Vorteile und Nachteile einer Organspende? Hilfe!

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10 Antworten

Nachteile : die hast ein organ wenniger , übelkeit und reize können auftretten ( nach ca. 3 monaten hatt sich der körper daran gewöhnt) Vorteile : keine außer man fühlt sich gut weil man ein leben gerettet hatt.. aber es gipt so gut wie keine vorteile aber es ist halt eine gute sache ;)

Du musst unterscheiden: Die Organspende bereits verstorbener Menschen. Die hat große Vorteile für den Empfänger und keine Nachteile für den Verstorbenen, der ja schon tot ist. Aber für viele Angehörigen ist die Idee, dass Organe entnommen werden, unerträglich, oft sprechen auch religiöse Gründe dagegen. Das ist eine sehr individuelle Entscheidung. In Österreich ist übrigens jeder automatisch Organspender, außer er lässt sich in eine Kartei eintragen, die das untersagt. In Deutschland ist es genau umgekehrt. Man muss sich registrieren lassen, wenn man nach seinem Tod Organe spenden will.

Dann gibt es die Lebenspende. Ja, auch lebende Menschen können Organe spenden. Das geht natürlich nur bei Organen, die man selber nicht unbedingt braucht, namentlich der Niere, denn man hat zwei davon und braucht nur eine. Der Nachteil für den Spender ist klar: Zuerst wird in einer Operation eine Niere entfernt, das heißt, man hat das Operationsrisiko. Dann hat der Spender nur noch eine Niere. Das macht nichts, solange sie tadellos funktioniert, aber auch der Spender kann einmal krank werden und vielleicht geht ihm irgendwann einmal die zweite Niere ab. Insgesamt sind die Nachteile aber gering, sonst würde man das ethisch gar nicht vertreten können. Der Vorteil für den Empfänger ist, dass Nieren aus Lebendspenden viel besser funktionieren als Nieren von Toten. Das liegt daran, dass sie "frisch" sind und nicht mit dem Flugzeug herumtransportiert werden. Außerdem stammen sie meistens von Verwandten und passen vom Gewebetypus her besser. Außerdem muss man oft jahrelang auf Nieren von Toten warten. Eine Lebenspende geht viel schneller und man spart sich Jahre der Dialyse. Trotzdem fragt man sich: "Warum tut jemand sowas?" Das sind echte Liebesdienste. Ich kenne jetzt nur das österreichische Recht, aber in diesem Punkt dürfte das deutsche nicht soviel anders sein: Lebenspenden sind nur unter nahen Angehörigen oder Paaren erlaubt. (Auch, um Organhandel zu verhindern, den es aber trotzdem gibt). Eine Mutter spendet der Tochter, der Ehemann der Frau ..... Natürlich steigt die Lebensqualität der ganzen Familie, wenn es einer schwerkranken Person wieder besser geht. Aber garantieren kann man das nicht. Eine Transplantation kann auch schiefgehen, die liebevoll gespendete Niere abgestoßen werden. Das müssen sich alle Beteiligten vorher überlegen. Es bleibt dabei: Eine Lebenspende ist ein Liebesdienst.

Xanthi 20.02.2012, 19:34

Aber wenn man bei diesem Thema im Internet nicht fündig wird, hat man nicht besonders gut gesucht. :-)

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Über Organspende wird heute in fast allen Medien gesprochen. Es heißt, es sei ein Gebot der Menschlichkeit, wenn Organe gespendet werden, um ein Leben zu retten. Das ist die eine Seite. Sicherlich versteht jeder, dass ein Mensch am Leben hängt und gerne weiterleben möchte, wenn er sehr krank ist. Aber die Organspende setzt voraus, dass ein anderer Mensch stirbt. In den Anfängen der Organspende entnahm man nur bereits toten Menschen die Organe. Das war allerdings schwierig, man sprach von "Kadaver-Organen"; die Abwehrreaktion war sehr groß. Daher definierte man den "Hirntod", das heißt, sämtliche Hirnfunktionen müssen erloschen sein, der Mensch wird am Leben gehalten, die Blutzufuhr zirkuliert weiter, damit das zu entnehmende / zu spendende Organ in bestem Zustand übertragen wird. So weit, so gut. Ich hatte lange eine Karte in meinen Papieren, dass ich im Falle meines Todes Organe spenden wollte, bis ich ein einschneidendes Erlebnis hatte: Ich lag auf der Intensivstation, viele Monate lang, die Ärzte hatten mich abgeschrieben. Ich schwankte zwischen Koma und Wachsein. An meinem Bett unterhielten sich drei Ärzte darüber, ob ich einen Organspende-Ausweis hätte. Keiner wußte es. Sie waren interessiert an Knorpel aus meinen Knien, an Hornhaut und an Haut. Ich war zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage, mich zu äußern, geriet aber in größte Panik, weil ich alles verstand, mich aber nicht äußern konnte. G-tt sei Dank war keinem bekannt, dass ich einen Ausweis hatte. Meinen Lebensgefährten mochten sie wohl nicht fragen. Ich habe überlebt und traf später in einem anderen Krankenhaus einer der drei Ärzte, den ich darauf ansprach. Er wußte sofort, um was es ging, leugnete aber, dass es um mich gegangen sei. Man habe über eine andere Patientin gesprochen. Lachhaft: Es gab im Krankhaus niemand mit dem identischen Familiennamen. Außerdem wäre es auch in dem Fall nicht zu verantworten, wenn Ärzte sich am Bett einer Sterbenden über Organspende unterhalten. Jeder (fast) Mensch hängt am Leben. Aber bei einer Organspende steht dem der Tod eines anderen Menschen voran. Angehörige sind meist überfordert, wenn sie in diesem Augenblick eine Entscheidung treffen sollen von solcher Tragweite. Wenn ein Mensch zu Lebzeiten, bei klarem Geist eine Entscheidung für eine Organspende macht: ok. Wenn er keine explizite Entscheidung getroffen hat, gibt's keine Spende.

Ehrlich gesagt seh ich bei einer Organspende nur die Vorteile, dass man Leben rettet, oder jemand ein normales Leben ermöglicht (vgl. Dialyse). Nachteile gibt es nur bei Lebendspendern, der dann eben ein Organ weniger hat und sich deswegen die Lebensqualität einschränkt.

Vor- und Nachteile sehe ich eher im Bereich des Verteilungssystems. Gesetzt gegen die Kommerzialisierung von Organhandel ziehen zum Beispiel einen Schwarzmarkt nach sich, der die Ausbeutung der Armen und Unterpriviligierten zur Folge hat. Andererseits gäbe es solche Gesetze nicht, dann würde der die Niere bekommen, der am meisten dafür zahlen kann.

Wäre es nicht eventuell eine gute Idee, sich 3 Länder vorzunehmen, und da das Verteilungssystem zu vergleichen?

Nachteilig ist für die Spender, dass die bei der Entnahme von einigen Organen tot sind, aber der Organempfänger freut sicht

Nachteile: Lebenserwartung des Spenders verringert sich um ca. 5-10 Jahre Vorteile: man rettet das Leben eines Menschen

Hm also das ist ne echt merkwürdige Frage. Vorteil , man rettet Leben Nachteil, wenn man Scheintod ist kann es sehr schmerzhaft werden.

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