Vorgesetzter buetet einigen wenigen Mitarbeitern das "Du" nicht an

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7 Antworten

Habt Ihr sonst noch Probleme? Dann bleibt es halt beim "Sie". Wichtiger ist es, die Arbeit zu machen. Ich würde diesen Mann ignorieren, soweit es machbar ist.

Gar nichts. Einem Vorgesetzten zu duzen ist doch unterstes Niveau. Da bleibt der Respekt auf der Strecke. So hinnehmen und gut ist es.

Viele Mitarbeiter verwechseln das "Du" mit Vertrauen und Kumpelhaftigkeit. Das gibt es zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter aber tatsächlich nur in der Einbildung der Mitarbeiter. Gleichzeitig bedeutet ein Du auch eine gewisse Respektlosigkeit. Wie ist das zu verstehen ? Wir sitzen alle in einem Boot, also duzen wir uns. Es gibt aber welche, die rudern und die werden gesiezt. Die erfahrenen Mitarbeiter, die schon mehrere Vorgesetzte überlebt haben, legen keinen besonderen Wert darauf auch noch den Vornamen zu lernen. Das weiß auch der Vorgesetzte und bleibt aufgrund der hohen Erfahrung dieser Mitarbeiter beim Sie.

Unter vier Augen kann das ganz anders aussehen, denn dort wird meist geduzt ohne einen Namen zu nennen. Das ist dann aber nur sekundär und strikt aufgabenbezogen. In der Gruppe werden die erfahrenen Mitarbeiter durch das Sie hervorgehoben. Sie werden höher respektiert als die Masse.

Mobbing ist es erst, wenn nur noch der Nachname genannt wird ohne Herr oder Frau. Dann wird es Zeit, dass der ältere Mitarbeiter darauf aufmerksam macht, dass er mit Herr/Frau, Sie oder "Onke/Tantel" angesprochen werden möchte.

Einfach akzeptieren wie es ist und nicht zuviel rein interpretieren. Vielleicht hat der Vorgesetzte mit seinen Duzkollegen ja schon mal privat was unternommen. Bei uns ist das auch so. Manche duze ich und andere wieder nicht. Und die, die ich duze duzen mich auch. Beim Siezen ist es genauso.

Wenn man einem das Du nicht anbietet heißt das auch nicht, dass man den Gegenüber nicht wertschätzt. Es hat sich vielleicht auch keine Gelegenheit dafür gefunden.

Für mich ist das Vorgehen eine ganz natürliche, normale und menschliche Seite dieses Mitarbeiters/Vorgesetzten!

Muß ich mich mit jedem anderen duzen..auch wenn er mir nicht sonderlich sympatisch ist!? Muß ich nicht und wäre ich der, dem das Du nicht angeboten wurde, würde ich da kein Aufhebens von machen und weiterhin zu ihm Sie sagen.

Kann jetzt das Verhalten der gesietzten Kollegen nicht begreifen und würde mich hüten als 8 Jahre älterer Kollege nach 2 Jahren siezen, ihm das du anzubieten..das würde mit Sicherheit nach hinten losgehen..und dann..dann wäre es mir mehr als peinlich und unangenehm!

BEAFEE 02.02.2015, 12:07

amdros.....da muss ich ihnen zustimmen.....^^

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amdros 02.02.2015, 12:21
@BEAFEE

Ach wie nett meine liebe Bea..bilde dir aber nicht ein..ich sage jetzt sie zu dir..zumal du ja noch ein Kücken bist ;-))

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Das "Du" wird überbewertet.

Ich war die Einzige, die von meinem Chef gesiezt wurde, weil ich seine Sekretärin war. Und darüber habe ich mich mir nie Gedanken gemacht.

Und mein anderer Chef wollte sogar mit Herr Professor angeredet werden. Das fand ich auch komisch. Aber ich habe es mit Humor genommen - und extra betont...

Es obliegt immer noch jedem selbst, wem man das Du anbietet und wem nicht.

Peinlich wird es nur, wenn man jemanden das Du anbietet und der will es nicht.

Und mit Mobbing hat das überhaupt nichts zu tun.

katwal 03.02.2015, 07:14

@Virginia47: Genauso sehe ich es auch! Habe in meinem Berufsleben ähnliche Erfahrungen gemacht und dieselbe Einstellung vertreten.

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Den Anredeformen "Du" oder "Sie" sollte man keine allzu große Bedeutung beimessen.

Nähe und Distanz zu einer Person wird nämlich nicht nur durch die Anredeform gesteuert, sondern auch in der Haltung mit Mimik, Gestik und durch Gesprächsinhalte.

Du beobachtest den Vorgesetzten sehr gut, weißt Details, wie er mit diesen Anredeformen umgeht. Warum misst Du diesem Verhalten eine so große Bedeutung bei? Fühlst Du Dich persönlich benachteiligt oder bevorzugt (ich weiß nicht, zu welcher Kategorie Du zählst)?

Mein Tipp:

Nimm die Anredeform nicht so ernst; konzentriere Dich mehr auf eine allgemein gute Zusammenarbeit und die zu erbringende Leistung.

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