Vorstellungsgespräch,Ablauf?

4 Antworten

Das ist von Unternehmen zu Unternehmen nochmal etwas unterschiedlich, aber hier ist wie es bei mir war:

Ich wurde zuerst gebeten mich kurz vorzustellen, heißt Name, Alter, und dann nach meinem ermessen - hier habe ich dann gesagt "Ich mache dieses Jahr mein Abi an der Schule X und suche für den Anschluss eine Ausbildung".

Dann kamen so fragen wie z.B.:

  • Warum wollen Sie eine Ausbildung und kein Studium?
  • Warum haben Sie sich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?
  • Was für Erfahrungen habe ich schon mit dem Themengebiet des Berufes gemacht?
  • Was können Sie uns über das Unternehmen sagen? (Hier wollen die keinen Aufsatz über das Unternehmen, sondern einfach nur so grobe Fakten, z.B. was hergestellt wird, was Besonderheiten des Unternehmens sind (z.B. größter Hersteller von Produkt X etc.), und sowas. Solche Informationen kann man sich meistens auf der Website anlesen)
  • Dann kam noch eine Frage zu meinen Gedanken zur Work-Life-Balance, also, wo ich den Strich ziehe was z.B. Überstunden machen angeht wenn zuhause Frau und Kinder warten und sowas

Was du an Fragen stellen kannst:

  • Verlauf der Ausbildung: Natürlich willst du ungefähr wissen, was dich in der Ausbildung erwartet. Dies ist in jedem Unternehmen nochmal anders geregelt, so dass man diese Frage gerne stellen darf
  • Übernahme: Sofern die nicht vorher gefragt habe, ob du danach bleiben möchtest solltest du dich nach den Chancen auf eine Übernahme nach der Ausbildung erkundigen - das zeugt von weitsichtigen Gedanken
  • Gehaltsfrage: Auch wenn das ein strittiges Thema ist zeugt die Frage von Interesse, schließlich willst du auch einen Job bekommen, mit dessen Gehalt du leben willst. Hier solltest du vielleicht vorher für dich eine Formulierung überlegen, die nicht mit der Tür ins Haus fällt aber dennoch konkret ist.

Insgesamt kann keiner genau wissen, was dich erwartet, aber stell dich einfach so dar, wie du bist, dann passt das schon ;)

Im Übrigen ist es oft besser "Das weiß ich leider nicht" zu sagen wenn konkrete Fragen gestellt werden, als sich da etwas zusammen zu reimen, was dann nur 1/10 der Wahrheit ist

Aufregung ist was völlig normales.

Du kannst dich nur dahingehend vorbereiten, dass Du die Inhalte der Ausbildung, bzw. des Berufes kennst, für den Du dich bewirbst.

Kenntnisse über das Unternehmen sind auch vorteilhaft.

Die Standardfragen sind:

  • Warum haben Sie sich für die Ausbildung entschieden?
  • Warum haben Sie sich für das Unternehmen entschieden? 

Ansonsten solltest Du dich überraschen lassen und Interesse für die Ausbildung/Das Unternehmen zeigen. Da kannst Du auch selbst ein paar Fragen vorbereiten, die dich so interessieren.

  • Wo ist die Berufsschule?
  • Blockunterricht oder jede Woche?
  • Arbeitszeiten?

Im Idealfall ist so ein Gespräch tatsächlich nur eine lockere Unterhaltung, bei der man sich gegenseitig kennenlernt.

Viel Erfolg.

Woher ich das weiß:Beruf – Langjährige Tätigkeit als Ausbilder

Informier dich über die Firma und über dein hoffentlich zukünfitges Arbeitsbild. Schreib dir dazu Fragen auf oder Fragen wie der Beruf mit der Firma zusammenpasst etc, (falls dir das nicht ganz klar ist).

Selber präsentieren musst du dich eigentlich nicht (mir zumindest unbekannt). Die werden dir ein paar Fragen stellen wie z.B. was sind deine stärken etc. oder wo siehst du dich in 5 Jahren und und und. - für sowas gibt es aber online fragebögen mit den beliebtesten Fragen und die guten Antworten darauf werden meist direkt mitgeliefert.

Also würde ich mir die nochmal angucken. Ansonsten tief Durchatmen und versuchen nicht nervös zu werden.

Wenn es nicht klappt klappt es nicht, davon geht die Welt nicht unter. Dann hast du auf jeden Fall noch ne Chance zu üben :D

Frag wenn es nicht geklappt hat, woran es gelegen hat, da du dich ja auch bessern möchtest ;)

Sorge dafür das du ordentlich ausgeschlafen bist und erscheine dort PÜNKTLICH.

Das ist bereits die halbe Miete.

Alles andere lässt du auf dich zu kommen.

Niemand will auswendig gelernte Phrasen hören.

Halbe Stunde ist da schon ganz gut (also früher da sein)

Und wer einer dieser Fragen stellt, hat er damit zu rechnen eine vorgefertigte Antwort zu bekommen a la meine größte schwäche ist meine überpünktlichkeit etc...

Davon abgesehen werden solche Fragen meist schon nicht mehr gestellt

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@PumpernickelNik
Halbe Stunde ist da schon ganz gut (also früher da sein

Nein, das ist "too much".

Ich hatte letzte Woche auch einen Bewerber, der knapp eine halbe Stunde zu früh da war. Das war eher kontraproduktiv, da wir (genau wie jedes Unternehmen)  einen engen Terminplan haben, auf der anderen Seite nicht wollen, dass der Bewerber eine halbe Stunde bei uns im Büro sitzt und wartet.

Ich führe die Gespräche zusammen mit unserem Geschäftsführer. Sein O-Ton über das frühe Erscheinen vergangene Woche: "Wir haben doch 16.00 Uhr gesagt und nicht 15.30. Kann er keine Uhrzeit lesen?"

Pünktlich, heißt auch pünktlich, d.h. maximal 5-10 Minuten vor dem Gespräch.

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@ChristianLE

10 Minuten sind OK .Da kann der Proband sich schon mal mit einer Tasse Kaffee und ausliegendem Firmen-Info-Material beschäftigen.

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