Vorläufiges Arbeitszeugnis

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6 Antworten

ein Zeugnis darf nicht schlecht sein und dich bei deinem beruflichen Weiterkommen hindern, geh damit zum Anwalt oder vor das Arbeitsgericht, wenn keine gütliche Einigung mit deinem Chef möglich ist....

Jetzt wart doch erst mal ab, bis Du das Zeugnis hast. Du kannst jederzeit ein anderes anfordern, wenn es wirklich schlecht sein sollte.

Zwischenzeugnisse müssen ebenso sorgfältig geprüft werden wie endgültige Zeugnisse!

Die Aussagen und Bewertungen, die in Zwischenzeugnissen enthalten sind bzw. akzeptiert werden, haben unmittelbaren Einfluss auf das Endzeugnis, zumal in den meisten Fällen dazwischen keine große Zeitstrecke liegt.

Anm.: Wenn Du das Zwischenzeugnis nur angefordert hast, um eine Handhabe bei der nächsten Lohnerhöhung zu haben, war die Anforderung ohnehin unberechtigt.

Mein Rat: Wenn Du den Betrieb tatsächlich kurz- oder mittelfristig verlassen willst, und mitbekommen hast, dass das Zwischenzeugnis schlecht ausfallen wird (was im Übrigen von einer schlechten Personalführung zeugt), würde ich in diesem speziellen Fall darauf verzichten, und den Stress mit der Reklamation (oder sogar Klage vor dem Arbeitsgericht) vermeiden!

Für eine gut aufgebaute Bewerbung braucht man i.d.R. kein Zwischenzeugnis.

Du kannst ein anderes Zeugnis anfordern , wenn du wirklich besser bist als darin beschrieben

Habe heute mein Zwischenzeugnis bekommen, hier der genaue Wortlaut:

....Zu seinen Aufgabengebiet gehören:

  • die allgemeine Metallbearbeitung wie sägen, bohren, stanzen und schneiden.

  • die Blechbearbeitung.

  • das Programmieren und drehen von Drehteilen.

Die ihn übertragenen Aufgaben erledigt Herr xxx zu unserer Zufriedenheit.

Sein Verhalten zu den Mitarbeitern und Vorgesetzten ist einwandfrei.

Wir stellen dieses vorläufige Zeugnis auf Wunsch von Herrn xxx aus.

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