Vorlauf der Fussbodenheizung zu niedrig

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11 Antworten

Für die Vorlauftemperatur ist das Verhältnis zwischen Größe der beheizten Fläche zur Größe des beheizten Zimmers massgebend. In meinem Haus habe ich 37 Grad Vorlauf und erreiche 23 bis 25 Grad Raumtemp. Das hängt auch von der Dämmung der Aussenwände des Hauses und der Fenster ab. Das mit dem Reissen des Estrich stimmt wirklich, kommt aber nur zum Tragen, wenn der Estrich jünger als ein Jahr ist.
Gruß DER ELEKTRIKER

Da spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Raumgröße, Auslegung der Fußbodenheizung, Dichte und Isolierung der Außenwände, Fenster und Türen etc. Wenn der Raum mit 30 Grad Vorlauf nun mal nicht warm genug wird, dann muss eben die Vorlauftemperatur etwas höher eingestellt werden, eventuell reichen ja schon 35 Grad. Dem Estrich schadet das nicht. Und neues Geld für einen Prozess benötigst Du auch nicht, denn der Vermieter wird Dich verklagen, wenn Du die Miete minderst, dann musst Du Dich verteidigen und beantragst erneut Prozesskostenhilfe. Die genaue Höhe und Vorgehensweise zur Mietminderung würde ich mit einem Anwalt oder dem Mieterschutzbund absprechen. generell würde ich dieses Thema beim Mieterschutzbund ansprechen.

Hier findest Du weiter nützliche Tipps:

http://www.wohnung.com/richtig-heizen/

Den Vermieter auffordern den vertragsgemäßen Zustand herzustellen. Zur Not gerichtlich entscheiden lassen und natürlich Miet- minderung androhen und vollziehen.

hallo und danke schön. ich hatte 2 Jahre gekämpft (Anwalt,Gericht), dann kam der Gutachter, das war am 11.02.08.Leider schien an diesem Tag die Sonne(ich wohne im letzte Stock), hatte drei Zeugen, die Anwälte meines Vermieters, der hausmeister,die Vertretung der GeweGe,und natürlich der Gutachter, also 9 Leute. Als alle anwesend waren und der Gutachter sich an die Arbeit machte, ging 3 Minuten später der Vorlauf hoch,(45°) das heißt: Manipulation! Ich war ausser mir vor Wut und sagte das auch, aber das interessierte die "hohen "Leute nicht.Als der Gutachter fertig war und nach einigen Wochen das Gutachten vorlag, war ich die Lügnerin und durfte laut Gericht, die einbehaltenen Mietminderungen (bin noch am abbezahlen)zurückzahlen.Jetzt geht das ganze von vorne los,a ber die Gewege hat ja gewonnen. An wen kann ich mich sonst noch wenden, weiß Du da was? Habe schon überlegt ans Fernsehen (de factor)zu gehen, denn ich halte diese Kälte nicht mehr aus. Einen neuen PKH werde ich für diesen Fall nicht mehr bekommen.

LG

Eve

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@evelyn47

Bei den Medien würde mir nur der Escher vom MDR einfallen, Aber noch ein Hinweis, die Mietminderung kann natürlich wieder greifen und man sollte ein Protokoll zur Bewesiführung anlegen. Das Geld was man einbehält , egal aus welchen Grund sollte man aber immer auf ein extra Konto(Unterkonto) verwahren, dann kann einen nichts passieren, so wie Dir jetzt, wobei mir unbegreiflich ist warum Du nachzahlem musst, den die Minderung erfolgte ja wegen nichtvertragsgemäßen Zustand der Wohnung und hat mit dem Fakt des Vorlaufes nichts zu tun. Evt. hätte eine weitere Instanz entscheiden sollen. Aber dafür wird es in Deienm Fall zu spät sein. Sehr hilfreich ist hier auch eine Rechtschutzversicherung für Wohngebäude also der Mieterrechtschutz, den man bei eingen Gesellschaften auch separat abschließen kann.

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