Vorgehen gegenein gerichtliches Mahnverfahren

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8 Antworten

Zunächst gibts es ja noch kein gerichtliches Mahnverfahren, sondern nur eine anscheinend unberechtigte Forderung eines Inkassounternehmens. Dem schreibt ihr per Mail und Fax, dass die Forderung längst beglichen ist und ihr keine weiteren Zahlungen leisten werdet. Vielleicht kommen noch 2 bitterböse Drohbriefe zum abheften.

Relevant wird erst ein Mahnbescheid, der vom Gericht (nicht irgendeinem Anwalt) versendet wird. Dem widerspricht man dann. Grund ist nicht nötig.

Wenn bezüglich der Hauptforderung Klärungsbedarf besteht, immer an den Gläubiger wenden - Inkassofirmen haben da keine Kompetenzen.

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Wenn hier eine bereits bezahlte Forderung zu Unrecht geltend gemacht wird, dann solltet Ihr schriftlich mit Einwurfeinschreiben beim Inkassounternehmen widersprechen und als Nachweis eine Fotokopie der Überweisungsbestätigung beilegen.

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Habt ihr eine Mahnung eines Inkassobüros bekommen oder von einem Amtsgericht einen Mahnbescheid per förmlicher Zustellung? Das sind rechtlich komplett andere Dinge.

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Habt Ihr denn eine genaue Aufstellung erhalten, was bezahlt wurde? Ansonsten würde ich mir das auf jeden Fall geben lassen. Rechnungen und Zahlungen sollten sich dann gegenüberstehen, so dass es jederzeit vergleichbar ist. Bevor Ihr diese Aufstellung nicht habt, würde ich erst mal gar nichts bezahlen.

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Ein eingeschaltetes Inkassounternehmen zur Eintreibung einer Forderung braucht nur ein Schreiben zu schicken, danach kann es die Forderung an einen Rechtsanwalt abgeben, der dann ein gerichtliches Verfahren einleitet.

In der Regel aber schreiben Inkassounternehmen mehrere Schreiben, um den Schuldner eventuell doch noch zur Zahlung zu bewegen.

Das Gleiche ist auch bei dem danach eingeschalteten Rechtsanwalt in den meisten Fällen der Fall.

Also gar nicht so weit kommen lassen, das Schreiben des Inkassounternehmens auf Richtigkeit prüfen lassen.

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Was habt Ihr bekommen, einen gerichtlichen Mahnbescheid (gelber Brief vom Amtsgericht) oder eine Mahnung vom Inkassobüro. Das ist ein riesen Unterschied!

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Das Inkasso- Unternehmen nimmt dem Rechnungssteller die Arbeit ab, ausstehende Zahlungen einzufordern, also die können auch nichts machen, ausser Mahnungen zu verschicken oder letztendlich den Rechtsweg über das Gericht zu beschreiten. Es ist nur so, das die sich alles, was sie tun, sehr teuer bezahlen lassen, und zwar im Regelfall vom Schuldner. Also ist es das billigste für euch, wenn ihr mit dem Inkasso- Unternehmen redet, telefonisch oder persönlich, und nehmt alle Unterlagen mit.

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Kommentar von Jorgfried
23.10.2012, 15:12

Mit Inkassofirmen kann man nicht reden. Die sind nur an der Bezahlung ihrer Gebühren interessiert - egal ob berechtigt oder nicht.

Daher bekommt die Inkassofirma einfach ein Widerspruchsschreiben, dass die Forderung bezahlt ist und die Gebühren nicht bezahlt werden. Basta.

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Kommentar von kevin1905
23.10.2012, 15:54

Und genau weil Inkassobüros recht teuer sind ist der Schuldner in der Regel nicht erstattungspflichtig für die Inkassokosten, da der Gläubiger der Schadensminderungspflicht unterliegt.

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Wieso verlangt ihr nicht eine Rechnungsoffenlegung und legt Widerspruch ein?

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