Vorruhestand durch mindere Sehkraft?

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Er kann jederzeit einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. Die Rentenversicherung wird ihm dann eine Reha anbieten. Bei dieser Rehamaßnahme wird er auf seine Erwerbsfähigkeit hin untersucht. Kann er nur noch weniger als 3 Stunden täglich IRGENDEINE Arbeit ausüben, bekommt er die Erwerbsminderungsrente.

Bei weniger als 6 aber mehr als drei Stunden täglich ergäbe die halbe em-Rente

Wenn er keine Hilfe von Außen möchte, muss er sich darum selbst kümmern. Selbstverständlich gibt es bei Behinderung Möglichkeiten in den Vorruhestand. Nennt sich übrigens Frührente wenn man aus körperlichen Gründen das Arbeitsleben beendet. Mein Vater hat ebenfalls aufgrund einer psychischen Erkrankung (paranoide Schizophrenie) aufgehört zu arbeiten weil er sich nach seinem letzten Schub (die bekommt er ca alle 10 Jahre) nicht mehr ganz erholt hat. 

Er kann sich erstmal krankschreiben lassen weil er arbeitsunfähig ist und eine Zeitlang Krankengeld bekommen, das kann man dann so aufbauen, dass das Krankengeld (ist zeitlich begrenzt) nahtlos in die Frührente übergeht.

"Das nennt man Frührente"

Den Begriff gibt es in der RV überhaupt nicht. Hier wäre eine Erwerbsminderungsrente möglich. 

Das prüft und entscheidet aber alleine die Deutsche Rentenversicherung

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