Vorstellung der Politischen sowie der Internationalen lage in Wirtschaft?

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4 Antworten

Meine grundsätzliche Einstellung zu all diesen Fragen ist: Ob in Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft, überall handeln Menschen. Menschen haben, auch wenn manche das behaupten, kein umfassendes Wissen. Ihre Voraussicht in die Zukunft ist sehr unsicher und basiert immer nur auf fragwürdigen Vergangenheitsdaten. Das heißt nicht, dass man das Beste draus machen soll, nur, einen Himmel auf Erden, eine Erlösung von den Übeln der Menschen durch andere Menschen erwarte ich nicht. Ich halte immer noch die Auffassung des Philosophen Karl Popper für richtig: Wir müssen unsere Wissensbasis verbessern, unsere Theorien über die Welt ständig kritisch prüfen und auch lieb gewonnene korrigieren, wenn sie nur unserem Ego schmeicheln aber weit weg von der Realität sind.

Es gibt kein generell ideales politisches System für alle Länder dieser Welt und ein Überstülpen eines abstrakten Ideals bei anderen ist eine Vergewaltigung des Selbstbestimmungsrechts. Jeder hat seine eigene Historie, seine darin eigene gewachsene Mentalität und Tradition, mit den Dingen und Problemen umzugehen. Jedes Land und jede Bevölkerung hat seine eigene Verantwortung für sich selbst, was nicht heißt, dass es für negative Auswirkungen auf die Gesamtheit der Länder und Menschen nicht kritisiert werden kann, dass nicht um einen guten Weg gerungen werden kann. Nur, den Stein der Weisen hat niemand. Noch nie in der Geschichte hat ein totaler Umsturz wirklich Probleme gelöst. Darum bin ich mit Popper dafür, dass wir nicht nur unser Wissen ständig auf den Prüfstand stellen, sondern auch unsere politischen Regelungen (System ist mir schon ein zu aufgeblähtes Wort) und auf Fehler prüfen und diese korrigieren.

Dass Information von Mensch zu Mensch (auch im TV) immer interessengeleitet ist, ist normal und mir sind von vornherein alle die suspekt, die sich zum Hort der Wahrheit erklären und über andere richten wollen. Da bin ich bei Habermas: Austausch über Wahrheitsnähe ist eine Leistung einer offenen Kommunikation und nicht der Richterspruch selbsternannter Götter. Schon mein Lieblingsphilosoph, der alte Epikur hat vor 2.300 Jahren festgestellt, dass künstlich geschürte Angst ein wunderbares Instrument ist, die Menschen zu Marionetten zu machen, dass es aber auch berechtigte Ängste gibt und man beides gut unterscheiden muss.

Die Dominanz der Sensationspresse in Deutschland sollte Sorgen machen und sie einzudämmen ist wichtig, weil sie ein Klima der Angst schürt. Darin häufen sich ausschließlich die Negativnachrichten. Ob eine schlecht gewartete Bergbahn in den Anden von den noch schlechter gewarteten Geleisen kippt und es einige Bilder blutender Verletzter und Toter gibt, gehört nicht in unsere Nachrichten, wenn wir dadurch nicht erfahren, wie der politisch-ökonomische Werdegang in Italien oder Spanien ist, denn das betrifft uns wirklich. Die Häufung von Schreckensnachrichten, die aus den letzten Ecken der Welt zusammengekehrt werden dienen nur einem: Angst schüren und den Voyerismus bedienen. Da schimpfen sie über Populismus und bedienen den primitivsten Voyeurismus. Ganz glaubwürdig ist das nicht, vor allem, wenn man sich fragt, wer denn das unfehlbare Recht hat, Titel wie Populismus zu vergeben, wenn man sich gerade selbst darin suhlt.

Wer wie ich auf eine schon etwas längere Lebenszeit zurückblickt ist erstaunt, wie seit etwa der Einführung des EURO das scheinbar einzige Kriterium zur Qualifizierung von Gütern und Diensten der Preis ist: Billig muss es sein. Ich habe nichts gegen Preisvergleich, aber nicht ohne Rückbezug auf Leistung und Qualität. Erfüllt dann das Billige nicht die dennoch nicht zurückgeschraubten Qualitätserwartungen (als ob alles umsonst zu haben wäre), schreit man BETRUG. Selbstbetrug wäre das passendere Wort. Selbst viel haben wollen und anderen nichts gönnen ist der momentan am meisten verbreitete Selbstbetrug. Ich habe in einer kleinen, aber weltweit aufgestellten Branche gesehen, welche unumkehrbaren Strukturveränderungen in der Lieferkette das nach sich zieht. Den Menschen dafür die Augen zu öffnen wäre wichtiger, als über einen Feuerwerksmarkt in Mexiko zu berichten, der auf Grund der Schlamperei der Behörden und Menschen in die Luft geht. Unser Verhalten sollten wir überprüfen, nicht das der Mexikaner.

Ich bin mir bewusst, dass sehr viel Propaganda in Fernseher gesendet wird.

Vielleicht solltest du da nicht nur RT gucken.

Ich bin mir auch bewusst dass unsere Wirtschaft in Wirklichkeit schon am Brennpunkt angelangt ist.

Was für ein Brennpunkt?

Ich bin mir bewusst das unser System total koruppt ist.

Wohnst du in Russland?

das Geldsystem müsste geändert werden.
Im Moment entsteht ja das Geld von nix, die arbeiten mit Geburtsurkunden.
Wird ein Wert grob vorberechnet (sogenanntes Fiatgeld) was ein Mensch im Leben erwirtschaftet.

Du hast das Geldsystem nicht einmal annähernd verstanden.

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Natürlich wird da hinter der Hand viel gemauschelt. Aber vergleich mal die Situation Deutschlands mit der der meisten anderen europäischen Ländern. Da wirst du schnell feststellen, dass es uns doch blendend geht.

Wie sagte einst ein Politiker: "Wir müssen das dumme Wählervolk dermaßen über den Tisch ziehen, dass die entstehende Reibungshitze vom Wähler als Nestwärme empfunden wird!"  

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"Noch" was aber nichts daran ändert, das die Privat rechte beschrenkt worden sind. Denn dazu wurde ja, al dawla al islamiya erfunden. Um die bevölkerung mehr unter Kontrolle zu bringen. Mehr auf Wikileaks.org .

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@ShadowMaster21

Was für ein Quatsch. Niemand hat den IS erfunden, um irgendeine Bevölkerung unter Kontrolle zu bringen.

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USA ist verantwortlich für denn IS.

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