vorhandener Terrasse zu großer Holzterrasse erweitern

 - (Garten, bauen, Holz)

10 Antworten

Die Lösung mit den Pflanzsteinen würde ich auch wählen - ob die allerdings dann gleich mit Beton ausgefüllt werden müssen, ist für mich ziemlich fraglich; auffüllen mit Kies sollte eigentlich ausreichend sein. Wenn ich schon mit Beton ausfülle, dann lieber gleich Hohlblocksteine nehmen und im Fundament verankerte Eisen zur Verstärkung einlegen. Dahinter mit grobem Kies auffüllen und dann die ganze Fläche (auch auf die bestehenden Platten - falls das von der Höhe her geht) mit Split überdecken und dort hinein Stein- oder Kunststeinfliesen lose verlegen, so dass die Fliesen bei evtl. Senkungen neu verlegt werden können. Holz würde ich nicht nehmen - aufgrund meiner Erfahrungen braucht das zuviel Unterhalt und hält dennoch nicht übermässig lange.

Hi, mit Beton ausfüllen, damit sie sich nicht mit Feuchte füllen können. Dann platzen sie nämlich beim ersten starken Frost....Außerdem verleiht das Stabilität. Noch besser ist es, wenn man in das Fundament Eisen einbringt, die nach oben in die Pflanzsteine auslaufen...

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@horbach

Hallo Horbach, wenn das zutreffen würde, so müsste mein Garten voller Pflanzsteintrümmer liegen. Meine sind nämlich alle mit Erde gefüllt und waren - spätestens kürzlich - alle sehr starkem Frost ausgesetzt. Ziemlich sicher ist, dass das Wasser in den Pflanzsteinen nicht als ein kompakter Eisklumpen gefriert, was dann wirklich eine Sprengwirkung hätte, sondern dass sich ein Erde-Wassergemisch bildet, welches selbst komprimierbar ist und deshalb einen Pflanzstein nicht sprengt. Ähnliches passiert ja, wenn ich ein Stück Holz in einen Brunnen lege, was dann verhindert, dass der Brunnen vom Eis gesprengt wird, weil das Holz komprimiert wird. Natürlich sind mit Eisenbeton gefüllte Pflanzsteine als Mauer stabiler, aber die Lösung dürfte auch wesentlich teurer sein, als eine reine Betonwand oder eine Wand aus betongefüllten und eisenbewehrten Betonfüllsteinen. Übrigens hat ein Nachbar eine über 2 m hohe Mauer aus Pflanzsteinen, die mit Erde gefüllt sind, die in den vergangenen 5 Jahren keinerlei Frostschäden erlitt. Übrigens gäbe es auch die Möglichkeit mit vorgefertigen L-formigen Betonelementen eine Mauer zu bilden, was aber auch nicht gerade billig ist, eine gute Standfläche erfordert und kein allzugutes Auflager für den Boden darstellt. So wie ich das Problem verstanden habe, geht es nicht nur um eine stabile, sondern auch um eine kostengünstige Lösung. Und wie immer im Bauwesen gibt es da die verschiedensten Lösungen, die z.T. auch geschildert wurden...

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Hi, Freunde von uns hatten fast das gleiche Problem. Als erstes wirst du - wenns dauerhaft werden soll und auch noch gut aussieht - alles abreissen müssen. Unsere Freunde haben im Baumarkt - weil sie es selber machen wollten - diese Pflanzsteine gekauft, da wo die Umrandung der neuen Terasse hinsoll ist einen halben Meter ausgegraben (Fundament) und mit Beton ausgegossen. Darauf haben sie die Pflanzsteine gesetzt und diese wiederum mit Beton ausgegossen. Mit dem Bauschutt aufgefüllt und festgestampft. Nun haben sie eine stabile Lattung aufgelegt. An den Wänden gut verschraubt, bei den Pflanzsteinen haben sie im hinteren Bereich den Platz für die Lattung ausgeflext, so das man später nix mehr davon gesehen hat. Im vorderen Bereich war ja der Pflanzstein..Hm, ich hoffe, das war verständlich...Der Pflanzstein ist ja innen hohl und der hintere Stein wurde etwas ausgeflext, damit die Lattung sich da drauf gelegt hat. Dann haben sie die Holzbohlen darauf gelegt. Mit ein bisschen Platz zwischen den einzelnen Bohlen, damit der Schmutz da verschwinden kann - unter den Bohlen ist ja trotz Bauschutt noch eine ganze Menge Platz. Jedes Jahr streichen - sonst hast du nicht lange Freude an den Bohlen...viel Spass. Ach ja, eine Treppe aus diesen Pflanzsteinen haben sie auch gemacht und einige begrünt....

 - (Garten, bauen, Holz)

Punktfundamente mit Kantholzunterbau und Douglasiendielen verwenden. Bloss keine sogenannten Holzfliesen.

Mit Bahnschwellen im Bereich der Pfähle eine Mauer aufbauen, (Beim Baustoffhändler nachfragen) den Rest verfüllen, Kanthölzer auf dem Boden verschrauben (Teerpappenstreifen auflegen um eine Feuchtigkeitssperre zu haben) und Holzdielen verschrauben. Aber bitte haltbares und Imprägniertes Holz verwenden. So hast Du eine preiswerte und sichere Art die Veranda zu verlängern und hast auch noch die Möglichkeit ein Geländer ohne großen Aufwand anzubringen.

Bahnschwellen dürfen in der Schweiz seit Jahren nicht mehr verwendet werden, weil sie scheinbar so giftig sind, dass das Gift sogar beim Draufsitzen in den Körper eindringen kann. Sie sind deshalb gar nicht mehr erhältlich und das Entsorgen bereitet einige Probleme. Ich nehme an, dass dies wohl europaweit Gültigkeit hat. Schade, das war ein preisgünstiges und ziemlich haltbares (wohl wegen des Gifts) Baumaterial...

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@schaerschweiz

Mittlerweile werden auch von der Deutschen Bahn keine Schwellen mehr mit giftiger Teerimprägnierung verwendet. Alternativ kannst Du dir ja alte Balken aus Abrisshäusern besorgen, bekommt man bei Selbstabholung sehr günstig, u.U. sogar kostenlos.

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um es vernünftig zu machen würde ich die Natursteine rausnehmen,das alte Fundament oder Einlegemörtel raushacken,mir eine Schalung bauen um das Gefälle auszugleichen...den Schutt ins Loch kippen..Beton drüber und jut..dadurch hast du eine ebene Fläche und einen vernünftigen Abschluss,dann Hartgummistreifen unter die Lagerhölzer legen,damit sie nicht ständig im feuchten liegen..wenn das fertig ist Bretterbelag drauf und gut..nimm Lärche...die gibts auch mit verschiedenen Einfräsungen(Muster)dann die Natursteine an die Vorderseiten gemörtelt zum schick aussehn;)

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