Vorladung beim Zollamt wegen Verdachts Solzialbetrug?

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2 Antworten

Das tut mir leid zu hören. Mit dem Zoll ist nicht zu spaßen - das weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung. Ich kannte nämlich früher jemanden, der der Scheinselbständigkeit bezichtigt wurde. Da waren die aber nicht so nett und haben einen Brief geschickt - da kamen gleich mal 5 Mann morgens um 7:30 Uhr.

Also: geh hin und rede ganz normal mit denen, das kann ich Dir nur anempfehlen. du warst in einer Ausnahmesituation, und ich hoffe, Du triffst auf einen verständnisvollen Beamten, der sich mit deiner Lage auseinandersetzt. Wenn die was Schlimmes von dir wollten, hätten die meiner Meinung nach nicht nur einen Brief geschrieben. Da schicken die jemanden vorbei. Kannst mir glauben. 

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Kommentar von voidx567
02.03.2017, 11:45

Vielen Dank für die netten Worte....ich hoffe auch wirklich das mir so einer dort begegnet. In dem Schreiben steht leider auch das man einen Rechtsbeistand mitnehmen kann. Nicht das ich vor einem Tribunal versucht werde aus der Reserve gelockt zu werden :/

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Dies ist kein juristensicherer Rat, aber Du solltest auf jeden Fall offen zu dem Vergehen stehen. Stelle glaubhaft dar, daß Du Dir keiner Schuld bewußt warst und die Umstände Dich davon abgelenkt haben.

So kannst Du Sanktionen vielleicht auf eine Geldbuße abschwächen. Ich hatte bei ALG I mal einen Nebenjob und wußte nicht daß ich das angeben muß. Kostete mich damals eine A4 Seite schriftliche Stellungnahme und 200 Euro.

Grundsätzlich mußt Du solche Dinge schriftlich machen. Dazu reicht schon eine Mail an den Berater. Wenn man einmal sieht wie pünktlich im Jobcenter Arbeitszeiten und Zigarettenpausen begonnen werden, erkennt man eigentlich daß nur Schriftliches Bestand haben kann ;-)

Deine Einsicht ist ja schon da und wir wissen, daß jedes Einkommen anrechnungspflichtig ist. Eventuell kannst Du Dich noch darauf berufen daß man Dir mitgeteilt hat, daß Du das ALG II nicht sofort zurückzahlen mußt. Diese Leistung wird ja im Voraus bezahlt und es kann mitunter ein Jahr dauern, bis man die angekündigte Aufforderung zur Rückzahlung vom Jobcenter erhält.

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Kommentar von voidx567
02.03.2017, 11:43

Danke für die nette Antwort. Ich bin ehrlich und ich kenne auch die damit verbundenen Pflichten. In dem Sinne bin ich ja "schuldig". Nur es war nun mal kein Vorsatz in meinem Handeln....Ich habe nur gelesen das man mit Ehrlichkeit oft in eine falsche Schublade gesteckt und dies juristisch anders gedeutet werden kann. :/

Vielen Dank erst einmal 

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