Vorladung wegen Schwarzfahren. Anwesendheit pflicht?

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4 Antworten

Sie hat das RECHT, nicht die PFLICHT eine Aussage bei der Polizei zu machen. Wenn sie davon keinen Gebrauch macht, erläßt die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl, gegen den sie dann Widerspruch einlagen kann. Es macht als keinen großen Unterschied, ob sie zur Polizei geht oder nicht. Falls sie eine gute Ausrede hat, sollte sie diese der Polizei mitteilen. Falls nicht wäre es höflich, den Termin wenigstens abzusagen.

die staatsanwaltschaft erlässt einen strafbefehl, gegen den man widerspruch einlegen kann? welches kasperletheater war das doch gleich??

ich gehe davon aus, dass du meinst, dass evtl. geklagt wird.

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@huibu01

Das scheint das Kasperletheater vom Polizeistaat zu sein.

Eventuell beantragt die Staatsanwaltschaft den Erlass eines Strafbefehls. Vielleicht klagt sie auch an. Vielleicht stellt sie aber auch das Verfahren ein.

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Nein es ist nicht Pflicht. Welche Strafe einen erwartet, lässt sich so nicht sagen. Hängt von Alter, Vorstrafen, Einkommen, Reife etc. ab.

es ist keine pflicht, rein freiwillig. nur einer vorladung zum gericht oder staatsanwalt musst man nachkommen.

die strafe richtet sich nach den vorstrafen, dem alter, der reife und der einsicht des angeklagten.

ist dieser nicht vorbestraft, reif vom geistlichen wesen her und gibt die taten zu, dann ist mit einer geldstrafe zu rechnen.

wenn der täter erst 15 sein sollte, gibt es ca. 150 sozialstunden und eine verwarnung. kann auch eine woche jugendarrest und 60 sozialstunden geben oder so ähnlich.

wenn man natürlich bis zur verhandlung die schulden (zum großteil) bezahlt hat und dies dem gericht nachweist, dann wird das verfahren eingestellt oder man bekommt eine äusserst milde strafe.

nö, da muß sie nicht hin, aber mit einigen sozialstunden wird sie rechnen können, nachdem sie vor gericht stand.

da muß sie allerdings hin oder wird mit tatütata abgeholt.

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