vorläufige Festnahme

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6 Antworten

Die Frage ist, ob Du in dem Zusammenhang überhaupt ein Hausverbot aussprechen kannst. Du teilst das Nutzungsrecht mit den Mitbewohnern und ein einseitig ausgesprochens Verbot würde in die Rechte aller eingreifen. Solange sich nicht alle einig sind, wird sich auch ein Verbot nicht durchsetzen lassen.

Solange es keine anderen Gründe gibt (Sachbeschädigung z. B.), wäre ich daher mit einer "vorläufigen Festnahme" sehr zurückhaltend, stellt es sich im Nachhinein heraus, die vermeintlich gerechtigtfertige Festnahme, war Freiheitsberaubung ...

Das Festhalten oder Einsperren ist, dann leider nicht erlaubt. Solange er die Mieterin wirklich besucht, wirst Du da leider weder ein Hausverbot noch eine Festnahme erteilen können. Ein Mieter und Untermieter darf jederzeit seinen eigenen Besuch empfangen.

Ein Festhalten der Person wäre nicht erlaubt, aber würde auch keinen Erfolg bringen. Dein Verbot ist einfach unwirksam und damit auch kein Hausfriedensbruch begangen worden.

Informiere Dich einfach mal direkt bei der Polizei, was Du gegen diesen nervenden Vertreter tun kannst. Und sprich einfach mal freundlich mit der Untermieterin, ob sie den Herren in Zukunft, wenn er wirklich bei Ihr zu Besuch kommen sollte, sie den Herren bitte zur Haustür und nicht nur zur Wohnungstür begleitet. Wenn sie dann entsprechend keinen Besuch erhält, den Mann direkt auch wieder aufzufordern, das Haus zu verlassen. SIE hätte die Möglichkeit zur Anzeige.

Wenn Du die Möglichkeit hast, kontrolliere vor dem Öffnen der Tür, ob er es ist. Und wenn die Polizei eine Möglichkeit sieht, rufe sie dann direkt, ohne die Tür zu öffnen (Du sitzt z.B. momentan auf dem Klo). Wenn die dann da sind, schildere den Herren einfach nochmal. Und hoffe, dass diese einen Platzverweis erteilen können.

Ich würde sagen das man ihn deswegen nicht festnehmen darf! Ist unverhältnismäßig, ich würde mich dazu nicht hinreißen lassen! Wenn er mit einem Pflasterstein "klingeln" würde, wäre das etwas anderes ;-)... Anzeigen kannst du ihn ja, ob es was bringt ist eine andere Sache.

das ist schwierig, denn du darfst in diesem fall keine hand an die person anlegen, ohne in den bereich einer körperverletzung zu kommen, da eine gewaltanwendung ein unverhältnismäßige maßnahme.

Erstens ist ein Festhalten erlaubt, aber wenn er sich wehren würde, dürfte ich keine Gewalt anwenden. Ich muss die Person mit einfachen Mitteln am Gehen hindern müssen, ohne ihn gewaltsam festzuhalten.

Die Hand oder das Handgelenk festzuhalten ist aber keine gewaltsame Handlung. Ich darf ihn aber z.B. nicht in die Wohnung "locken" und dann daran hindern, die Wohnung verlassen zu wollen. Das wäre dann eine Freiheitsberaubung.

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Man kann. So unverschämt wie der ist, Ich würde aber eher die Mieterin anweisen, nicht mehr zu öffnen, wenn der klingelt. Oder hat sie ihn bestellt, weil sie Nahrungsergänzugsmittel will?Kann ja auch sein. Frag mal bei der Polizei, wie du das Problem lösen kannst. Die können dir jede Menge legale Tricks geben.

Ist er gemeingefährlich? Wenn ja dürftest du das.

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