Vorteile eines Schwerbehindertenausweises

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Hallo,

Vorteile eines Schwerbehindertenausweises, die ich kenne: - je nach Merkmal freie Fahrt im Nahbereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ggf. gegen Jahresgebühr) - Erstattung der Fahrkosten zu Behandlungen durch die gesetzliche Krankenkasse (bei Buchstaben "aG" bzw. "H") - ggf. Steuerfreibetrag auf der Steuerkarte - besonderen Kündigungsschutz (und der Arbeitgeber spart die "Strafumlage" für das Nichtbeschäftigen von Schwerbehinderten) - ggf. Schwerbehindertenvertretung im Betrieb als Ansprechpartner - bei Berufstätigen ggf. Zuschüsse vom Integrationsamt bei Anpassungsmaßnahmen im Betrieb oder Zuhause (z.B. Badumbau) Einzelheiten: http://bundesrecht.juris.de/sgb_9/

Gruß RHWWW

Ich bin erschüttert wegen der Rechtschreibung in einigen Kommentaren und dem Halbwissen, das im Web grassiert. Für Nachteilsausgleiche (nicht Vorteile) ist in erster Linie das Merkzeichen, nicht der GdB maßgebend. So kann man z.B. mit einem Merkzeichen "G" entweder eine 50%-ige Ermäßigung der Kfz-Steuer erwirken oder die Beförderung im öPNV in Anspruch nehmen (Wertmarke 30,´-/6Monate oder 60,-/12 Monate). Mit dem Merkzeichen "aG" ist beides möglich, sogar 100%-ige Befreiung von der Kfz-Steuer. Mit dem Merkzeichen "B" wird die Begleitperson im öPNV kostenlos befördert, wenn der Behinderte im Besitz der erforderlichen Wertmarke ist (gilt auch für Fahrten der DB 2.Klasse und sogar bei der Dt.Lufthansa). Zudem steht die Begleitperson unter dem Schutz der gesetzl. Unfallversicherung, wenn diese den Behinderten bei der Ausübung seines Berufs begleitet. Ermäßigungen bei z.B. Schwimmbad-, Kinobesuchen oder Sportveranstaltungen obliegen dem jeweiligen Veranstalter. Es wäre schön, wenn die Kommentatoren das in der Schule gelernte Wissen in puncto Rechtschreibung auch umsetzen würden. Weiterhin sollten irgendwelche Vollpfosten, die irgendwann mal irgendetwas aufgeschnappt haben, den Müll nicht ins Netz stellen, weil das nicht der Aufklärung, sondern eher zur Verwirrung beiträgt. Schönen Abend noch!

Wer oder was gibt Ihnen eigentlich das Recht, sich so disqualifizierend zu äußern? Eine ordentliche Schulbildung mit guten Rechtschreibkenntnissen ist keineswegs obligatorisch - auch nicht in Deutschland - auch nicht im 21. Jahrhundert.

Niemand sollte Menschen, die nicht so fit sind, deswegen ausgrenzen. Und niemand sollte sich etwas darauf einbilden, wenn er es vielleicht ein bisschen besser kann.

Und außerdem: In Sachen Kommata sind Sie offenbar ebenso unsicher wie in Satzstellung und Ausdruck. Also nicht gleich auf den anderen herumhacken - schon gar nicht, wenn man selbst nicht absolut sattelfest ist.

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@ichbins6789

VVBTL hatte vollkommen Recht - ausgegrenzt hat er ja niemanden. Aber etwas Mühe können sich manche Herrschaften doch wohl machen wenn sie antworten! Bin auch immer wieder verwundert, WAS für Antworten manche Menschen hier geben.

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Jeder ist in einem anderen Land Ausländer. Vergiss das nicht!

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Des weiteren sollten Leute wie du, die warscheinlich selbst keine Behinderung haben und sich so äßern, selbst hier mal die klappe halten. Sich so zu äßern und selbst keine Ahnung zu haben. Ab ES WÄRE hättest du dir auch sparen können. So was macht mich einfach nur wütend. VVBTL

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Nur eine kurze Bemerkung: Wer _hier_ nach konkreten Sachverhalten fragt, die sehr komplex sind (und leicht im Netz zu finden - das nur in Klammern), nimmt in Kauf, dass Laien antworten, jeder so wie er es kann und weiß. Ansonsten macht man sich auf den einschlägigen Seiten schlau oder fragt in spezialisierten Foren nach. Daher: nicht aufregen. Und dank für Deine korrekte Antwort.

Leider ändern sich auch die Richtlinien für die Vergabe dieser Merkzeichen. Eine Bekannte von mir hat das G wegen Probleme beim Gehen aufgrund von Übergewicht und sagt, sie könne damit quer durch Deutschland kostenlos mit der Bahn fahren, wenn sie die richtigen Züge nimmt, und die DB habe dafür einen extra Fahrplan herausgegeben. Sie läuft aber so ganz normal und auch längere Strecken. Ich gehe seit 2 Jahren auf Krücken oder mit Rollator und schaffe maximal 200 m am Stück. Und mein Antrag wurde abgelehnt. Ich habe mich bei Sozialarbeitern erkundigt, und die sagen, die Vergabekriterien haben sich in letzter Zeit sehr verschärft.

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@Nauzevoll

Bei mir hat es über 1 Jahr gedauert, bis mein Behinderten Ausweis erstellt wurde. Bzw. Sogar 6 Monate bis sich da überhaupt mal einer mit beschäfftigt hat. Bei meinem Vater ist es ähnlich. Der hat den Rücken kaputt, so wie beide Knie und der hat bis heute noch keinen Behindertenausweis bekommen. Das wird also von Fall zu Fall anders entschieden. Teilweise muss man sich sogar einen Test unterziehen. Bei mir war das als Kind der Fall, da hatte ich aber auch noch Pflegestufe 3 und 100 %. Heute sind es nur noch 80 % aber die werde ich auch mein ganzes Leben lang behalten.

Mir reicht die Wertkarte auch für NRW. Ich war auch schon fast überall arbeiten. Von Köln, Neuss, Düsseldorf, Essen und Mönchengladbach war da auch schon alles dabei ^^ Führerschein machen geht mit meiner Behinderung leider nicht ^^

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An VVBTL:

Was gibt Ihnen eigentlich das Recht, sich so arrogant zu äußern? Eine ordentliche Schulbildung mit guten Rechtschreibkenntnissen ist keineswegs obligatorisch - auch nicht in Deutschland - auch nicht im 21. Jahrhundert. Niemand sollte Menschen, die nicht so fit sind, deswegen ausgrenzen. Und niemand sollte sich etwas darauf einbilden, wenn er es vielleicht ein bisschen besser kann.

Und außerdem: In Sachen Kommata sind Sie offenbar ebenso unsicher wie in Satzstellung und Ausdruck. Also nicht gleich auf den anderen herumhacken - schon gar nicht, wenn man selbst nicht 100 %ig sattelfest ist.

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