Vorgerichtliche Inkassokosten einklagbar?

6 Antworten

angebliche Mahnkosten des Auftraggebers (bei vollautomatisiert versendeten eMail-Mahnungen) nun 20 €

Viel zu hoch. Pro postalischer Mahnung maximal 2,50 €.

Heute habe ich jedoch einen Brief eines (mit dem Inkassobüro verbundenen) RA erhalten.

Der wahrscheinlich auch wieder Gebühren fordert. Verbotene Kostendoppelung!

Aber eine Klage wegen vorgerichtlicher Inkassogebühren? Ist das wahrscheinlich?

Nein, in dem Fall nicht! (BGH VII ZB 53/05). Es können nur entweder Inkasso- oder Rechtsanwaltsgebühren gefordert werden. Einen speziellen Hinweis, dass im Rechtsverkehr mit Kaufleuten gem. § 14 BGB etwas anderes gelte, ist nicht ersichtlich.

In den Urteilsdatenbanken ist nicht eine einzige Klage expl wg außergerichtlichen Inkassogebühren zu finden

Die Weitergabe an den Vertragsanwalt/Kanzlei ist obligatorisch

angebliche Mahnkosten des Auftraggebers (bei vollautomatisiert versendeten eMail-Mahnungen) nun 20 €

Gerichte anerkennen zwischen 1 € (z.b AG Bad Segeberg Urt. v. 25.11.2011 − 17 C 160/11)und 2,50 € (z.b AG Brandenburg a.d. Havel Urteil vom 25.1.2007 – 190/0631 C ) an Mahngebühren pro Mahn Schreiben

http://www.gutefrage.net/frage/klagt-diagonal-inkasso-wegen-nicht-bezahlter-inkassogebuehren

Hauptforderung beglichen, weiteres Schreiben von infoscore Inkasso. Wie weiter reagieren?

Hallo,

ich versuche mich kurz zu fassen: Angefangen hat die Geschichte mit einer Forderung (Abschlussrechnung DSL-Vertrag) seitens Vodafone. Das eingerichtete Lastschriftverfahren konnte aufgrund mangelnder Deckung nicht durchgeführt werden, was im Endeffekt in einer Mahnung und dann in der Einschaltung von infoscore endete, vgl. diese Frage von mir:

https://www.gutefrage.net/frage/leider-gerechtfertigte-inkasso-forderung-nach-umzug-und-nicht-erhalt-von-mahnungen-wie-moeglichst-kostenguenstig-aus-der-geschichte-rauskommen?foundIn=user-profile-question-listing

In der Zwischenzeit wurde die Hauptforderung (29,75€) beglichen. Vor einer Woche kam ein weiteres Schreiben von infosocore, dass noch weitere Forderungen (2 Rücklastschriften à 4,50€ und eine Mahnung à 2,50€) in Höhe von total 11,50€ seitens Vodafone offen seien (diese Forderungen waren auch im 1. Schreiben bereits erwähnt; da ich unsicher war, ob man zu deren Begleichung überhaupt verpflichtet ist, wurden sie erstmal nicht beglichen). Das Inkasso stellt jetzt (nach dem 2. Schreiben) noch Forderungen in Höhe von 91,03€ (Die bereits beglichenen 11,50€ + 40,50€ Inkossogebühren + 29,70€ Inkassogebühren 2. Schreiben + 0,33€ Verzugszinsen).

Dieser Betrag (die Restforderung von Vodafone in Höhe von 11,50€) wurde nun, da ich mich noch etwas mit der Materie beschäftigt habe, ebenfalls überwiesen. Die Forderungen, die rein vom Inkasso stammen, habe ich nicht beglichen.

In dem Schreiben sind aber auch noch Verzugszinsen in Höhe von 0,33€ angegeben. Eine Rückfrage bei Vodafone ergab aber, dass nur die 11,50€ offen seien (E-Mail an Vodafone mit Bitte um Auskunft über die Restschuld und anschließender Rückruf durch die Kundenbetreuung).

Wie gehe ich nun weiter vor?

  • Verzugszinsen an Vodafone überweisen, obwohl diese (laut Kundenbetreuung und auch laut Online-Portal, auf das noch Zugriff besteht) garnicht gefordert werden?
  • Dem Inkasso nochmal antworten (möchte ich eig. nicht)? Im initialen Schreiben an das Inkasso wurde auch klar gemacht, dass keine weitere Kommunikation stattfinden wird (im Kommentar zur hilfreichsten Antwort der verlinkten Frage oben ist das genannte Schreiben zu finden). Ich bin eig. der Meinung, man sollte dann auch konsequent bei dem bleiben, was man gesagt hat, bin aber für Anmerkungen offen.

Ich möchte verhindern, dass das Ganze zum Anwalt geht (bzw. der wäre mir noch egal) bzw. später evtl. vor Gericht (ich weiß, dem Mahnbescheid würde ich sowieso erstmal widersprechen). Müssen dafür die Verzugszinsen von 0,33€ nun ebenfalls beglichen werden oder nicht?

Was kommt, wenn alle Schreiben von infoscore und evtl. eingeschalteten Rechtsanwälten ignoriert werden? Können die reinen Inkasso-Gebühren eingeklagt werden bzw. sind die Erfolgschancen realistisch? Muss ich weiteres beachten außer dem evtl. eintreffenden Mahnbescheid zu widersprechen? Benötigt dies eine Begründung oder nicht?

Danke und Grüße.

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Mahnbescheid Inkassokosten + Anwaltskosten?

Heute morgen flatterte hier ein gerichtlicher Mahnbescheid einer eigentlich gültigen Forderung rein. Leider erblickte ich auf dem Dokument eine Doppelgebühr, die so nach meinem Wissensstand nicht gültig ist.

Hauptforderung ----

Rechtsanwalt 80,-€

Gerichtliche Mahngebühr 32,-€

Inkassokosten 130,-€

Zunächst beauftragte man das Inkassobüro, welches nach einem Briefwechsel aufgab und den Auftrag an die Kanzlei abtrat. Da ich den Großteil des fortführenden Briefverkehrs mit der Kanzlei hatte - und diese das gerichtliche Mahnverfahren einleitete - werde ich in selbigem die Inkassokosten als unzulässig ankreiden und dies so ans Amtsgericht weiterleiten.

Ist meine Beschwerde korrekt und zulässig?

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Wieviel Inkassokosten muss ich bezahlen?

Hallo,

Leider kam ich vor einiger Zeit in Zahlungsverzug auf Grund familiärer Probleme. Aber das ist eher Nebensache.

Ich habe ein Inkassoschreiben erhalten welches von mir insgesamt 106.62 Euro fordert.

Auflistung: Hauptforderung: 54.99

Zinsen aus 54.99 vom 09.06.14 bis 14.08.14 : 0.43

Bisherige Kosten des vorgenannten Gläubigers: 8.00

Kosten die als Verzugsschäden gelten gemacht werden:

Mahnkosten 36.00

Porti und Auslagen: 7.20

Vorangegangen waren insgesamt 3 Mahnung.

Nun möchte ich heute entsprechende Forderung nun endlich begleichen. Mit der Hauptforderung stimme ich natürlich überein, jedoch scheinen mir die Inkassokosten überzogen zu sein.

Wieviel muss ich wirklich zahlen?

Vielen Dank im Vorraus!

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INFOSCORE FORDERUNGSMANAGEMENT GMBH Inkassokosten wirklich bezahlen?

Ich hatte eine Rechnung in Höhe von 16 € schlicht weg vergessen, durch einen Umzug kam auch keine Zahlungserinnerung bzw. Mahnung bei mir an. Per Email erhielt ich eine Zahlungsaufforderung von der INFOSCORE FORDERUNGSMANAGEMENT GMBH diese möchten die Hauptforderung 16 € + 4 € Mahnkosten (bis hier hin völlig ok!) allerdings kommen dazu 37,80 € Inkassokosten und 4,12 % Zinsen in Höhe von 0,08 €.

Die 20 € Hauptforderung + Verzugszinsen möchte ich sofort an das Versandhaus überweisen, keine Frage. Aber 37,80 € Inkasskosten + Zinsen aufgrund dessen dass Sie mir eine standart Email mit einer Zahlungsaufforderung schicken- muss ich dass wirklich bezahlen? Sind diese Inkassokosten für den Aufwand eine Email zu versenden nicht etwas hoch angesetzt?

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Hauptforderung von Vodafone beglichen. Inkasso-Büro infoscore nicht bezahlt, jetzt Rechtsanwalt Haas eingeschaltet. Wie weiter vorgehen?

Hallo,

hier also die Fortsetzung meiner vorigen Frage/n, zu finden unter:

https://www.gutefrage.net/frage/hauptforderung-beglichen-weiteres-schreiben-von-infoscore-inkasso-wie-weiter-reagieren?foundIn=user-profile-question-listing

Kurzer Abriss: Die Hauptforderung sowie alle Gebühren für Lastschriftrückläufer und Mahnungen wurden direkt an Vodafone bezahlt. Der Erhalt und das nun ausgeglichene Kundenkonto wurden seitens Vodafone schriftlich per E-Mail bestätigt. Ebenso wurde von Vodafone per E-Mail mitgeteilt, dass keine weiteren Forderungen ihrerseits mehr bestünden. Die Inkasso-Schreiben, die in der Zwischenzeit reinflatterten, habe ich wie empfohlen ignoriert. Nun wurde die Sache an Rechtsanwalt Haas aus Baden-Baden (ist ja scheinbar ein alter Bekannter in dem Metier) weitergegeben, der nun die Forderungen aus dem Anhang stellt.

Ich weiß, ich muss das nicht beantworten, aber mir stellt sich die Frage: Wäre ein kurzes und prägnantes Schreiben, indem man auf die rechtlichen Unstimmigkeiten (Zinseszins, Inkasso- und Anwaltskosten zugleich, etc.) eingeht, sinnvoll? Oder soll ich die Schreiben wieder als tote Bäume abheften und auf den dann evtl. eintrudelnden Mahnbescheid warten?

Wie wahrscheinlich seht Ihr nun, dass die Geschichte weiterverfolgt wird (mit Erfolg)?

Danke und Grüße

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Unternehmen fordert Inkasso und Rechtsanwaltskosten?!?

Hallo Miteinander,

ich hatte bei einem Online Shop Ware bestellt (Wert 57,81€ davon 8€ Mahngebühr).

Leider habe ich es mit der Zahlung verschlafen die Mahnungen kamen leider nur per Email. Dann kam irgendwann ein Brief von dem Inkasso mit einer gesamt Forderung von 128,01€ Ich habe dann sofort die Hauptforderung direkt an den Online Shop überwiesen und den Inkassokosten widersprochen da diese zu hoch angesetzt sind und hier 17.43€ angemessen wären (1,3 Gebühr Rechnung).

Das Inkassobüro hat noch ein paar Briefe geschrieben welchen ich allen Widersprochen habe es ging in diesen nur noch um die Gebühr von den Inkassokosten die Hauptforderung war bereits beglichen. Im letzten wurde mir angedroht einen Rechtsanwalt zu beauftragen welchem ich ebenfalls widersprochen habe, da das Unternehmen die Schadensminderungspflicht beachten muss.

Gestern kam dann Brief vom Rechtsanwalt mit Insgesamt 142,34€ RA Gebühren 54,00€ Gerichtskosten 32,00€ Inkassokosten 56,34€

Meines Erachtens ist es nicht erlaubt Inkasso und Rechtsanwaltkosten geltend zu machen. Zumal ich bereits Ende September die Hauptforderung beglichen hatte und die beauftragung eines Rechtsanwaltes nicht notwendig wäre.

Hat jemand Tipps was ich machen soll?

Rechtsschutzversicherung lohnt sich bei dem geringen Betrag nicht wirklich...

Liebe Grüße

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