Vorkaufsrecht auf Firmenfahrzeug

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4 Antworten

Es gibt für diesen Fall kein automatisches Vorkaufsrecht. Das müsste vertraglich vereinbart worden sein - im Arbeitsvertrag oder separat. Wenn in dieser Vereinbarung nichts zur Preisermittlung steht, hat sie sicher keinen Anspruch auf einen bestimmten Preis. Sie muss den Wagen ja nicht kaufen. Nur wenn sie tatsächlich ein verbrieftes Vorkaufsrecht hat und die Firma den Wagen anderweitig billiger verkauft, hätte sie Anspruch darauf auf den Wagen zu diesem günstigeren Preis zu bekommen und könnte daraus evtl. einen Schadensersatz ableiten.

Ist deiner Kollegin langweilig? Ein Vorkaufsrecht bedeutet doch nicht auch gleich, dass man das Auto oder etwas anderes (z.B. Immobilie) kaufen muss.

Ansonsten ist es doch ok, der Gutachter hat den Wagen bewertet und den Preis festgemacht. Niemand hat etwas zu verschenken und so ist wohl klar, dass die Firma auch den derzeitigen Wert haben will, möchte die Kollegin das nicht bezahlen, kann sie sich ein Auto auch woanders kaufen.

Gegen was will sie also rechtlich vorgehen? Das der Gutachter seine Arbeit gemacht hat oder das die Firma wirtschaftlich arbeitet? Beides dürfte wohl recht eng bis erfolglos ausgehen.

Hallo und danke für die Antwort,

Langweilig ist ihr wohl nicht,sie ist halt etwas schwierig. Ich bin auch der Meinung,das sie es zu dem ermittelten Wert kaufen kann aber eben nicht muss.SIe möchte es "fast geschenkt " haben.Ich will nur vermeiden das sie sich zum deppen macht und da ich es nicht genau wusste,wie sowas läuft,dachte ich,ich frage Euch Experten ;-)

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ich denke mal, nachdem der Wagen der Firma gehört, kann sie ihn verkaufen, an wen sie will. Und den Preis des Gutachtens bekäme sie von jemand anderem ja auch, also möchte sie den gleichen Preis von der Arbeitnehmerin - Auf der anderen Seite finde ich es auch nicht ganz in Ordnung, denn wenn die Arbeitnehmerin den Wagen ja pfleglich behandelt hat, ist er jetzt ja mehr wert und das wird ihr jetzt zum Nachteil ausgelegt. Aber für die Firma ist dies nun mal ein festgeschriebender Wertgegenstand und die Fa. will ja keinen Verlust machen - ihr ist es egal, wer den Wagen kauft. Aber man sollte sich halt auf einen zeigmeäßen Preis einigen und nicht die AN dafür bestrafen, daß durch ihre gute Pflege der Wagen jetzt z. B. mehr Wert ist, als normal üblich - aber verpflichtet ist die Fa. dazu sicherlich nicht.

Ihr seid alle sehr schnell,wahnsinn ;-))

Ja es geht darum,das sollte Sie das Auto nicht nehmen,ihre nachfolgerin das Auto gestellt bekommt.Als sie das erfahren hat,drohte sie mit Anwalt ect.

Ich kann die enttäuschung ja verstehen,aber dachte mir gleich,das in diesem fall rechtlich nichts zu machen ist.

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