Vorladung als Beschuldigter ist keine Gerichtsverhandlung oder?

5 Antworten

Wenn es eine polizeiliche Vorladung ist, besteht keine Pflicht, dorthin zu gehen (obwohl ich es persönlich immer empfehlen würde, alles andere macht einen miesen Eindruck!). Raten würde ich auch, einen Anwalt vorher aufzusuchen. 

Wenn es eine gerichtliche Vorladung ist (vom Richter oder der Amts- / Staatsanwaltschaft), musst du hingehen!

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Ich wollte sowieso hingehen

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@problemkind4242

... und nein, es ist keine Gerichtsverhandlung. Die gibt es erst, wenn ein (Straf)Verfahren eröffnet wird.

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@koggelopp

Das Nichterscheinen bei der Vorladung darf einem nicht als Nachteil ausgelegt werden.

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Du sprichst ja sicherlich von einer schriftlichen Vorladung. Dann ist nämlich (von Rechts wegen - um keine Verfahrensfehler zu machen) genau beschrieben, worum es geht, ob es z.B. eine Befragung auf der Polizei zu Sachverhalt XYZ ist, welche Rechte und Pflichten man hat, usw.

Wo kommt den der Brief her ? Von der Polizei oder vom Gericht ?

Das steht ganz oben.

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LKA

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@problemkind4242

Wie alt ist denn das Problemkind? Oder anders gefragt, kann das Problemkind lesen und verstehen was auf Dokumenten geschrieben steht?

Irgendwo steht garantiert genauer beschrieben welche Rechte du hast und wenn nötig, was du tun musst.

Es wird also darauf zu lesen sein, ob du dort erscheinen musst, und falls du dann doch nicht erscheinst was dann geschehen wird.
Es muss aber auch darauf stehen, welche Rechte du hast, also wie du dich sinngemäß wehren kannst.

Ich hätte schnell raus was ich tun müsste, bzw nicht. Ich könnte dort auch geschickter als du agieren.

LKA bedeutet Landeskriminalamt. Das ist also nicht die Polizei um die Ecke, das ist eine sinngemäß höhere Polizeibehörde.

Falls du dort hin musst, gehe hin. Stelle als erstes die Frage, ob das Verfahren einen Anwalt vorschreibt. Wenn ja, sagst du denen ohne Anwalt sagst du nichts. Ist ein Anwalt nicht vorgeschrieben fragst du nach deinen Rechten! Sie müssen dich über deine Rechte informieren.

Okay, das nützt natürlich nur dann etwas, wenn du geistig gut drauf bist, die Zusammenhänge verstehen kannst.
Sofern kein Anwalt vorgeschrieben ist, kannst du trotzdem eine Person mit nehmen, die deine Rechte vertritt. Das sollte jemand sein, der sich nicht gleich sinngemäß in die Hose macht, sondern ruhig und besonnen bleiben kann, gute sinnvolle Fragen stellen und dann kombinieren kann.

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