Vorstrafe vor 26 Jahren relevant für heutige Gerichtsverhandlung?

2 Antworten

Das kommt immer auf das Delikt an, weswegen er verurteilt wurde.

§ 34 BZRG – die Fristen für die Löschung

Nach § 34 BZRG gelten folgende Löschungsfristen:

Löschung nach 3 Jahren:

Verurteilungen wegen Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von nicht mehr als 3 Monaten

Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr bei Strafaussetzung zur

Bewährung (wenn die Bewährung nicht widerrufen und keine weiteren

Eintragungen vorhanden sind)

Jugendstrafe bis zum einem Jahr

Jugendstrafe bis 2 Jahre, wenn Bewährung

Löschung nach 5 Jahren:

bei allen übrigen Fällen, also bei Freiheitsstrafen über 1 Jahr oder

Jugendstrafe über 2 Jahre ohne Bewährung mit Ausnahme der folgenden

Fälle

Löschung nach 10 Jahren:

Freiheitsstrafen oder Jugendstrafe von mehr als einem Jahr bei

Verurteilungen wegen §§ 174 bis 180 oder 182 StGB (Sexualstraftaten)

https://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2010/11/13/loeschung-fuehrungszeugnis/

Nun kommt es darauf an, weswegen er Verurteilt wurde und ob diese Straftat noch eingetragen ist. Wenn diese Noch eingetragen ist, fließt dieses natürlich mit in die Urteilsfindung mit ein.

wird verlesen, aber sollte nicht so von belang sein

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