Vorstellungsgespräch nach ver. bed. Kündigung?

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2 Antworten

Es ist heutzutage möglich sich sein Zeugnis selbst zu schreiben. Du kannst mit deinem Unternehmen absprechen und denen ein eigenformuliertes Zeugnis abgeben, was deiner Meinung nach zutreffend ist.

Beim Gespräch solltest du damit begründen, dass das Unternehmen oder dein Team nicht zusammengepasst hat und es zu viele Probleme gab, die zu ständigen Missverständnissen geführt hatten, sozial als auch material. Und damit du kein Problem mit dem Jobcenter bekommst, hast du dein Unternehmen gebeten, dich zu kündigen (bei Selbstkündigung gibt's kein Arbeitslosengeld).

Die 20€ werden, soweit ich weiß, eigentlich nicht erwähnt im Zeugnis. Wenn doch, dann kannst du jederzeit das Zeugnis ablehnen und ein neues verlangen.

Am besten nur kurz ansprechen und dann sofort Themen wechseln wie:

"Ich habe aufgehört, weil mein altes Unternehmen keine geordnete Organisation hatte und Mitarbeiter sich für Aufgaben zuständig fühlten, aber bei Fehler die Schuld anderen in die Schuhe geschoben haben. Mit solch einer Arbeitsweise war es schwer für mich zu bleiben, daher entschloss ich das Unternehmen zu wechseln. Wie ist es bei Ihnen organisiert? Haben Sie feste Teams?"

So in der Art halt ^^

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Kommentar von nike1983
09.03.2016, 14:12

Danke. Das liest sich immer nur so leicht. Ich will mich ja in nichts verrennen oder mit meiner Aussage evtl dafür sorgen, dass die dann noch mehr fragen. Wie macht man es am einfachsten?

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Auf keinen Fall, ich würde darauf bestehen, dass der Vorfall nach wie vor ein Missverständnis war. Als Arbeitgeber würde ich die Bewerbung sofort verwerfen wenn ich sowas mitbekommen würde.

Strategisch würde ich an deiner Stelle aber auf jeden Fall versuchen das Thema zu meiden beim Gespräch.

Sag dir wurde aufgrund von zwischenmenschlichen Vorfällen gekündigt. Wenn sie genauer darauf eingehen wollen ist Schauspielerisches Talent gefragt. Erzähl ihnen, dass etwas weggekommen ist und da du mit deinem Chef ohnehin schon Schwierigkeiten hattest wurdest natürlich du beschuldigt.

(Oder irgend sowas)

Die ganzen Internet White-Knights werden mir dabei zwar nicht zustimmen, aber der Arbeitsmarkt ist hart. Da zählst nur du.

Ich weiss nicht mal ob in einem Arbeitszeugnis sowas drin stehen darf wie, dass man geklaut hat. In einem Arbeitszeugnis dürfen eigentlich nur positive Dinge stehen, egal was man getan hat. Notfalls gib das Zeugnis deinem Anwalt und lass dich beraten.

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