Im Gegensatz zu einer Gründung auf eigene Faust haben hier das System selbst und viele andere Franchisenehmer Erfahrungswerte gesammelt, von denen man als weiterer Franchisenehmer nur profitieren kann.

Je nach Bekanntheit und Größe des Unternehmens profitiert man natürlich auch von der Marke des Franchisesystems. Man muss nicht erst das eigene Unternehmen und was man eigentlich anbietet bekannt machen. Zudem gibt es meist überregionale Werbung, von der man profitiert.

Für diese und weitere Leistungen zahlt man Gebühren. Je etablierter und seriöser das Franchisesystem, desto transparenter sollte sein, wofür man die Gebühren zahlt. Wer eine eigene kreative Idee hat und diese nach eigenen Vorstellungen umsetzen will, ist evtl. nicht als Franchisenehmer geeignet. Wer aber vor allem "an der Front" arbeiten will, kann mit Franchising glücklich werden. Hier gibt es noch weitere Infos zu den Vorteilen und Nachteilen im Franchising - auch aus Franchisegeber-Sicht: http://goo.gl/0kgEk

Viel Erfolg!

Der F-Nehmer hat den Vorteil, dass er wenig Risiko eingeht, weil der F-Geber nur Bertiebe installiert, die sich lohnen. Nachteil, er ist nicht wirklich selbständig, denn die meisten Entscheidungen trifft der F-geber und der F-Nhmer ist "ausführendes Organ". Dazu kostet es natürlich auch reichlich Geld zum Einstieg und laufende F-Abgaben.

Wie MarHoef bereist erwähnt hat, hat das Franchising seine Vor- und Nachteile - es kommt darauf an, was man selber für eine Person ist, und was man für Ambitionen hat. Aber im Großem und Ganzem glaube ich, dass man ein kleineres Risiko eingeht, und auch sehr viel Unterstützung von seinem Franchisepartner erhält (das kommt natürlich auch wieder auf die Firma an, aber gerade bei Subway habe ich gehört, dass man noch extra Seminare absolvieren muss, und der Berater vor- und während der Eröffnung sehr präsent ist). Außerdem kommt es darauf an, wie man die Franchisingpartnerschaft nützt (man muss natürlich selber viel anpacken, und sich nicht komplett nur auf den Franchisegeber verlassen). Also in beiden Szenarien muss man natürlich immer das Beste daraus machen :)

Eine rein negative Betrachtung ist reichlich einseitig gedacht: Wenn du ein eigenes Geschäft aufmachst, musst du ebenfalls investieren, und zwar nicht unwesentlich. Mit dem Unterschied, dass du das Erscheinungsbild deines Unrternehmens erst mal selbst auf die Beine stellen musst, du musst eine eigene Geschäftsidee entwickeln ohne zu wissen, ob sie tragfähig ist usw. - Beim F. werden dir diese ganzen Sorgen abgenommen, das G.Modell ist erprobt, und ein F.Geber wird nur solche F.Nehmer und Standorte akzeptieren, die nach seiner Prüfung (auch das wird dir abgenommen) auch profitabel sein werden.

Beispiel: Kannst du dir vorstellen, dass z. B. McDonalds einen Standort als F.Geber akzeptiert, wenn das Risiko, dass das Geschäft nicht läuft, groß ist? Eine Pleite trifft nämlich nicht nur den F.Nehmer, sondern noch härter auch den F.Geber, dessen Ruf leidet darunter sehr, wobei der F.Nehmer weitgehend unbekannt bleibt. Verkauf lebt weitgehend vom Namen: Bei einm guten F.Geber profitiert der F.Nehmer stark davon, da sich die Kunden an der "Marke" des G.Gebers orientieren.

Kein Mensch wird sagen, "der Müller hat eine neue Burger-Filiale aufgemacht", es heißt: "Burger hat eine neue Filiale" - Müller geht hier völlig unter. Und wenn Burger eine Filiale aufmacht, weiß jeder, mit welcher Qualität und welcher Leistung er zu rechnen hat, und jeder rechnet damit, dass der Laden Bestand hat. Bei Müller wird man wesentlich kritischer sein, da weiß man das nicht.

Natürlich gibts auch gravierende Nachteile (Unselbständigkeit im Einkauf, in der äußeren Gestaltung, im Preis, u. U. Intransparenz im Gegenwert der F.-Gebühr usw.

Im Endeffekt werden sich die Vorteile mit den Nachteilen die Waage halten, wobei ein wichtiger Vorteil im reduzierten Geschäftsrisiko liegt - das ist aber stark vom Ruf des F.Gebers abhängig.

Ich sehe hier nur Nachteile. Du musst eine Vorkasse von bis zu 5 Stelliger Summe zahlen. Weist nicht ob, wann und wie viele Aufträge, Kunden du bekommst. Ich würde die Finger davon lassen.

Sehe ich ganz anders - s. mein Kommentar dazu.

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Der Franchisegeber hat den Vorteil, dass er Kohle macht und ein anderer dafür arbeitet. Der Franchisenehmer hat den Vorteil, dass er keine eigene Geschäftsidee braucht.

du hast dich wohl nicht sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt ...

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