Vorrübergehende hilfe vom amt?

5 Antworten

Warum hast du denn nur einen 450 € Job,machst du noch etwas anderes ?

Dein Partner steht bei Arbeitslosigkeit nach der Ausbildung erst einmal Arbeitslosengeld ( ALG - 1 ) von der Agentur für Arbeit zu,weil er vor der Arbeitslosigkeit innerhalb von 2 Jahren min.12 Monate ( 360 Tage ) eine Versicherungspflicht nachweisen kann,es wurden also Beiträge in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt.

Dann stünde ihm vom durchschnittlichem Bruttoeinkommen der letzten 12 Monate ( 360 Tage ) vor der Arbeitslosigkeit als Single 60 % an ALG - 1 zu und das dann max.für 12 Monate = 360 Tage,dass wären dann also etwa 60% vom durchschnittlichem Nettoeinkommen der letzten 12 Monate vor der Arbeitslosigkeit.

Sollte sein ALG - 1 und deine 450 € euren Bedarf nach dem SGB - ll ( ALG - 2 oder besser Hartz - lV ) vom Jobcenter nicht decken,dann könntet ihr versuchen vorrangig Wohngeld von der Wohngeldbehörde zu bekommen.

Da könntest du dir aus dem Internet schon einmal einen kostenlosen Rechner für das Wohngeld suchen,da könntest du dann eure dann evtl.monatlichen Einkommen und Miete eingeben,dann siehst du ob und wenn ja was euch dann zustehen könnte.

Hier wäre es dann auch egal wie hoch eure Miete ist.

Würde aber kein Anspruch auf Wohngeld bestehen bzw.ihr könntet euren Bedarf nach dem SGB - ll nicht mit eurem Einkommen + Wohngeld decken,dann bliebe als letzte Möglichkeit nur noch das ALG - 2 vom Jobcenter und da kommt es auf eure KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) an.

Wenn diese nämlich für 2 Personen nicht angemessen wäre,dann würde das Jobcenter diese unangemessene KDU - in der Regel nur für weitere 6 Monate in tatsächlicher Höhe bei der Berechnung des Bedarfs nach dem SGB - ll berücksichtigen.

Ihr würdet dann schriftlich zur Kostensenkung aufgefordert und wenn ihr die Kosten nicht senken könntet bzw.auch nicht wollt,dann müsstet ihr nach dieser Übergangszeit entweder in eine angemessene Wohnung ziehen ( müsste bzw.sollte dann rechtzeitig vorher beim Jobcenter beantragt und bewilligt werden ) oder wenn ihr in der Wohnung bleiben möchtet müsstest ihr den Differenzbetrag von angemessener zu unangemessener KDU - selber zuzahlen.

Was bei euch angemessen wäre kannst du im Internet suchen,gibst du mal ein ,, Harald - Thome - örtliche - Richtlinien " oder ,, angemessene KDU " und dazu den Namen der Stadt in der ihr wohnt.

Wohnt ihr schon länger als 1 Jahr zusammen,dann würdet ihr normalerweise gleich als BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) oder auch Einstandsgemeinschaft angesehen,dass Jobcenter würde also auch alle anrechenbaren Einkommen auf euren gemeinsamen Bedarf anrechnen.

Wenn dein Partner ein Jahr oder länger einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgegangen ist steht ihm ALG 1 (Arbeitslosengeld) zu. Dieses ALG1 hat eine Laufzeit von max. einem Jahr, sollte man innerhalb dieser Zeit keinen neuen Job gefunden haben geht es ins ALG 2 (Harz4).

Wie es auch kommen wird, ihr seid finanziell soweit abgesichert das ihr nicht Angst haben müsst sofort auf der Straße zu landen. Sollte er gekündigt werden erhält er eine schriftliche Mitteilung von seinem Arbeitgeber (die Kündigung) und mit dieser meldet er sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos. So ist er ab dem Tag, an dem das aktuelle Beschäftigungsverhältnis endet über ALG1 abgesichert (Krankenkasse etc.) und dein Partner bekommt jeden Monat sein "Gehalt" über die Agentur. Wie hoch dieses Geld ausfällt wird von Fall zu Fall berechnet, ich glaube aber das es so ungefähr 70% des vorherigen Lohns sein wird.

70% wären in dem fall ohne zusatsschichten und feiertage 1.200 €

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@antoniaBrach

Es könnte auch etwas mehr werden da Schichtzulagen (Nachtschicht, Feiertage etc.) anders mit eingerechnet werden.

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Ich danke für die antwort :)

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Warum hier bei der Tyssenkrupp Pleite nicht der deutsche Staat eingreift ist mir ein Rätsel weil Tyssenkrupp schon immer ein deutsches Unternehmen war. Aber klar anderes ist wichtiger wie beispielsweise Rettungspakete an ausländische Banken oder an Griechenland oder den Flüchtlingen anstatt den eigenen Leuten zu helfen. Aber gut was soll man machen.

Ich kann euch nur raten euch von einem Anwalt der sich in Wirtschaftsthemen auskennt beraten zu lassen oder halt ein Steuerberater oder so. Dieser kann euch genau erklären wie ihr eure miese finanzielle Situation verbessern könnt. Manchmal ist es auch besser wenn man garnicht arbeiten geht weil man im Endeffekt mehr Geld hat und mehr Zuschüsse und Befreiungen. Auch solltet ihr in Erwägung ziehen wenn ihr garkein Geld habt wieder zurück zu euren Eltern zu ziehen. Klar ist ein Leben bei den Eltern nicht super aber ich bin auch 31 und muss dasselbe durchmachen weil einfach kein Geld für eine anständige Bude da ist.

"Manchmal ist es auch besser wenn man garnicht arbeiten geht weil man im
Endeffekt mehr Geld hat und mehr Zuschüsse und Befreiungen."

Ääääääähhhhhhh... nicht wirklich, es sei denn, man hat 12 Kinder!

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