Vorkaufsrecht Doppelhaushälfte

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5 Antworten

Ich denke, es ist nachvollziehbar, daß der Vermieter zum echten Verkehrswert verkaufen möchte. Sein Problem ist offenbar, daß er keine Ahnung hat was er für das Haus bekommen kann und deshalb das Haus öffentlich anbieten will.

Selbst für ein "echtes" Vorkaufsrecht wäre es schließlich erforderlich erst einmal mit einem anderen Kaufinteressenten eine konkrete Vereinbarung zu treffen bevor der Vorkaufsberechtigte an dessen Stelle in den Vertrag eintreten kann.

Entweder ihr könnt vereinbaren, daß das Haus begutachtet wird und ihr es dann zum Schätzwert übernehmt oder ihr müsst euch das Treiben eine Weile ansehen. Ihr habt den Preis ja ein Stück weit selbst in der Hand. Das ist Pokern mit hohen Einsätzen.

Ich würde nämlich bei keiner Besichtigung die Gelegenheit auslassen den Interessenten in einem unbeobachten Moment zu erklären, daß ihr 12 Monate Kündigungsfrist habt und ihr euch natürlich gegen jede Kündigung zur Wehr setzen werdet. Das kann über die Instanzen leicht 2-3 Jahre dauern. Die meisten Interessenten werden gleich wieder abspringen.

Aber nicht übertreiben, schließlich wollt ihr mit dem Vermieter ins Geschäft kommen.

Irgendwann ist der richtige Punkt gekommen, an dem ihr dem Vermieter ein detailiertes Angebot machen solltet. Wie sich der Angebotspreis mitsamt Verhandlungen entwickelt, bekommt ihr mit spitzen Ohren bestimmt mit.

Unser alter Vermieter und Makler hat es mit den Besichtungsterminen wegen dem Hausverkauf übertrieben. Wir haben an einem Tag 3 Interessenten rein gelassen um meine Wohnung zu zeigen, ein paar wollte das ganze Haus kaufen insgesamt 4 Wohnungen und neben an ein Leerstehendes Haus.

Das junge Paar gefiel uns gut, es sollten noch einige Termine für Besichtigungen gemacht werden, auch zum Teil innerhalb von 2 Tagen, da ich keine Lust hatte dauert meine Wohnung auf zuräumen, und zu putzen (es war Winter)

Habe ich dem Vermieter und Makler ein Fax geschickt. Ab sofort wir jede Besichtigung dokumentiert das ich Interessenten mit Nahmen in eine Liste eintragen werde, und mir den Personalausweis bzw. Pass vorlegen müssen, schließlich möchte ich wiesen mit wen ich in meine Wohnung lasse . Die liste war als Absicherung nötig, da mir vom alten Vermieter vorgeworfen wurde ich wolle den Hausverkauf verhindern, wollte mich verklagen Kein weiterer Besuch mehr. Und das Haus wurde an da junge Paar verkauf, die mittlerweile in das leere Haus eingezogen sind.

Ich sah halt nicht ein das der Vermieter auf „meine Kosten“ um nur den Preis weiter hochzutreiben !

Soweit ich weis müsst Ihr keinen rein lassen und Ihr könntet es ja so begründen das Euer Vermieter viel Zeit und Geld Spart, wenn er keine Ausschreibung macht. Andererseits möchte er natürlich zum besten Preis verkaufen und das kann er nur an Unwissende, die nichts vom Rohrbruch in der Küche wissen oder dem ständigen Wasser im Keller.

Quatsch, natürlich muß man als Mieter Besichtigungstermine für Kaufinteressenten dulden. Aber sie müssen in einem zumutbaren Rahmen bleiben.

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bei der ausschreibung ein angebot abgeben

warum muss eine Ausschreibung gemacht werden?

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