Vorkaufsrecht des Partners für das gemeinsame EFH (bei Trennung)

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der Verkehrwert ist durch einen neutralen Sachverständigen/Gutachter zu bestimmen und aufgrund dieses Verkehrswertes wird die Bankschuld abgerechnet, der Rest halbiert und das ist dann Dein auszuzahlender Anteil.

Heißt das also, dass wenn ein potentieller Käufer (Dritter) kommt und uns 300.000 für das Haus geben würde (weil es ihm persönlich so viel wert wäre), das noch lange nicht bedeutet, dass dieser Betrag auch dem Verkehrswert entspricht? Nach Gebot von dem Käufer müsste ich zuerst noch einen Sachverständigen heranziehen, der - unter Umständen - einen geringeren Verkehrswert festlegt? Wie gemein :-(

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@Eva36

wenn ein zahlungskräftiger Dritter mehr bietet als der Ex ist das höhere Gebot natürlich automatisch der Verkehrswert und der Dritte (nicht Dein Ex) bestimmt den Endpreis, dann muß der Ex halt mehr bieten - ist genau so wie bei einer Versteigerung.

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Heißt das also, dass wenn ein potentieller Käufer (Dritter) kommt und uns 300.000 für das Haus geben würde (weil es ihm persönlich so viel wert wäre), das noch lange nicht bedeutet, dass dieser Betrag auch dem Verkehrswert entspricht? Nach Gebot von dem Käufer müsste ich zuerst noch einen Sachverständigen heranziehen, der - unter Umständen - einen geringeren Verkehrswert festlegt? Wie gemein :-(

  • ich versteh das so:
  • mit dem DRITTEN ist der gemeint, der das haus kaufen würde, wenn es verkauft wird. und nur in diesem fall (also beim verkauf) habt ihr beide jeweils das vorkaufsrecht ... ergo: jeder von euch kann seine hälfte verkaufen. keiner von euch beiden kan seine hälfte verkaufen ohne, dass der jeweils andere nicht die möglichkeit hat, diese hälfte zu dem preis zu erwerben, welchen ein käufer bezahlen würde

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