Vorstellungsgespräch: Welchen Grund für Kündigung angeben?

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13 Antworten

Wenn Du gefragt wirst: "Dich Chefin wollte Dich los werden und erfand Gründe dich zu kündigen". Arbeitgeber kennen das und sollten eigentlich Verständnis dafür haben. Ich würde bei der Wahrheit bleiben, denn ein Arbeitgeber riecht es wenn man nicht die Wahrheit sagt.

in so einem Fall kriegst du meist eine Arbeitsbestätigung an Stelle eines Arbeitszeugnisses. Darin steht ja nichts über den Grund warum du gekündigt wurdest.

Ich würde einfach folgendes sagen:

Kündigung aus eigenem Wille weil dir das Arbeitsklima nicht gepasst hat. Falls der neue Arbeitgeber darauf eingehen möchte, sagst du einfach dass dir leere Anschuldigungen an den Kopf geworfen wurden und du aufgrund von Mobbing das Unternehmen schnellstmöglich verlassen wolltest.

Lg RongoZongo

Naja, ich würde die Antwort ganz allgemein halten.... die Stelle wurde aus betrieblichen Gründen gekündigt oder Du hast aus persönlichen Gründen dort gekündigt.

Genaueres würde ich nicht sagen - da ich, als AG, ja auch nicht will, dass mein neuer AN später mal alles weitererzählt.

Hast du ein Zeugnis bekommen? Was steht da drinnen? Sollte sich halbwegs damit decken ...

NicciHasii 01.04.2014, 11:54

Ne hab gar nichts bekommen :(

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Du kannst ja sagen, das dir die Arbeit dort nicht mehr gefallen hat z.B. oder das du mehr Zeit haben wolltest dich um eine Ausbildung zu kümmern und dich vorzubereiten.. Wenn sie überhaupt danach fragen.

Sie werden aber fragen können , was du in der Zwischenzeit gemacht hast..

Negativ soll man nicht über die EX Arbeitsastelle sprechen

Du hast keine Verpflichtung, bei einem Vorstellungsgespräch einen Grund anzugeben, warum du nicht mehr deinen Aushilfsjob ausübst. Am besten ist "aus persönlichen Gründen". Mehr nicht. Außerdem kannst du sagen, dass du unbedingt eine Ausbildung machen möchtest und nicht immer als "Aushilfe jobben" möchtest.

Außerdem kannst du es ja so rüberbringen, dass eine Ausbildung ein wichtiger Grundstein für dein weiteres Berufsleben ist und du somit mehr Möglichkeiten hast.

Hallo - das war doch nur ein Aushilfejob - die Bezeichnung sagt doch schon alles! Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du gefragt wirst, wie es zur Beendigung des Jobs kam. Sollte dennoch eine Frage darauf abzielen, darfst Du selbstverständlich lügen und die bereits zurechtgelegte Begründung liefern - wäre ja auch absolut nachvollziehbar. :-)

Nimm was Harmloses, was aber jeder nachvollziehen kann..

Also lieber die "Cheffin hat Personal abgebaut und ich war die letzte, die gekommen ist"-Variante. Kannst ggf. auch noch zufügen: Ich habe erkannt, dass eine fundierte Ausbildung doch besser ist als jetzt nur jobben- sonst mkomme ich ja nie über Aushilfsjobs hinaus.

Da erkennen die leute dann nämlich auch, dass Du Dir langfristige Gedanken machst.

Das mit fristlos, lästern.. sagst Du schon mal GAR NICHT.

Viel Erfolg!!

Hallo, lügen ist nicht unbedingt von Vorteil. Man muss aber nicht alles sagen. Meiner Meinung nach ist es wichtig, nicht über ein vergangenes Arbeitsverhältnis zu schimpfen, bzw. auch über Leute von dort. Es spricht aber doch für dich, wenn du merkst, dass ein Aushilfsjob im Solarium nichts für dich ist. Du hast eben aufgehört, um dich um einen ordentlichen Ausbildungsplatz zu kümmern. Das verdient Respekt. Alles Gute.

Wenn du sagst, dass die Bezahlung schlecht war und du deine Lebensperspektive nicht im Säubern von Solariumbänken siehst, dann ist das doch keine Lüge.

Strolchi2014 01.04.2014, 11:53

Man spricht aber nicht negativ über die ehemalige Arbeitsstelle. Was ist wenn die sich kennen ?

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Ich denke auch da kannst Du ohne Probleme ehrlich sein und deine Sicht der Dinge erklären.

Ich würde angeben, dass es "persönliche Differenzen" gab und ihr beide nicht glücklich mit der Situation wart.

Wird dann nachgefragt, dann würde ich meine Sicht schildern, ansonsten es einfach sein lassen

Strolchi2014 01.04.2014, 11:52

persönliche Differenzen klingt gar nicht gut. Das klingt nach Zoff...

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LiLiwantsGF 01.04.2014, 11:54
@Strolchi2014

War es ja auch..

Klingt aber auch nach "fachlich gab es nichts auszusetzen" mMn

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Meinungsverschiedenheit oder unterschiedliche Auffassung würde genügen!

Sei ehrlich. Wenn Dein neuer potentieller AG bei Deinem alten AG nachfragt, kommt die Wahrheit ohnehin ans Licht.

Brombaerin 01.04.2014, 11:49

Ausbildungsgeber fragen nicht bei solchen schlecht bezahlten Zwischenjobs nach. Denen ist doch klar, dass Nebentätigkeiten kein Beruf sind.

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DARKHalf 01.04.2014, 11:50

Was er offiziell eigentlich gar nicht darf, so nebenbei...

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Strolchi2014 01.04.2014, 11:54
@DARKHalf

Wird aber immer mal gemacht. Vor Allem wenn es die gleiche Branche ist, kennt man sich untereinander und unterhält sich auch mal.

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