Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung?

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4 Antworten

Zuerst mal Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Dein Onkel denkt mit. Um alles genau richtig zu machen, würde ich mich aber an einen Notar wenden, damit alles seine Richtigkeit hat. Er kann dort seine Wünsche angeben und der Notar kann ihm dann das entsprechend erklären, wie und was er machen sollte.

Wir haben seinerzeit eine (notariell beurkundete) Vorsogervollmacht für unsere Mutter (mit Demenzerkrankung) ausstellen lassen. Denn diese ist (fast) genauso weitreichend wie ein behördlich bestellter Betreuer (falls dies mal notwendig sein sollte). Eine notariell beglaubigte Vorsorgevollmacht kann also nicht so ohne weiteres "ausgehebelt" werden und ist daher ziemlich rechtssicher. Und damit wird der Betroffene nicht einfach durch einen behördlich bestellten Betreuer verwaltet werden.

Ich würde auf jeden Fall zu einem Notar gehen , wenn er euch berät oder einen Schriftsatz verfasst , habt ihr immer noch Zeit , darüber nachzudenken ! Man muss nicht sofort alles " amtlich " machen .Es ist ganz wichtig in der heutigen Zeit , dass man diese Dinge regelt , gut so !!! Nur ein Notar kann diese ganzen Vorgänge zu eurer Zufriedenheit beantworten , es ergeben sich ja immer noch Fragen im Kontext . Viel Erfolg !

Zu empfehlen ist immer eine Kombination aus Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. Erst dann ist man wirklich gut abgesichert.

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