Vorhandene ISDN Anlage an IP bassierenden Anschluss (Fritzbox) anschließen?

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2 Antworten

Grundsätzlich ist das problemlos möglich, solange man eine passende Fritzbox mit externem S0-Bus sein Eigen nennt. Die Auerswald kommt dann direkt an die FB, aber ohne NTBA.
Dann richtet man die vormaligen ISDN Rufnummern in der FB als Internettelefonienummern neu ein, was aber erst geht, wenn die Portierung stattgefunden hat (das ist meistens etwa 24 - 48h nach dem Schalttermin der Fall). Die Telefonanlage wird der FB bei den Telefoniegeräten über "FON S0" hinzugefügt, fertig.

Ob allerdings die Türsprechstellen respektive die Türöffner da noch funktionieren, sollte man tunlichst beim Hersteller nachfragen. Wobei sich hier dann auch die Frage nach der Dauerhaftigkeit stellt; der Support für S0 wird nach Ende der ISDN-Technik sicher nicht alllzu lange nach 2020 auch hierfür endgültig auslaufen.

Warum solle der Türöffner nicht funktionieren, der ist doch nur intern in der Austerwald geschalten, und hat nichts mit dem exteren S0 zu tun.

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@asdundab

Das hängt u.U. von der Art der Umsetzung ab. Bei den alten analogen Türöffnern (Gigaset u.a.) war mit Umstellung auf IP Schluss, obwohl die Gigaset-Telefone und auch die Sprechstellen noch funktionierten. Grund: Der interne Schaltkreis für den Türöffner und -Gong erhielt nach Abschaltung des analogen Signals schlicht nicht mehr genug Strom.

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Und wie meinst du das mit Support für S0, was muss da bitte supportet werden. Die Router-Hersteller werden angesicht der vielen noch vorhanden ISDN Anlage (insbesondere im GK Bereich) weiterhin Router mit S0 Bus produzieren.

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@asdundab

Naja, das Verbauen / Vorhalten einer separaten S0-Schnittstelle ist primär erstmal ein Kostenfaktor, an dem der Routerhersteller wenig verdient. Deswegen gibt´s die ja auch nur bei den teureren (semi)professionellen Fritzboxen. Und die ISDN Telefonanlagen werden schon seit Jahren ausgedünnt und durch VoIP ersetzt.

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Es hängt hier aber eine TK-Analge dazwischen, die liefert genauso viel Strom wie vorher. Das was du meinst war wahrscheinlich ein Türöffner, der an die TAE von PK Routern gesteckt wurde. Des Weiteren denkeich, dass der Türöffner sogar in der TK-Anlage integriert ist.

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@asdundab

Möglich. Die alten Gigaset-Telefone hatten eine eigene Schnittstelle, über die man Türöffner einschleifen konnte als analoge NST. Das ging mit All-IP nicht mehr.

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Das es die nur an den teueren und GK Routern gibt, habe ich ja nicht bezweifelt.

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Diese Gigaset dinger hingen wohl zusammen nur an einer TAE, dass es da bei PK Routern Probleme wegen der Stromversorgubg geben kann ist klar. Aber die Dinger hätten wohl sogar hinter einer TK-Anlage funktioniert, da diese in der Regel normalen Leitungsstrom bereitstellen. Ich denke aber eher an einen Türöffner, der direkt in der Austerwald verbaut ist.

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