Vorland Polizei als Beschuldigter

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn die Polizei eine Vorladung schickt, dann ist das mit der "Gewährung rechtlichen Gehörs" gleichzusetzen. Diese hat verfassungsrang und die Nichtgewährung ist ein absolutes Verfahrenshindernis. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man hingeht oder nicht. Jedenfalls ist nach der Vorladung (bei Erwachsenen) ohne weitere Anhörung der Weg für einen Strafbefehl frei.

Ob die Polizei stichhaltige Beweise hat oder nicht, einen Verdacht oder was sonst noch, kann man aus der Ladung alleine nicht schließen. Die Staatsanwaltschaft lädt in der Regel nicht vor. Einer polizeilichen Vorladung (im Strafverfahren) muss man jedenfalls nicht folgen.

Ob du der Vorladung folgst, musst du selber wissen. Wenn die Sachlage klar ist und man nur noch mit dem Beschuldigten reden will, kann man ohne Angst hingehen. Die beste Lösung ist meiner Auffassung nach, dass man hingeht, sich anhört was die Polizei von einem will und dann entscheidet, ob man aussagt oder nicht.

nur mir anwalt hin gehen keine aussage ohne vorher mit dem anwalt gesprochen zu haben jeder hat das recht auf anwaltschaftlichen beistand bei gering verdienern zahlt das gericht - antrag stellen

...bei gering verdienern zahlt das gericht...

jedenfalls keine anwaltliche Beratung vor oder während der polizeilichen Vernehmung.

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Du wirst Beschuldigt. Wenn du nicht hingehst, können sie dich abholen und die Staatsanwalt stellt ne Anzeige. Wer Schelsse baut, kann sich nicht wirklich drücken, die kriegen dich so oder so dazu, zu dem Thema was zu sagen.

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