Vorstellungsgespräch als Elektroniker für Automatisierungstechnik doch schlecht in Mathematik?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

auf keinen fall. es wird schon einiges an mathematik auf dich zukommen. das sind aber alles sachen, auf die du einen praktischen bezug nehmen kannst. dann fällt dir das mit dem rechnen auch nachher leichter...

denk dran, du hast, wenn du mit der ausbildung begonnen hast, 40 monate lang zeit, das alles zu lernen... das packst du!

lg, Anna

Wichtig für diese Richtung ist, dass du physikalische Zusammenhänge nach deinem Lernstand verstehst, selber erklären und in Formeln umsetzen und berechnen kannst. Und dabei merkst, wenn völlig unsinnige Ergebnisse herauskommen sollten.

Satz des Pythagoras, Dreiecksberechnung von Dreiecken mit einem rechten Winkel, so was wird z.B. im Elektrobereich praktisch für manche Wechselstromberechnungen benötigt.

Das wird dich in dieser Berufsausbildung und später speziell für Elektronik im Beruf, immer wieder begleiten.

Mathe und Physik sollten sozusagen der Schraubendreher in deinem Kopf sein, in Zukunft.

Der Beruf heißt, Neuinstallation, exaktes arbeiten nach einfachen Techniken. Und Fehlersuche, für die Fehlersuche ist Neugierde, sicheres Wissen über elektrotechnische Grundlagen und etwas Phantasie nötig. Einen Teil davon lernt man in der Ausbildung. Meist zu wenig. Inzwischen ist auch sehr viel Softwaregesteuert, um SPS kommst du gar nicht herum, wahrscheinlich wird es extra noch eine geeignete Programmiersprache.

Es reicht schon, wenn Du mit einem Lehrer nicht klarkommst... und schon bist Du um eine oder sogar zwei Notenstufen schlechter. Üblicherweise bewirbst Du Dich ja mit dem Zeugnis der neunten Klasse und da passt es ja noch!

Sollte Dein poteniell zukünftiger Ausbildungsbetrieb die Sache mit den Noten mitbekommen haben, kannst Du ja während des Vorstellungsgesprächs und nur, wenn es sich so ergibt, die zwei Fächer kurz ansprechen... dann solltest Du aber auch Gründe dafür haben, wieso es in diesem Jahr abgerutscht ist. Hast Du während des Vorstellungsgesprächs einen guten Eindruck hinterlassen und waren Deine Gründe ehrlich und offen vorgetragen bzw. kann man sie nachvollziehen, dürfte es kein größeres Problem sein. Es kann aber unter Umständen bei Mitbewerbern ein Entscheidungskriterium werden!

Sollte aber der Ausbildungsbetrieb noch nichts davon wissen und Dir, wenn Du ihr Kandikat wärst, einen Ausbildungsvertrag vorlegen, ohne dass er noch mal ein Zeugnis gesehen hat, dann behalte es für Dich!

Wenn Du die Leistungen in der Ausbildung bringst, kannst Du das mit den Berufsschulnoten für die Zukunft ausgleichen!

Mfg

Was möchtest Du wissen?