Vorlesungsgeschwindigkeit / Arbeitsaufwand (MATHE) Studium

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2 Antworten

Wenn du einmal einen Einblick in den Ablauf einer Mathematikvorlesung erhalten möchtest, kannst du das auf den Internetseiten der Universität Tübingen (TIMMS) machen. Die zeichnen gesamte Vorlesungen per Video auf und stellen sie ins Netz:

http://timms.uni-tuebingen.de/Browser/Browser01.aspx?path=%2fUniversit%C3%A4t+T%C3%BCbingen%2fMathematisch-Naturwissenschaftliche+Fakult%C3%A4t%2fMathematik%2f

Es finden sich übrigens alle möglichen Fachbereiche mit Videos dort wieder. Zur Orientierung, aber auch zur Nachbereitung bestens geeignet.

Ich hätte mir sowas vor meinem Studium gewünscht, dann wäre meine Wahl des Studiengangs sicherlich anders ausgefallen. ;)

So ein Skript ist meistens für ein Semester konzipiert, also zwischen 3 und 4 Monaten Vorlesungszeit bei etwa 4 Wochenstunden (das variiert immer von Modul zu Modul und von Studiengang zu Studiengang). Wichtig ist eigentlich nicht, wie schnell du dieses Skript liest, denn die Vorlesung orientiert sich meistens an diesem Skript und es ist nicht deine Aufgabe es alleine komplett zu lesen. Für ein Mathestudium ist vor allem deine Affinität zur Mathematik wichtig. Wenn du gerne mit Zahlen hantierst und ein Freund der Logik bist, dann kannst du das mit Sicherheit machen. Wenn du jedoch schon ab und an Schwierigkeiten in der Schule - wo das Niveau natürlich ein paar Etagen tiefer liegt - hast, dann solltest du dir das mit dem Mathestudium 2x überlegen, denn es ist schon ein ganz schöner Brocken.

PS: Eine Vorlesung geht meistens 1,5 Stunden.

Korrekt, jedoch sollte man wirklich versuchen objektiv zu beurteilen, warum man in der Schule möglicherweise nicht gut war. Einige Menschen, finden das, was man in der Schule in Mathe gemacht hat, sau langweilig, sind aber auch nicht so gut, dass sie trotzdem einsen und zweien schreiben, wenn sie nichts tun (so war es bei mir). Schlicht Faulheit und Desinteresse (Fand das warum immer spannender, wie das wie). Manchmal kommt auch noch Lehrpersonal dazu, mit deren Methoden man sich nicht anfreunden kann.

Daher halte ich Interesse als wichtigsten Motivator für ein Studium, auch wenn man keine 15p in Mathe LK hatte. Dies wurde mich auch von diversen Mathelehrern und Dozenten bestätigt.

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@JNash

Ja, das kann ich bestätigen. Für einige Studiengänge, Mathematik, Physik beispielsweise, ist das Interesse sehr wichtig, denn man hält schon einiges an Frustration aus, s.Übungsaufgaben.

[Wer lesen kann ist klar im Vorteil, habe zuerst mit Entsetzen gelesen 2 Stunden und 15 Minuten.]

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