Vorrat für 10 Tage anlegen?

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8 Antworten

Das Ganze wirft mehrere Fragen auf. Die erste: Ist heute wirklich nicht der erste April?!

Andere Fragen wären die nach der Zeitspanne: 10 Tage. Und dann? Wird alles gerichtet?

Die meisten Menschen dürften Lebensmittel inklusive Getränke für 10 Tage im Haus haben, wenn sie in einem größeren Haushalt (nicht Single) leben. Man kauft normalerweise auf Vorrat ein. Bargeld hat man eher nicht so viel zu Hause - davon wurde ja auch lange abgeraten. Ausnahme einige ältere Menschen, die tatsächlich noch große Summen zu Hause lagern. Andere hätten noch nicht mal etwas auf dem Bankkonto, um einen Bargeldvorrat anzulegen (wie groß wäre der eigentlich? 100 €, 500 €, 1000 €?).

Und angenommen, das machen jetzt viele: Wäre das nicht wieder ein Grund, vermehrt Angst vor Einbrechern zu haben? Wo versteckt man den Vorrat dann - an einem Ort oder an mehreren? Meine Oma hatte mehrere solcher Vorräte in der Wohnung und im Keller (bei kleiner Rente) - und am Ende, als sie Probleme mit dem Gedächtnis bekam, mussten die dann gesucht werden und wurde evtl. nicht alle gefunden. Das kann anderen Menschen auch passieren.

Trinken: Hat man wie gesagt als größere Familie/ Mensch mit Haus meist ausreichend im Vorrat.

Essen: Hier wurden m.W. gar keine Listen gegeben. Es müsste ja Essen sein, dass man notfalls ohne Strom essen kann, also Knäckebrot, H-Milch, Haferflocken, Konservenobst fiele mir ein. Oder man geht jetzt noch mal einmachen...

Meines Wissens gibt es Listen für Katastrophengebiete - diese wurden aber in den entsprechenden Artikeln komischerweise nicht veröffentlicht. Die meisten werden viel Vorrat in der Tiefkühltruhe haben. Sollte die Katastrophe einen Stromausfall beinhalten, bringt ihnen das aber auch nichts.

Was man machen kann:

Mineralwasser für 10 Tage kaufen (haben viele bestimmt schon zu Hause, kostet vom Discounter nicht viel, lässt sich einigermaßen platzsparend in Keller, Küche, Bad aufstellen).

Meinetwegen noch einen Karton H-Milch (da Kühlschrank ausfallen könnte) und Haferflocken (günstig, halten lange, machen satt) und ggf. Müslimischungen. Ein paar Obstkonserven kaufen wenn man möchte. Ein paar Kuchen vom Supermarkt (halten sich in der Packung meines Wissens länger als Brot). Knäckebrot. Salzgebäck. Ein paar Flaschen Gemüsesaft (Vitamine). Das sollte pro Kopf dann ca. 30 bis 40 € kosten und beinhaltet größtenteils Lebensmittel, die man sowieso kaufen würde oder lange im Vorrat halten, also auch später noch verbrauchen kann. Man kann auch loslegen und Weihnachtsplätzen und aus dem gleichen Teig ohne Zucker herzhafte Plätzchen mit Oliven, getrockneten Tomaten, getrockneten Kräutern etc. backen und diese ein paar Wochen (?) aufbewahren.

Wie wäre es mit einem Kerzen- und Streichholzvorrat?

Tierfuttervorrat?

Deckenvorrat (falls im Winter die Heizung ausfällt)?

Schon mal einen Toilettenstuhl kaufen (wenn das Wasser ausfällt für 10 Tage....)?!


Man merkt, ich finde diese Panikmache furchtbar!

Es wurden zahlreiche (!) Artikel über ein geändertes Gesetz an einem Tag veröffentlicht, die zu Hamsterkäufen teilweise explizit aufrufen. Ohne einen Grund zu nennen. Ohne explizite Empfehlungslisten (die es meines Wissens konkret gibt für Katastrophengebiete, also Orte, die vor allem durch Naturkatastrophen einige Zeit vom Strom abgeschnitten sein könnten!). Abgesehen von dem Tipps, Wasservorräte anzulegen kam m.W. kein konkreter Tipp, kein Grund, keine Empfehlung, worauf man sich denn genau wie vorbereiten sollte, wie man mit hilflosen Schutzbefohlenen umgehen sollte (Babys, die die Flasche bekommen, Pflegebedürftige, vor allem solche, die allein wohnen, Kranke, Ältere und andere, die überfordert wären, so etwas alleine durchzustehen usw.).

Auch über den Wasservorrat wurde nichts gesagt. Soll es Mineralwasser sein. Man kann wohl auch Wasser in diesen Vorratsbehältern kaufen, die etwa für die Wasserspender z.B. in Supermärkten gedacht sind. Wäre das zum Waschen usw. besser geeignet? Abgesehen von Vorräten, wie sollte man sich im Katastrophenfall (welchem?!) verhalten? Soll/ Kann man sich und seine Angehörigen (s.o.) darauf vorbereiten (um vor allem bei Kindern und ängstlichen Abhängigen, z.B. älteren, pflegebedürftigen Verwandten im Haushalt etc. eine Panik zu verhindern)?

Dafür gibt es keinerlei Anhaltspunkte, Listen, Vorschläge!!!

Von daher nehme ich die Meldung erst mal nicht ernst. Schade für alle, denen jetzt unnötig Angst gemacht wird! Schade für alle, die sich jetzt Sorgen machen, wie sie den Wasservorrat in den Keller bekommen (weil sie vielleicht nicht schwer tragen können und sonst immer nur zwei kleine Flaschen am Tag kaufen).

Eine Vorbereitung für irgendeinen Ernstfall müsste mMn umfassender erfolgen und konkrete Vorschläge an Einkaufs- und Verhaltenslisten für den Ernstfall beinhalten!


PS

Was passiert wohl, wenn jetzt viele heute versuchen, ihr Bankkonto leer zu räumen oder größere Summen abzuheben und zu Hause zu verstecken?

Heute morgen bin ich auf meiner Fahrt an mehreren Supermärkte vorbeigefahren, man sollte meinen, es ist voll wie an einem Samstag vor Ostern. Ich glaube es waren noch weniger Autos dort als zu normalen Zeiten. Die Leute lassen sich nicht mehr veräpfeln. Die erste Antwort finde ich sehr gut speziell zu den Vorräten.

So ein Notvorrat soll für einfache Notfälle vorsorgen, etwa einen Stromausfall oder einen Ausfall der Kommunikationsleitungen oder die Folgen von Unwetter.

Bei Einem Stromausfall funktioniert in der Regel die Wasserversorgung nicht mehr und auch der Verkauf in den Supermärkten.

Bei einem Ausfall der Kommunikationsleitungen funktionieren die Geldautomaten und die Rechnersysteme der Banken nicht, also gibt es kein Bargeld.

Beides ist nicht unrealistisch, und ich habe beides schon in Deutschland erlebt. 2003 wurden in Gütersloh Strommasten umgesägt, das führte zu einem 8 Stunden Stromausfall in der ganzen Region, entsprechend kein Wasser. 2012 brannte bei der Telekom in Siegen ein Verteilerkasten ab, 3 Tage funktionierten in der ganzen Region das Telefonnetz und das Internet nicht mehr.

Ein wenig Vorrat ist sinnvoll, aber Panik ist völlig unangemessen.

Die Medien verheimlichen eine bevorstehende Weltwirtschaftskrise um Panik in der Bevölkerung zu vermeiden sowie Anstürme in den Supermärkten. Die EU wird zerbrechen, Italiens Banken werden Bankrott gehen. China schränkt Außenhandel nach Europa jetzt schon drastisch ein. Spanien hat etliche Millionen an Arbeitslosen. Und und und.

Ab in den nächsten Supermarkt und Vorräte für 3 Monate besorgen. Der nächste Knall kommt schon sehr bald!

So neu ist mir das Ganze nicht . Ich bin in den 50er Jahren aufgewachsen . Da war das ganze auch schon. Es könnte sein , das eine Naturkatastrophe kommt , die Bankautomaten ausfallen oder jetzt aktuell wegen Terror , das Haus nicht mehr verlassen werden soll. Damals hatte jeder Vorräte für 14 Tage im Haus . Es ist vermutlich nur in Vergessenheit geraten

Tasha 22.08.2016, 07:40

Die Frage ist, welche Art Vorräte! Vorräte haben wohl die meisten, allerdings größtenteils Vorräte, die gekocht bzw. erhitzt werden müssen. Oder gar noch in Wasser gekocht (Reis, Kartoffeln, Nudeln), was im Ernstfall bei Stromausfall ja nur wenigen Menschen über Campingkocher oder Grill möglich sein würde. Normale Vorräte bringen da also wenig.

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ninamann1 22.08.2016, 07:49
@Tasha

Früher hatte man Spiritus oder Esbit Kocher im Haus , einen Vorrat an Konserven , die konnte man ja damit erwärmen . Verschiedenes Eingewecktes Gemüse und Obst ,Vitamintabletten ,Toilettenpapier und eine Grundausstattung an Medikamenten und Verband Material und einen kleinen Bestand an Bargeld und ein Transitorradio

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Irgendwelche Panikmacher gehen mal wieder davon aus, dass uns Naturkatastrophen, Terror, Krieg oder die Invasion der kleinen, grünen Männchen bevorstehen.

Bargeld sollst du wohl für den Fall zuhause haben, dass die Bankcomputer zusammenbrechen/ gehackt werden...

GabacGabi7 22.08.2016, 21:46

Welchen Grünen Menschen 🤔😅

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Hallo,

DAS WAR BESTIMMT EIN AMATEURKOMIKER !

Wer hat das gesagt? Der postillon? :D und warum überhaupt?

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