Vorgehen bei Krankenkasse (IGeL + MDK)

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4 Antworten

Eine IGel wird in der Regel nicht bezahlt. Sie ist in aller Regel auch nur gedacht, damit der arme Arzt nicht verhungert .Also zu 99 % vollkommen überflüssig.

Die Ärzte schaffen teure Geräte an, die dann, auf Teufel komm raus, auch arbeiten müssen. Oder sie lassen sie sich von cleveren Vetretern aufschwatzen. Die Arbeit verrichten sowieso nur die Helferinnen.

Und der MDK ist aufgefordert diese Humbug zu unterbinde. Wozu sollten die Beitragszahler unnötige Maßnahmen bezahlen.

Dies spiegelt Deine Meinung wieder, aber ist auf gar keinen Fall eine Antwort auf irgendwelche meiner Fragen. Verschwende bitte weder Deine noch meine Zeit mit so etwas! Ich habe andere Probleme!

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@DerHans

Schön für Dich. Mit mir und meinem Problem hat es dennoch nichts zu tun, und um Deine Meinung bzgl. medizinischer Zusatzleistungen habe ich mit keinem Wort gebeten.

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Hallo. Zu 1. Ja sie dürfen das und sie machen es. Der MDK überprüft nun ob die Kosten berechtigt sind, dass die Kasse die übernimmt, und ich weiß, das dauert ewig.

Und zu 2. Ja sie dürfen auf alte Befunde behagen. Der MDK weiß ja nicht ob alte Befunde bestehen oder nicht. Im Antrag kannst du dann schreiben. Befunde gibt es erst ab..... sowie Röntgenbild und anderes. Und es ist nichts neues, dass viele patienten lange unbehnadelt bleiben. Es gibt noch viel schlimmere Fälle. Der MDK ist immer dein Feind und arbeitet für die Kasse. Zudem entscheiden die, ob sie nach Aktenlage entscheiden oder ob du perönlich untersuchst wirst. Aus Kostengründen bevorzugen sie die Akte.

Auf jeden Fall Widerspruch binnen 4 Wochen einlegen. Aber das kannnst du nur einmal machen. Danach muss du klagen vor dem Sozialgericht. Das kostet erst einmal nichts. Und das kann bis zu 2 Jahre dauern. Dass, du eine rechtschutz hats ist gut und ich würde an deiner Stelle ebenfalls bis aufs Letzte kämpfen. Denn heute ist ein Menschenleben nichts mehr wert. Dem MDK und der Kasse ist es völlig egal ob du krank bist oder nicht, hauptsache sie müssen nicht zahlen.

Stressfrei ist ein guter Wille deinerseits, nur hilft dir das nicht viel bei den Kassen oder MDK. Die lassen sich darauf nicht ein. Die Kasse weiß eh nicht viel, und sie verweisen auf Frau.... die ist im urlaub und .... macht Vertretung. Die ist auf Fortbildung und verweist auf.... Und der oder die hat gerade Urlaub oder ist selbst krank. So schieben sie es immer weiter hinaus. Da hilft wirklich nur das SG oder einen anwalt der sich in medizinischen sachen gut auskennt. Ich würde dazu raten, denn so kommst du nicht weiter. Und wie du selbst bemerkst sind die nicht gerade freundlich sondern serh dreist. Ich frage mich auch oft, warum ich meinen beitrag noch bezahle. Habe ebenfallls Probleme aber andere Art. Zwar auch 2 Op aber dazu noch ein viel shclimmeres Problem, wogegen ich mit dem Sozialverband und Anwalt vorgeht. Mir sagte man es kann bis zu 2 Jahre oder länger dauern. Und Wut, logishc wird man das, denn ich nenne das Psychoterror. Also suche dir einen guten Anwalt. Viel Glück: Tammy

Nochmal zu Frage eins. Es geht mir nicht darum ob die KK das darf, es geht mir darum ob sie es an den MDK weiterleiten MUSS.

Ich werde die Behandlung so oder so anfangen und die Kosten auf die KK abwälzen, das muss auch im Nachhinein bezahlt werden. Es ärgert mich nur so was da vor sich geht.

Übrigens: Selbst wenn die Kosten gering wären, so würde ich kämpfen. Mir eght es hier um das Prinzip Mensch und Gesundheit! Solchen Büroidioten muss man den Krieg erklären und die Zähne zeigen.

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@Vikunja84

Hallo. Ja sie müssen es sogar an den MDK weiterleiten da die entescheiden ob eine Kostenübernahme erfolgt oder nicht. Die Kasse selbst, dass sind alls büroangestellte die null Ahnung von Befunden haben oder medizinisches Wissen haben. Ich habe ja auch so meine Probleme mit der Kasse und die wissen einfach nichts.

Die leiten es dann zum MDK weiter, weil da zumindest mit Glück ein Arzt einen Blick auf alles wirft. Auch viele vom MDK sind Bleistiftstämmer, aber nenen sich Gutachter und stufen ZB Menschen in Punkto Pflegestufe ein und immer mit einem NEIN - er oder sie kann ja noch, obwohl es nicht so ist. Und selbst ein Anrecht auf eine persönliche Vorstellung hats du nicht. Wenn die nach Akte entscheiden, was überwiegend so gemacht wird, wist du nicht vostellig dort werden, weil das für dne MDK sehr teuer ist.

Das wird nur bei einer Pflegestufe gemacht hier aber auch nur einmal im Jahre, sonst kommen irgendwelche unwissende Mitarbeiter die von befunden etwas anschreiben und dann wartet man auf eine Entscheidung. In deinem Fall, können sie auch nach Akte entscheiden. Wirst du NICHT eingeladen, kannst du nichts dagegen machen. Nur Widerspruch einlegen, wenn die sich gegen dich stellen, was wohl so kommen wird. Da kannst du wirklich nur mit dem Anwalt kämpfen und ich wünsche mir, dass du das machst. Denn, dann kann man auf eine persönliche Vorstelung eines Gutachters bestehen und man hat gute chancen, dass der MDK, wenn die beim SG verlieren machen müssen. Ich weiß, all das macht so wütend, depremierend, wenn man mit einer Krankheit schon betraft ist, auch noch sich diesen Psychoterror anhören, lesen und man fühlt sich ja nicht wohl. Man ist alleine damit, ob man Schmerzen hat oder Sonstiges, es ist alles so Schei....ße, dass man letzendlich den Weg über einen so fertig ist, dass man einen Anwalt einschaltet. Mach das bitte egal um welche Köhe es sich handelt. Die Kassen haben Millionen Überschüsse. Krank werden darf man heute nicht mehr.

Aber eben ja, sie dürfen es und müssen deine Befunde und Sachlage an den MDK weiterleiten. Ich hoffe, das hilft nun. Ich drücke Daumen, dass du den MDK eines auf die Mütze haust. LG Tammy

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Krankenkassen geben das deshalb an den MDK weiter, weil sie keine Ärzte sind und das gar nicht entscheiden können. für solche eine Beurteilung muss ein Arzt rangezogen werden; und der MDK ist quasi Ärzteschaft. gerade bei Leistungsanträgen wird meistens nach Aktenlage entschieden, wofür natürlich auch entsprechende Befunde benötigt werden. idR. werden besondere Leistungen nur dann übernommen, wenn alle Maßnahmen im Rahmen der Schulmedizin aussichtslos ausgeschöpft wurden. d.h. soviel wie, dass man erst alle möglichen schulmedizischen und von der Kasse anerkannten Möglichkeiten (laut Leistungskatalog) ausgeschöpft haben muss.

Diese Behandlungsmethode IST Schulmedizin, und ist auch vollkommen anerkannt, nur wird sie von keiner Praxis über Karte abgerechnet, da die Praxen da nicht auf ihre Kosten kommen. Deswegen dieses Dilemma.

Es geht mir auch nicht darum, ob da Ärzte sind beim MDK oder nicht, es geht mir darum ob die KK das auch OHNE MDK entscheiden kann/ darf.

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@waldundwiese

Du kannst mir nicht zufällig sagen/ zeigen in welcher Satzung/ Gesetz ich dazu etwas nachlesen kann?

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@waldundwiese

ich möchte noch hinzufügen, dass du natürlich auch Widerspruch gegen eine Entscheidung des MDK/der Krankenkasse einlegen kannst. wichtig ist dabei aber immer, dass du die Notwendigkeit entsprechend belegen kannst, eventuell durch ärztliche Gutachten, die du selbst einholst.

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Hallo,

vorab noch zwei Gegenfragen:

Diese Behandlungsmethode IST Schulmedizin, und ist auch vollkommen anerkannt

Gibt es dafür eine Rechtsgrundlage?

Ist der Behandler berechtigt, die Versichertenkarte anzunehmen?

Gruß

RHW

Ja, Rechtslage ist gegeben.

Es handelt sich um eine zugelassene Arztpraxis, aber die Behandlungsmethode wird nicht über Karte abgerechnet.

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@Vikunja84

Dann liegt es in den meisten Fällen daran, dass es keinen passenden Vertrag oder noch keine Gebührenpostion mit Punktwert gibt.

Dann ist § 13 Absatz 3 SGB V die entscheidende Argumenation!

Wenn das nicht der Fall ist, kann es m.E. nur um eine Zehen-Nagelspange gehen. Da müsste ggf. eine Aussage der genannten Ärzte helfen, dass dort keine Abrechnung mit der Kassenärztlichen Vereinigung erfolgt helfen.

Frage 1:

Die Krankenkasse muss bzw. soll den MDK in folgenden Fällen einschalten:

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__275.html

Wenn die Krankenkassen in medizinischen Fragen argumentiert, sollte der MDK eingeschaltet werden. Vor Gericht kann ein fehlendes MDK-Gutachten ein entscheidender Punkt für die Gerichtsentscheidung sein.

In rein rechtlichen Fragen kann die Krankenkasse ohne MDK-Einschaltung entscheiden.

Frage 2:

Der MDK kann weitere Unterlagen bei Vertragsärzten anfordern. Der MDK ist in diesem Punkt völlig unabhängig von der Krankenkasse. Versicherte haben rechtlich keine Rechtsbeziehung zum MDK. Die Krankenkasse entscheidet, zu welchen Fragen der MDK Stellung nehmen soll. Der MDK beantwortet der Krankenkase die gestellten Fragen. Die Krankenkasse kann den Wunsch nach einer körperlichen Untersuchung äußern. Die Entscheidung trifft aber der MDK. Das Gutachten des MDK muss alle relevanten Informationen enthalten: benutzte Quelle, Anamnese, Schlussfolgerung zu den gestellten Fragen

Teilweise gibt es auch auf der MDK-Seite des jeweiligen Bundeslandes nähere Infos:

.mds-ev.de/ -> rechts am Rand

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