vorhandener Terrasse zu großer Holzterrasse erweitern

Aktueller Zustand der Terrasse - (Garten, bauen, Holz)

11 Antworten

Die Lösung mit den Pflanzsteinen würde ich auch wählen - ob die allerdings dann gleich mit Beton ausgefüllt werden müssen, ist für mich ziemlich fraglich; auffüllen mit Kies sollte eigentlich ausreichend sein. Wenn ich schon mit Beton ausfülle, dann lieber gleich Hohlblocksteine nehmen und im Fundament verankerte Eisen zur Verstärkung einlegen. Dahinter mit grobem Kies auffüllen und dann die ganze Fläche (auch auf die bestehenden Platten - falls das von der Höhe her geht) mit Split überdecken und dort hinein Stein- oder Kunststeinfliesen lose verlegen, so dass die Fliesen bei evtl. Senkungen neu verlegt werden können. Holz würde ich nicht nehmen - aufgrund meiner Erfahrungen braucht das zuviel Unterhalt und hält dennoch nicht übermässig lange.

Hi, mit Beton ausfüllen, damit sie sich nicht mit Feuchte füllen können. Dann platzen sie nämlich beim ersten starken Frost....Außerdem verleiht das Stabilität. Noch besser ist es, wenn man in das Fundament Eisen einbringt, die nach oben in die Pflanzsteine auslaufen...

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@horbach

Hallo Horbach, wenn das zutreffen würde, so müsste mein Garten voller Pflanzsteintrümmer liegen. Meine sind nämlich alle mit Erde gefüllt und waren - spätestens kürzlich - alle sehr starkem Frost ausgesetzt. Ziemlich sicher ist, dass das Wasser in den Pflanzsteinen nicht als ein kompakter Eisklumpen gefriert, was dann wirklich eine Sprengwirkung hätte, sondern dass sich ein Erde-Wassergemisch bildet, welches selbst komprimierbar ist und deshalb einen Pflanzstein nicht sprengt. Ähnliches passiert ja, wenn ich ein Stück Holz in einen Brunnen lege, was dann verhindert, dass der Brunnen vom Eis gesprengt wird, weil das Holz komprimiert wird. Natürlich sind mit Eisenbeton gefüllte Pflanzsteine als Mauer stabiler, aber die Lösung dürfte auch wesentlich teurer sein, als eine reine Betonwand oder eine Wand aus betongefüllten und eisenbewehrten Betonfüllsteinen. Übrigens hat ein Nachbar eine über 2 m hohe Mauer aus Pflanzsteinen, die mit Erde gefüllt sind, die in den vergangenen 5 Jahren keinerlei Frostschäden erlitt. Übrigens gäbe es auch die Möglichkeit mit vorgefertigen L-formigen Betonelementen eine Mauer zu bilden, was aber auch nicht gerade billig ist, eine gute Standfläche erfordert und kein allzugutes Auflager für den Boden darstellt. So wie ich das Problem verstanden habe, geht es nicht nur um eine stabile, sondern auch um eine kostengünstige Lösung. Und wie immer im Bauwesen gibt es da die verschiedensten Lösungen, die z.T. auch geschildert wurden...

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Mit Bahnschwellen im Bereich der Pfähle eine Mauer aufbauen, (Beim Baustoffhändler nachfragen) den Rest verfüllen, Kanthölzer auf dem Boden verschrauben (Teerpappenstreifen auflegen um eine Feuchtigkeitssperre zu haben) und Holzdielen verschrauben. Aber bitte haltbares und Imprägniertes Holz verwenden. So hast Du eine preiswerte und sichere Art die Veranda zu verlängern und hast auch noch die Möglichkeit ein Geländer ohne großen Aufwand anzubringen.

Bahnschwellen dürfen in der Schweiz seit Jahren nicht mehr verwendet werden, weil sie scheinbar so giftig sind, dass das Gift sogar beim Draufsitzen in den Körper eindringen kann. Sie sind deshalb gar nicht mehr erhältlich und das Entsorgen bereitet einige Probleme. Ich nehme an, dass dies wohl europaweit Gültigkeit hat. Schade, das war ein preisgünstiges und ziemlich haltbares (wohl wegen des Gifts) Baumaterial...

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@schaerschweiz

Mittlerweile werden auch von der Deutschen Bahn keine Schwellen mehr mit giftiger Teerimprägnierung verwendet. Alternativ kannst Du dir ja alte Balken aus Abrisshäusern besorgen, bekommt man bei Selbstabholung sehr günstig, u.U. sogar kostenlos.

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Also eines musst du als Grund-Annahme setzen: mit deinen Palisaden-Pfählen und der Erde kannst du nichts anfangen für die Erweiterung - die müssen weg! Denn die sind nicht stabil jetzt fällt es dir nicht auf, aber es senkt sich und arbeitet je nach Witterung. ich greif mal deine Vorschläge auf:

1) darauf wirds hinauslaufen!

2) geht nicht wie beschrieben! 3)

a. geht gar nicht - hält nicht sondern das Holz wird sich innerhalb weniger Wochen verziehen

b) geht gar nicht - der Druck auf die Wände ist viel zu hoch

c) ja !! aber eine Voll-Beton-Wand zu gießen ist zu teuer und zu viel Aufwand und sieht auch nicht gut aus.

Also einige Möglichkeiten: Dort wo die Palisaden stehen muss tatsächlich etwas hin um den Hang abzustützen – ist unumgänglich:

Das kann

a) als hohe Wand sein

b) besser aussehen und noch stabiler wäre als steile Treppe mit 4 Stufen- so auf 120 cm komprimiert (steil) Moment ich verrat dir gleich wie umzusetzen.

Also du kannst es aus BEtonsteinen mauern, wird aber sehr teuer! Ich würd mir große Feldsteine besorgen.

ODer kannst dir beim Förster ein paar Baumstämme besorgen und mit minibagger einsetzen lassen - das kann sehr gut aussehen!

Dann musst du es natürlich auffüllen -Erde verdichten geht, birgt aber immer das risiko, dass es sich setzt -dann sind deine holzdielen kaputt. von einem containerdienst würde ich mir also billiges abbruchmaterial anfahren lassen und verfüllen.

Viel Erfolg!

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@findesciecle

mit den feldsteinen ist es sehr günstig und sieht schick aus..diese variante ist gut,aber den förster fragen wegen baumstämmen ist aus meiner sicht unsinn..da dieser dir sicher nur Nadelholz andreht,und das einfach zu schnell modert...wenn dann schon rubinie oder was vergleichbar langlebiges..was dann wieder eine preisfrage ist..ich denke einfach vom kostenfaktor ist eine aufschüttung mit schutt und ein Betonmantel einfach optimal..das ist doch alles keine große fläche..schutt bekommt man immer irgendwo und der beton..tja der sack(fertigmischung) liegt so bei 2€..wenn man davon dreißig nimmt kostet dasnicht mehr als 60 NF-steine...der vorteil an dieser variante ist eben auch gleichzeitig das man ein dauerhaft/stabiles/flächiges auflager bekommt...und was den endbelag angeht,man könnte bankirai nehmen..is aber sehr teuer..lärche ist langlebig und kostet weniger..nich nichts,aber dafür is es ja auch was gutes..man sollte dann aber auch damit leben können das es ausgraut...für statik und lebenserwartung eines lärchbrettes spielt das aber keine rolle... und eine treppe einbauen ist auch nichtsehr sinnvoll,wenn schon eine existiert(wenn ich das richtig sehe) naja ..aber mit den feldsteinen is schon ne schicke sache..

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@Holzharry

oh.. da is doch keine Treppe,also wäre das auch eine option(gruß an findesc.);)ich und meine Heuaugen..manmanman^^

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@Holzharry

Stimmt - hast recht Beton ist nicht sooo teuer und man kann praktischerweise FErtigbeton anfahren lassen und mit dem Rüssel einfüllen lassen- aber um das aufwendige VErschalen vorher sollte man nicht unterschätzen!

Echt findest du dass so ein Fichtenstamm so schnell verrottet? Ich hätte gedacht - dass er 10 JAhre gute Dienste leistet - aber ich hab davon nicht soviel Ahnung.

Gut das, du mir zustimmst: Verfüllmaterial ist besser als irgendwie Erde zu verdichten - denn er wird sich später ärgern - wenn sich deshalb sein teuerer Belag verzieht, und das wird wegen aufsteigender Bodenfeuchte und Senkungen sicher passieren. Also ich bin der MEinung, dass Containerdienste die beste Ansprechpartner für das Füllmaterial sind: Denn die bekommen immer mal Abbruchmaterial rein, dass sie günstig wieder abgeben können. Wenn er das was man auf dem Foto sieht mit Qualitätsfrostschutz auffüllen lassen wurde, dann wird er ja arm - das sind ja locker 10 Kubikmeter wenn nicht 20. Solange nicht Backsteine - oder sonstiges zerbröselndes Material dabei ist reicht Abbruchmaterial. Bestenfalls läufts so wie bei einem Freund - wo der Containerdienst aus einem Haus-Abbruch die Container direkt in den Garten fahren lies - hat er fast für lau bekommen.

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@Holzharry

Wenn man es in 3 Stufen verteilt ist es eine steile treppe - die zwar etwas unbequem zu besteigen ist - aber m.E. sieht es besser aus als eine Wand!

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ich würde an der vorderkante vom mulchbeet (rasenseite) pfosten setzen, die so hoch gehen, dass sie auch ein geländer bilden können.

auf die vorhandene terrasse wird eine rahmenkonstruktion gelegt, die ausnivelliert wird, und an den pfosten befestigt wird.

darauf kannst du dann deinen neuen terrassenbelag aufbauen (vorzugsweise mit passenden dielen / bretter.

im weitesten sinne also ein 3 a.

um es vernünftig zu machen würde ich die Natursteine rausnehmen,das alte Fundament oder Einlegemörtel raushacken,mir eine Schalung bauen um das Gefälle auszugleichen...den Schutt ins Loch kippen..Beton drüber und jut..dadurch hast du eine ebene Fläche und einen vernünftigen Abschluss,dann Hartgummistreifen unter die Lagerhölzer legen,damit sie nicht ständig im feuchten liegen..wenn das fertig ist Bretterbelag drauf und gut..nimm Lärche...die gibts auch mit verschiedenen Einfräsungen(Muster)dann die Natursteine an die Vorderseiten gemörtelt zum schick aussehn;)

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